Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
TPF 2006 217 • BStGer TPF 2006 217 KI-generiert

Legality of Foreign Surveillance Incidental Findings

Geschäftsnummer TPF 2006 217
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesstrafgericht (BStGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court ruled that the use of incidental findings from a foreign surveillance measure requires proof of its legality, such as a copy of the authorization order, and identification of the monitored line and its users.

Legislator-Regeste

Amtlich

Telefonüberwachung; Verwendung von Zufallsfunden; ausländische Überwachungsmassnahme.;;Surveillance téléphonique; utilisation de découvertes fortuites; mesure de surveillance étrangère. ;;Sorveglianza telefonica; utilizzazione di scoperte casuali; misura di sorveglianza estera. ;;Telefonüberwachung; Verwendung von Zufallsfunden; ausländische Überwachungsmassnahme.

Schlagwörter

KI-generiert
Überwachungsmaterial unbefugte Datenbeschaffung Abklärungsverfahren Inzidenzverfahren Beweisanforderungen Zollkontrolle

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 9 Abs. 2 BÜPF

Used to establish the condition that the legality of a foreign surveillance measure must be proven for the use of incidental findings.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

TPF 2006 217

ti del coinvolgimento della persona da sorvegliare alla commissione od alla partecipazione di uno dei reati elencati all’art. 3 cpv. 2 e 3 della LSCPT. Per questi motivi, a questo stadio dell’inchiesta, la sorveglianza telefonica richiesta si avvera pertanto prematura e non può essere autorizzata; ciò non toglie che se i sospetti a carico di H. dovessero concretizzarsi in seguito ad altre misure – meno incisive – che il MPC riterrà opportuno disporre in futuro, tale domanda potrà essere riproposta. (…)

TPF 2006 217

57. Auszug aus dem Entscheid des Präsidenten der Beschwerdekammer in Sachen Bundesanwaltschaft gegen A. und Mitbeteiligte vom 9. Januar 2006 (TK.2006.1)

Telefonüberwachung; Verwendung von Zufallsfunden; ausländische Überwachungsmassnahme. Art. 9 Abs. 2 BÜPF Die Verwendung von Zufallsfunden aus einer ausländischen Überwachungsmassnahme setzt den Nachweis von deren Rechtmässigkeit voraus.

Surveillance téléphonique; utilisation de découvertes fortuites; mesure de surveillance étrangère. Art. 9 al. 2 LSCPT L’utilisation de découvertes fortuites provenant d’une mesure de surveillance étrangère présuppose la preuve de sa légalité.

Sorveglianza telefonica; utilizzazione di scoperte casuali; misura di sorveglianza estera. Art. 9 cpv. 2 LSCPT L’utilizzazione di scoperte casuali fatte nell’ambito di una misura di sorveglianza estera presuppone la prova della sua legalità.

TPF 2006 218

Zusammenfassung des Sachverhalts:

Die Bundesanwaltschaft ersuchte den Präsidenten der Beschwerdekammer im Rahmen eines gerichtspolizeilichen Ermittlungsverfahrens um Verwendung von Zufallsfunden, welche sich aus einer Überwachung durch italienische Strafverfolgungsbehörden ergeben hatten.

Der Präsident der Beschwerdekammer stimmte der Verwendung der Zufallsfunde zu.

Aus den Erwägungen:

(…) Damit die Verwendung eines Zufallsfundes aus einer ausländischen Überwachungsmassnahme genehmigt werden kann, ist der Genehmigungsbehörde die Rechtmässigkeit der ausländischen Überwachung z.B. mittels Kopie der Genehmigungsverfügung nachzuweisen. Der überwachte Anschluss ist durch Angabe der Rufnummer sowie des Inhabers und des Benutzers zu identifizieren. (…)

TPF 2006 218

58. Auszug aus dem Entscheid der Beschwerdekammer in Sachen A. und Mitbeteiligte gegen Bundesanwaltschaft vom 13. Januar 2006 (BB.2006.1)

Beschwerdelegitimation. Art. 69 Abs. 3, 214 Abs. 2 BStP Einzig der Inhaber von Gegenständen oder Unterlagen kann gegen deren Durchsuchung Einsprache erheben und deren Versiegelung verlangen (Art. 69 Abs. 3 BStP). Die Sicherstellung bzw. der Übergang der physischen Kontrolle über die Gegenstände an die Untersuchungsbehörde wird dadurch nicht gehindert. Der Beschuldigte oder der Kontoinhaber ist bei einer blossen Editionsaufforderung an die Bank nicht beschwerdelegitimiert. Auskunftsund Editionsaufforderungen stellen keine Zwangsmassnahmen dar.