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SB.2012.62 • APG BS SB.2012.62 KI-generiert

Appeal Dismissed for Appellant's Failure to Appear

Geschäftsnummer SB.2012.62
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Basel-Stadt (CH-BS)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The appellant, who was appealing a first-instance verdict regarding qualified breach of trust and multiple document forgeries, failed to appear at the appellate hearing despite proper notification and knowledge of the date, nor was the appellant represented. Consequently, the court deemed the appeal withdrawn according to procedural rules for unexcused absence, which also rendered the cross-appeal defunct, leading the Appellate Court to dismiss both proceedings as concluded and order the appellant to bear the costs of the second instance, including a fee.

Legislator-Regeste

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Art. 407 Abs. 1 lit. a StPO, Art. 401 Abs. 3 StPO, Art. 42 BGG, Art. 407 Abs. 1 StPO, Art. 66 Abs. 1 StPO; Appeal Dismissed for Appellant's Failure to Appear: Consequently, the court deemed the appeal withdrawn according to procedural rules for unexcused absence, which also rendered the cross-appeal defunct, leading the Appellate Court to dismiss both proceedings as concluded and order the appellant to bear the costs of the second instance, including a fee.

Schlagwörter

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**Berufung** gegen ein Urteil der Strafgerichtspräsidentin Urkundenfälschungsverfahren Verfahrenskosten Leitverfahren formelle Verfahrenseinstellung Beschwerdelegitimation Abwesenheitsverfahren qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung sowie mehrfache Urkundenfälschung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 407 Abs. 1 StPO

The appeal procedure was deemed concluded according to this article because the appellant failed to appear without excuse.

Art. 401 Abs. 3 StPO

The subsidiary appeal was deemed lapsed based on this provision following the withdrawal of the main appeal.

Art. 66 Abs. 1 StPO

The appellant was ordered to bear the costs of the second-instance procedure.

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Volltext

Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt Ausschuss

SB.2012.62

BESCHLUSS

vom 7. Februar 2014

Mitwirkende

lic. iur. Christian Hoenen (Vorsitz), Dr. Caroline Cron ,

Dr. Christoph A. Spenlé

und Gerichtsschreiber Dr. Peter Bucher

Beteiligte

A_____*, Berufungskläger

geb. […] 1978,

[…]

gegen

Staatsanwaltschaft Basel-Stadt Berufungsbeklagte

Binningerstrasse 21, 4001 Basel Anschlussberufungsklägerin

Gegenstand

Berufung gegen ein Urteil der Strafgerichtspräsidentin

vom 27. April 2012

betreffend qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung sowie mehrfache Urkundenfälschung

Der Berufungskläger ist nicht zur Berufungsverhandlung erschienen, auch kein Vertreter. Derweil wurde der Berufungskläger schriftlich und telefonisch vorgeladen. Er hatte Kenntnis vom Verhandlungstermin. Er wurde auf die Möglichkeit zur Dispensation hingewiesen, liess sich aber nicht vernehmen. Der Berufungskläger ist also im Sinne von Art. 407 Abs. 1 lit. a StPO der mündlichen Berufungsverhandlung unentschuldigt ferngeblieben und hat sich auch nicht vertreten lassen, womit die Berufung als zurückgezogen gilt. Damit fällt auch die Anschlussberufung dahin (Art. 401 Abs.

3 StPO).

Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Ausschuss), in Abänderung des erstinstanzlichen Urteils:

://: Das Berufungsund das Anschlussberufungsverfahren werden zufolge Rückzugs der Berufung gemäss Art.

407 Abs. 1 und Art. 401 Abs. 3 StPO als erledigt abgeschrieben.

Der Berufungskläger trägt die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer Abstandsgebühr von CHF 500.– (inkl. Kanzleiauslagen, zuzüglich allfällige weitere Auslagen).

APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT

Der Präsident Der Gerichtsschreiber

lic. iur. Christian Hoenen Dr. Peter Bucher

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes [BGG] innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht (1000 Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren Inhalt wird auf Art.

42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.