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BG.2013.30 • BStGer BG.2013.30 KI-generiert

Jurisdictional Conflict Regarding Hit-and-Run Investigation Declared Moot

Geschäftsnummer BG.2013.30
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesstrafgericht (BStGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A canton initiated a jurisdictional conflict proceeding after multiple cantons were involved in an investigation concerning traffic violations and a hit-and-run incident. One canton requested that another canton be declared responsible for the prosecution. However, the requested canton subsequently acknowledged its jurisdiction and responsibility for the case. Consequently, the Federal Criminal Court declared the jurisdictional conflict proceeding moot and closed the case, stating that no costs would be incurred.

Legislator-Regeste

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Art. 40 Abs. 2 StPO, Art. 90 Abs. 3 SVG, Art. 92 Abs. 2 SVG, Art. 423 Abs. 1 StPO; Jurisdictional Conflict Regarding Hit-and-Run Investigation Declared Moot: One canton requested that another canton be declared responsible for the prosecution. However, the requested canton subsequently acknowledged its jurisdiction and responsibility for the case. Consequently, the Federal Criminal Court declared the jurisdictional conflict proceeding moot and closed the case, stating that no costs would be incurred.

Schlagwörter

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Fahrerflucht Kompetenzkonflikt Verletzung der Verkehrsregeln Strafuntersuchung Grenzstreitigkeit zwischen Staaten Zivilrechtsstreitigkeit Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 423 Abs. 1 StPO

No costs are to be levied in this proceeding.

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Volltext

Bundesstrafgericht

Tribunal pénal fédéral

Tribunale penale federale

Tribunal penal federal

Gesc häftsnummer: BG.2013.30

Beschluss vom 17. Dezember 2013 Beschwerdekammer

Besetzung Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, Andreas J. Keller und Cornelia Cova, Gerichtsschreiber Martin Eckner

Parteien KANTON SCHWYZ, Oberstaatsanwaltschaft, Gesuchstellerin

gegen

1. KANTON SANKT GALLEN, Staatsanwaltschaft,

2. KANTON GLARUS, Staatsund Jugendanwaltschaft, Gesuchsgegner

Gegenstand Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO)

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:

– die Kantone Schwyz, St. Gallen, Glarus und Zürich am Verfahren gegen den Beschuldigten A. betreffend qualifizierte grobe Verletzung der Verkehrsregeln (Art. 90 Abs. 3 SVG) sowie pflichtwidriges Verhalten bei Unfall (Führerflucht, Art. 92 Abs. 2 SVG) und weitere Widerhandlungen beteiligt waren;

– am 4. Dezember 2013 der Kanton Schwyz mit Gesuch im Sinne von Art. 40 Abs. 2 StPO an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangte und beantragte, "[d]er Kanton St. Gallen evtl. der Kanton Glarus sei als berechtigt und verpflichtet zu erklären, das gegen den Beschuldigten A., wohnhaft in Z. (KT ZH) eingeleitete Verfahren wegen SVG-Verletzungen, begangen am 13. Oktober 2013 auf der A3, durchzuführen" (act. 1);

– die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen mit Schreiben vom

10. Dezember 2013 sich gegenüber der Beschwerdekammer und den beteiligten Kantonen als zuständig erklärt und den streitigen Gerichtsstand anerkannt hat (act. 3);

– das Gerichtsstandsverfahren demnach gegenstandslos geworden und von der Geschäftskontrolle abzuschreiben ist;

– in diesem Verfahren keine Kosten zu erheben sind (Art. 423 Abs. 1 StPO).

Demnach erkennt die Beschwerdekammer:

1. Das Verfahren wird zufolge Anerkennung des Gerichtsstandes durch den Kanton St. Gallen als gegenstandslos von der Geschäftskontrolle abgeschrieben.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

Bellinzona, 17. Dezember 2013

Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zustellung an

- Kanton Schwyz, Oberstaatsanwaltschaft

- Kanton Sankt Gallen, Staatsanwaltschaft

- Kanton Glarus, Staatsund Jugendanwaltschaft

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.