Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
SK.2018.7 • BStGer SK.2018.7 KI-generiert

Acquittal for Violence and Threats Against Officials

Geschäftsnummer SK.2018.7
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesstrafgericht (BStGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court acquitted the defendant of charges of violence and threats against authorities and officials. The court ruled that the prosecution failed to prove the charges beyond a reasonable doubt, thus the defendant was entitled to an acquittal. The federal government will bear the costs of the proceedings, and the private prosecutor's request for compensation was denied.

Legislator-Regeste

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Art. 64 StGB, Art. 82 Abs. 1 StPO, Art. 82 Abs. 2 StPO, Art. 396 Abs. 1 StPO, Art. 37 Abs. 1 StBOG, Art. 393 Abs. 2 StPO; Acquittal for Violence and Threats Against Officials: The court ruled that the prosecution failed to prove the charges beyond a reasonable doubt, thus the defendant was entitled to an acquittal. The federal government will bear the costs of the proceedings, and the private prosecutor's request for compensation was denied.

Schlagwörter

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Gewalt und Drohung gegen Behörden Drohung berechtigte Zweifel Ausstand des Staatsanwalts Straftaten gegen die öffentliche Gewalt Justizirrtum Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Art. 285 StGB, Ziff. 1

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 82 Abs. 1 StPO

The court waived a written justification for the judgment, as permitted by this article.

Art. 82 Abs. 2 StPO

The court will provide a reasoned judgment later if a party requests it within the specified timeframe.

Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO

Cited to explain the possibility of filing an appeal against decisions and procedural actions of the criminal chamber.

Art. 396 Abs. 1 StPO

Cited to explain the possibility of filing an appeal against decisions and procedural actions of the criminal chamber.

Art. 37 Abs. 1 StBOG

Cited in conjunction with the StPO regarding the right to appeal.

Art. 393 Abs. 2 StPO

Cited to list the grounds for appeal, including legal violations and factual errors.

Art. 78 BGG

Cited as a basis for filing an appeal with the Federal Supreme Court.

Art. 80 Abs. 1 BGG

Cited as a basis for filing an appeal with the Federal Supreme Court.

Art. 90 BGG

Cited as a basis for filing an appeal with the Federal Supreme Court.

Art. 100 Abs. 1 BGG

Cited as a basis for filing an appeal with the Federal Supreme Court.

Art. 95 lit. a BGG

Cited as grounds for appeal to the Federal Supreme Court, specifically regarding the violation of federal law.

Art. 95 lit. b BGG

Cited as grounds for appeal to the Federal Supreme Court, specifically regarding the violation of international law.

Art. 97 Abs. 1 BGG

Cited to specify the conditions under which factual findings can be challenged in an appeal to the Federal Supreme Court.

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Volltext

Bundesstrafgericht

Tribunal pénal fédéral

Tribunale penale federale

Tribunal penal federal

Gesc häftsnummer: SK.2018.7

Urteil vom 23. April 2018 Strafkammer

Besetzung Bundesstrafrichter Martin Stupf, Einzelrichter Gerichtsschreiberin Fiona Krummenacher

Parteien BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Staatsanwältin des Bundes Kathrin Streichenberg,

und

als Privatklägerschaft:

B., vertreten durch Rechtsanwalt Nils Eckmann, gegen

A., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Remo Gilomen,

Gegenstand Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte

Der Einzelrichter erkennt:

I.

1. A. wird freigesprochen.

2. Die Verfahrenskosten in Höhe von CHF 2‘200 (Gebühr des Vorverfahrens:

CHF 700, Gerichtsgebühr: CHF 1‘500) werden von der Eidgenossenschaft getragen.

3. Über die Entschädigung von Rechtsanwalt Remo Gilomen für die erbetene Verteidigung von A. wird separat entschieden.

Weitergehende Entschädigungen werden abgewiesen.

4. Das Entschädigungsbegehren der Privatklägerin B. wird abgewiesen.

II.

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrichter mündlich begründet. Den anwesenden Parteien wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt; der nicht anwesenden Bundesanwaltschaft wird es zugestellt.

Im Namen der Strafkammer des Bundesstrafgerichts

Der Einzelrichter Die Gerichtsschreiberin

Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an:  Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig)

Rechtsmittelbelehrung

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Artikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt (Art. 82 Abs. 2 StPO).

Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafgerichts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden (Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG).

Mit der Beschwerde können gerügt werden: a. Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; b. die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts; c. Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO).

Beschwerde an das Bundesgericht Gegen verfahrensabschliessende Entscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichts kann beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, innert 30 Tagen nach der Zustellung der vollständigen Ausfertigung Beschwerde eingelegt werden (Art. 78, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG).

Mit der Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht und Völkerrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a und b BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).

Auf eine schriftliche Begründung des Urteils wurde gemäss Art. 82 Abs. 1 StPO verzichtet.

Versand: 23 April 2018