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BP.2017.56 • BStGer BP.2017.56 KI-generiert

Federal Criminal Court Grants Suspensive Effect on Asset Confiscation Appeal

Geschäftsnummer BP.2017.56
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesstrafgericht (BStGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Criminal Court granted the request for suspensive effect on an order to confiscate assets. The applicants appealed the confiscation order, arguing that proceeding with the confiscation before the appeal was decided would render the appeal moot. The court agreed, noting that while appeals typically do not have suspensive effect, the court has discretion to grant it if a decision would otherwise make the appeal pointless, which was the case here as the asset forfeiture would irreversibly eliminate the subject of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 387 StPO; Federal Criminal Court Grants Suspensive Effect on Asset Confiscation Appeal: The applicants appealed the confiscation order, arguing that proceeding with the confiscation before the appeal was decided would render the appeal moot. The court agreed, noting that while appeals typically do not have suspensive effect, the court has discretion to grant it if a decision would otherwise make the appeal pointless, which was the case here as the asset forfeiture would irreversibly eliminate the subject of the appeal.

Schlagwörter

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Einziehung von Deliktsvermögen aufschiebende Wirkung Pfändung Kompetenzstück Vermögen verbotene Eigenmacht Aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 387 StPO

This provision states that appeals do not have suspensive effect unless otherwise provided by the Code of Criminal Procedure or by order of the chamber.

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Volltext

Bundesstrafgericht

Tribunal pénal fédéral

Tribunale penale federale

Tribunal penal federal

Gesc häftsnummern: BP.2017.56 , BP.2017. 57 (Hauptv erfahren: BB.2017.175, B B.2017. 176)

Verfügung vom 3. Oktober 2017 Beschwerdekammer

Besetzung Bundesstrafrichter Tito Ponti, Referent, Gerichtsschreiber Stefan Graf

Parteien 1. A.,

2. B., beide vertreten durch Rechtsanwalt Giampiero Berra,

Gesuchsteller

gegen

BUNDESANWALTSCHAFT,

Gesuchsgegnerin

Gegenstand Aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO)

Der Referent hält fest, dass:

- die Bundesanwaltschaft mit Verfügung vom 15. September 2017 die Verwertung der sich auf der auf A. und B. lautenden Bankverbindung beschlagnahmten Vermögenswerte anordnete (BB.2017.175-176, act. 1.1);

- A. und B. hiergegen am 27. September 2017 bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde erhoben (act. 1);

- sie um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ersuchen (act. 1);

- die Bundesanwaltschaft diesbezüglich am 2. Oktober 2017 mitteilte, bis zum Entscheid über die Rechtmässigkeit der angefochtenen Verfügung auf Verwertungshandlungen zu verzichten (act. 3).

Der Referent zieht in Erwägung, dass:

- der Beschwerde, abweichende Bestimmungen der StPO oder Anordnungen der Verfahrensleitung der Beschwerdekammer vorbehalten, keine aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 387 StPO);

- der Verfahrensleitung bei ihrem Entscheid ein weiter Ermessensspielraum zusteht, sie dabei aber sicherzustellen hat, dass ihr Entscheid das Beschwerderecht nicht seines Inhalts beraubt und insbesondere den Rechtsstreit nicht gegenstandslos werden lässt (Urteil des Bundesgerichts 1B_271/2013 vom 3. Oktober 2013, E. 2.1);

- die vorzeitige Durchführung der angefochtenen Verwertung zur Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens führen würde;

- das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung aus diesem Grund gutzuheissen ist;

- die Kosten dieser Verfügung bei der Hauptsache verbleiben;

und erkennt:

1. Das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird gutgeheissen.

2. Die Kosten der vorliegenden Verfügung verbleiben bei der Hauptsache.

Bellinzona, 3. Oktober 2017

Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts

Der Referent: Der Gerichtsschreiber:

Zustellung an

- Rechtsanwalt Giampiero Berra

- Bundesanwaltschaft

Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Verfügung ist kein Rechtsmittel gegeben.