Appeal Dismissed for Non-Payment of Court Fee
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant filed a complaint against a civil court's decision regarding the opening of bankruptcy proceedings, but the appellate court dismissed the complaint because the appellant failed to deposit the required court fee after being ordered to do so and subsequently granted an additional deadline which also passed without payment. The court reasoned that pursuant to the relevant procedural code, non-compliance with the order for a cost deposit, even after a final extension, results in a non-admission of the appeal, thus no further consideration of the merits of the underlying bankruptcy decision was warranted.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 166 SchKG, Art. 101 Abs. 3 ZPO, Art. 42 BGG, Art. 113 BGG; Appeal Dismissed for Non-Payment of Court Fee: The court reasoned that pursuant to the relevant procedural code, non-compliance with the order for a cost deposit, even after a final extension, results in a non-admission of the appeal, thus no further consideration of the merits of the underlying bankruptcy decision was warranted.
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KI-generiertThis provision was cited as the basis for not entering into the appeal due to the failure to pay the required cost deposit.
Volltext
Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt Einzelgericht
BEZ.2020.66
ENTSCHEID
vom 2. März 2021
Mitwirkende
Dr. Olivier Steiner
und Gerichtsschreiber Dr. Alexander Zürcher
Parteien
A____Beschwerdeführer
[...]
gegen
B____ GmbH in Liquidation Beschwerdegegnerin 1
c/o [...] Schuldnerin
und
C____ GmbH Beschwerdegegnerin 2
[...] Gläubigerin
vertreten durch [...], Advokat,
[...]
Gegenstand
Beschwerde gegen einen Entscheid des Zivilgerichts
vom 7. Dezember 2020
betreffend Konkurseröffnung nach Art. 166 SchKG
Erwägungen
Gegen den schriftlich begründeten Entscheid des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 7. Dezember 2020 (Konkurseröffnung) erhob A____ (Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 17. Dezember 2020 Beschwerde beim Zivilgericht. Dieses überwies die Eingabe zuständigkeitshalber an das Appellationsgericht. Dieses verlangte daraufhin vom Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss von CHF 600.– (Verfügung vom
22. Dezember 2020). Nachdem er den Kostenvorschuss nicht geleistet hatte, wurde ihm unter Hinweis auf die Säumnisfolgen gemäss Art. 101 Abs. 3 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO, SR 272) eine Nachfrist gesetzt (Verfügung vom 15. Januar 2021). Auch innert dieser Nachfrist leistete der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss nicht. Auf die Beschwerde ist daher im Einklang mit Art. 101 Abs. 3 ZPO nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Gerichtskosten wird verzichtet.
Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Einzelgericht):
://: Auf die Beschwerde gegen den Entscheid des Zivilgerichts vom 7. Dezember 2020 (KB.2020.299) wird nicht eingetreten.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
Mitteilung an:
- Beschwerdeführer
- Beschwerdegegnerin 1
- Beschwerdegegnerin 2
- Zivilgericht Basel-Stadt
- Konkursamt Basel-Stadt
- Betreibungsamt Basel-Stadt
- Grundbuchund Vermessungsamt Basel-Stadt
- Handelsregisteramt Basel-Stadt
- Staatliche Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten
APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT
Der Gerichtsschreiber
Dr. Alexander Zürcher
Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Zivilsachen erhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht (1000 Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren Inhalt wird auf Art.
42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.
Ob an Stelle der Beschwerde in Zivilsachen ein anderes Rechtsmittel in Frage kommt (z.B. die subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht gemäss Art. 113 BGG), ergibt sich aus den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen. Wird sowohl Beschwerde in Zivilsachen als auch Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen.