Withdrawal of Appeal After Conviction; Dismissal of Case; Allocation of Defense Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn appellant was convicted in the first instance of assault and simple battery and sentenced to a fine with a suspended sentence, along with damages to one victim, after an initial judgment. The appellant subsequently withdrew the appeal during the instructional procedure, leading the appellate court to declare the appeal procedure concluded and dismiss the matter, as the first-instance judgment consequently became legally final. The court decided not to impose costs on the appellant despite the withdrawal, considering the case circumstances, but ordered compensation from court funds for the officially appointed defense counsel's fees and expenses for the appeal proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 437 Abs. 1 lit. b StPO, Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 66 Abs. 1 StPO; Withdrawal of Appeal After Conviction; Dismissal of Case; Allocation of Defense Costs: The appellant subsequently withdrew the appeal during the instructional procedure, leading the appellate court to declare the appeal procedure concluded and dismiss the matter, as the first-instance judgment consequently became legally final. The court decided not to impose costs on the appellant despite the withdrawal, considering the case circumstances, but ordered compensation from court funds for the officially appointed defense counsel's fees and expenses for the appeal proceedings.
Schlagwörter
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KI-generiertCited as the basis for declaring the appeal procedure concluded due to the withdrawal of the appeal, leading to the finality of the first instance judgment.
Mentioned in the reasoning to establish that the appellant, due to the withdrawal, is generally considered the losing party and thus liable for costs (though costs were waived).
Implied provision governing the costs of the appeal procedure, as the court decided on the non-imposition of costs.
Volltext
Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt Ausschuss
SB.2013.13
URTEIL
vom 3. März 2014
Mitwirkende
Dr. Marie-Louise Stamm, lic. iur. Christian Hoenen,
lic. iur. Eva Christ und Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabrielle Kremo
Beteiligte
A_____*, geb. [...] Berufungskläger
[...]
vertreten durch [...], Advokat,
[...]
gegen
Staatsanwaltschaft Basel-Stadt Berufungsbeklagte
Binningerstrasse 21, 4001 Basel
Opfer
B_____
C_____
Gegenstand
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts in Strafsachen
vom 23. Oktober 2012
betreffend Angriff und einfache Körperverletzung
Das Appellationsgericht zieht in Erwägung,
dass A_____ mit Urteil des Einzelgerichts in Strafsachen vom 23. Oktober 2012 des Angriffs und der einfachen Körperverletzung schuldig erklärt und verurteilt wurde zu einer Geldstrafe von 270 Tagessätzen zu CHF 20.–, mit bedingtem Strafvollzug unter Auferlegung einer Probezeit von 2 Jahren,
dass er ausserdem zur Zahlung von CHF 350.– Schadenersatz an C_____ verurteilt wurde, wohingegen die Zivilforderungen des B_____ abgewiesen wurden,
dass der Beurteilte gegen dieses Urteil rechtzeitig Berufung erhoben, sein Rechtsmittel jedoch im Verlaufe des Instruktionsverfahrens wieder zurückgezogen hat, dass das erstinstanzliche Urteil somit nach Art. 437 Abs. 1 lit. b StPO in Rechtskraft erwachsen und demgemäss das Berufungsverfahren als erledigt abzuschreiben ist, dass der Berufungskläger aufgrund des Rückzugs der Berufung zwar als unterliegend gilt, weshalb er grundsätzlich kostenpflichtig wäre (Art. 428 Abs. 1 StPO), jedoch unter Berücksichtigung der Umstände des Falles von der Auferlegung einer Gebühr für das Rechtsmittelverfahren abgesehen werden kann,
dass der amtliche Verteidiger des Berufungsklägers für seine Bemühungen und die diesbezüglichen Auslagen sowie die darauf geschuldete Mehrwertsteuer aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist, wobei für die Einzelheiten auf die eingereichte Kostennote verwiesen werden kann, und erkennt:
://: Das Berufungsverfahren wird zufolge Rückzugs der Berufung als erledigt abgeschrieben.
Für das Berufungsverfahren werden keine Kosten erhoben.
Dem amtlichen Verteidiger des Berufungsklägers, [...], werden für das Berufungsverfahren ein Honorar von CHF 2'520.– und ein Auslagenersatz von CHF 78.25, zuzüglich 8 % MWST von total CHF 207.85, aus der Gerichtskasse ausbezahlt.
APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT
De Präsident Die Gerichtsschreiberin
lic. iur. Christian Hoenen lic. iur. Gabrielle Kremo