Withdrawal of Appeal Regarding Seized Cash and Chips: Appellant to Bear Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual appealed the seizure of cash and casino chips by the Swiss Federal Gaming Commission, which had confiscated these items during a criminal investigation into alleged violations of the gaming law. However, the individual later withdrew their appeal. The court acknowledged the withdrawal, declared the proceedings closed, and ruled that the appellant, as the party who withdrew, must bear the court costs, setting a minimum fee of CHF 200.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 46 VStrR, Art. 25 Abs. 4 VStrR, Art. 73 Abs. 1 BZP, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 103 BGG; Withdrawal of Appeal Regarding Seized Cash and Chips: Appellant to Bear Costs: However, the individual later withdrew their appeal. The court acknowledged the withdrawal, declared the proceedings closed, and ruled that the appellant, as the party who withdrew, must bear the court costs, setting a minimum fee of CHF 200.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to impose court costs on the appellant who withdrew the appeal, as they are considered the losing party.
Cited in conjunction with other provisions to declare the proceeding closed due to the withdrawal of the appeal and to impose costs.
Used to set the minimum court fee for the proceeding.
Volltext
Bundesstrafgericht
Tribunal pénal fédéral
Tribunale penale federale
Tribunal penal federal
G esc häf ts numm er: BV. 2 0 10.79
Entscheid vom 10. Dezember 2010
I. Beschwerdekammer
Besetzung Bundesstrafrichter Tito Ponti, Vorsitz, Emanuel Hochstrasser und Joséphine Contu, Gerichtsschreiber Stefan Graf
Parteien A.,
Beschwerdeführer
gegen
EIDGENÖSSISCHE SPIELBANKENKOMMISSION,
Beschwerdegegnerin
Gegenstand Beschlagnahme (Art. 46 VStrR)
Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend „ESBK“) mit Verfügung vom 23. November 2010 im Rahmen ihrer gegen B. und C. wegen des Verdachts der Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz vom
18. Dezember 1998 über Glücksspiele und Spielbanken (Spielbankengesetz, SBG; SR 935.52) geführten Strafuntersuchung das am 4. November 2010 bei A. sichergestellte Bargeld im Betrag von Fr. 830.-- sowie eine Reihe diverser Spielchips beschlagnahmte (act. 1.1);
- A. hiergegen am 26. November 2010 beim Direktor der ESBK Beschwerde einreichte, mit welcher er in materieller Hinsicht die Rückerstattung der beschlagnahmten Fr. 830.-- verlangte (act. 1);
- der Direktor der ESBK die Beschwerde am 1. Dezember 2010 mitsamt seiner Stellungnahme, in welcher er auf kostenfällige Abweisung der Beschwerde schloss, an die I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts weiterleitete (act. 2);
- A. seine Beschwerde mit Eingabe vom 9. Dezember 2010 zurückzog (act. 6);
- gemäss Art. 30 lit. a SGG i.V.m. Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 62 ff. und
71 BGG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 BZP die Rückzugserklärung (Abstand) den Rechtsstreit beendet;
- das Verfahren demnach zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt von der Geschäftskontrolle abgeschrieben werden kann, wobei der den Abstand erklärende Beschwerdeführer als unterliegende Partei gilt und deshalb die Gerichtskosten zu tragen hat (Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG);
- die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren auf das reglementarisch vorgesehene Minimum von Fr. 200.-- festgesetzt wird (Art. 3 des Reglements vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht; SR 173.711.32);
und erkennt:
1. Das Verfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt von der Geschäftskontrolle abgeschrieben.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
Bellinzona, 13. Dezember 2010
Im Namen der I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zustellung an
- A.
- Eidgenössische Spielbankenkommission (unter Beilage einer Kopie von act. 6)
Rechtsmittelbelehrung Gegen Entscheide der I. Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden (Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG.
Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).