Court Postpones Trial Due to COVID-19 Restrictions
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertDue to the ongoing Coronavirus pandemic and the resulting public health restrictions, the court decided to extend the suspension of the main trial proceedings until April 27, 2020. The court reasoned that the exceptional circumstances mandated by the federal and cantonal governments, which were further prolonged by the Federal Council's decision on April 8, 2020, made it impossible to resume the trial before that date.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 396 Abs. 1 StPO, Art. 37 Abs. 1 StBOG, Art. 393 Abs. 2 StPO, Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO; Court Postpones Trial Due to COVID-19 Restrictions: The court reasoned that the exceptional circumstances mandated by the federal and cantonal governments, which were further prolonged by the Federal Council's decision on April 8, 2020, made it impossible to resume the trial before that date.
Schlagwörter
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KI-generiertCited in the legal remedies section, indicating appealability of this decision.
Cited in the legal remedies section, indicating appealability of this decision.
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Volltext
Bundesstrafgericht
Tribunal pénal fédéral
Tribunale penale federale
Tribunal penal federal
Gesc häft snummer: SK. 2019.45
Beschluss vom 20. April 2020 Strafkammer
Besetzung Bundesstrafrichter Sylvia Frei, Vorsitz Adrian Peter Urwyler und Miriam Forni, Gerichtsschreiber Tornike Keshelava
Parteien BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Staatsanwalt des Bundes Cédric Remund,
und
als Privatklägerschaft:
1. Deutscher Fussball-Bund e.V. (DFB), vertreten durch Rechtsanwältin Andrea Meier und Rechtsanwalt Peter Reichart,
2. Fédération Internationale de Football Association FIFA, vertreten durch Rechtsanwalt Saverio Lembo, Rechtsanwalt Andrew Garbarski und Rechtsanwalt Massimo Chiasera,
gegen
1. A., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Nathan Landshut,
2. B., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Beat Luginbühl,
3. C., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Till Gontersweiler,
4. D., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Bernhard Isenring,
Gegenstand Sistierung des Verfahrens
Die Strafkammer erwägt, dass
- die Strafkammer aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der in diesem Zusammenhang vom Bund und Kanton Tessin verordneten Einschränkungen des öffentlichen Lebens mit Beschluss vom 17. März 2020 die Hauptverhandlung unterbrach und das Verfahren bis mindestens 20. April 2020 sistierte;
- die ausserordentliche Lage wegen der Coronavirus-Pandemie fortbesteht;
- der Bundesrat am 8. April 2020 die verordneten Einschränkungen des öffentlichen Lebens bis 26. April 2020 verlängerte (AS 2020 1059);
- unter diesen Umständen eine Wiederaufnahme der Hauptverhandlung bis mindestens 27. April 2020 ausser Betracht fällt;
- demnach die Sistierung des Verfahrens bis zum 27. April 2020 aufrecht zu erhalten ist.
Die Strafkammer beschliesst:
1. Das Verfahren bleibt bis zum 27. April 2020 sistiert.
2. Über die Kosten dieses Entscheids wird mit der Hauptsache entschieden.
3. Dieser Entscheid wird den Parteien schriftlich eröffnet.
Im Namen der Strafkammer des Bundesstrafgerichts
Die Vorsitzende Der Gerichtsschreiber
Rechtsmittelbelehrung
Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafgerichts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden (Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG).
Mit der Beschwerde können gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO).
Versand: 20.04.2020