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SK.2016.8 • BStGer SK.2016.8 KI-generiert

Withdrawal of Judicial Review Leads to Costs Order

Geschäftsnummer SK.2016.8
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesstrafgericht (BStGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The court discontinued criminal proceedings against an individual because they withdrew their request for a judicial review. The court ordered the accused to pay the costs of the proceedings, totaling CHF 1,500, due to the late withdrawal, the court's efforts in addressing motions for dismissal due to statute of limitations, evidence requests, and arranging for a foreign witness.

Legislator-Regeste

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Art. 78 Abs. 3 VStrR, Art. 78 Abs. 4 VStrR, Art. 396 Abs. 1 StPO, Art. 37 Abs. 1 StBOG, Art. 393 Abs. 2 StPO, Art. 100 Abs. 1 BGG; Withdrawal of Judicial Review Leads to Costs Order: The court ordered the accused to pay the costs of the proceedings, totaling CHF 1,500, due to the late withdrawal, the court's efforts in addressing motions for dismissal due to statute of limitations, evidence requests, and arranging for a foreign witness.

Schlagwörter

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Normenkontrolle Entzug der unentgeltlichen Rechtspflege Verjährungsfrist Zahlungsbefehl Kostenvorschuss Leitverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 78 Abs. 3 VStrR

Used to order the discontinuation of the court proceedings due to the withdrawal of the request for judicial assessment.

Art. 78 Abs. 4 VStrR

Used to order that the costs of the court proceedings be borne by the accused.

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Volltext

Bundesstrafgericht Tribunal pénal fédéral Tribunale penale federale Tribunal penal federal

Strafkammer Gerichtsurkunde Postfach 2720 CH-6501 Bellinzona Herrn Rechtsanwalt Tel. +41 91 822 62 62 Fax +41 91 822 62 42 Dr. Nathan Landshut info@bstger.ch

Geschäftsnummer: SK.2016.8 EFD-Nr.: 442.1-050/hch BA-Nr.: RD.14.0011-ABMA

Bellinzona, 19. Oktober 2016/lak

Bundesanwaltschaft und Eidgenössisches Finanzdepartement EFD gegen A.

Einstellungsverfügung

1. Das gerichtliche Verfahren gegen A. wird infolge dessen Rückzugs des Begehrens um gerichtliche Beurteilung eingestellt (Art. 78 Abs. 3 VStrR).

2. Die Kosten des gerichtlichen Verfahrens sind A. aufzuerlegen (Art. 78 Abs. 4 VStrR). Angesichts des Zeitpunkts des Rückzugs erst kurz vor Hauptverhandlung bzw. des angefallenen Aufwandes des Gerichts namentlich im Zusammenhang mit dem Antrag des Beschuldigten um Einstellung infolge Verjährung, den Beweisanträgen des Beschuldigten sowie der Einladung des in Spanien wohnhaften Zeugen B. wird die Gerichtsgebühr (inkl.

Auslagen) auf Fr. 1‘500.-- festgesetzt.

Emanuel Hochstrasser Kaspar Lang Einzelrichter Gerichtsschreiber

Kopie zur Kenntnis an:

 Eidg. Finanzdepartement, Herrn Dr. Christian Heierli, Strafrechtsdienst  Bundesanwaltschaft, Herrn Marco Abbühl, Stv. Leiter Rechtsdienst Rechtsmittelbelehrung

Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafgerichts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden (Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). Mit der Beschwerde können gerügt werden: a. Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; b. die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts; c. Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO).

Beschwerde an das Bundesgericht Gegen verfahrensabschliessende Entscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichts kann beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, innert 30 Tagen nach der Zustellung der vollständigen Ausfertigung Beschwerde eingelegt werden (Art. 78, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). Mit der Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht und Völkerrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a und b BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).

Versand: 19. Oktober 2016