Public Prosecutor's Decision Upheld in Rental Property Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court dismissed a complaint against the public prosecutor's decision not to initiate proceedings. The complainants alleged various offenses including abuse of office, trespassing, theft, property damage, defamation, bodily harm, and blackmail, stemming from actions related to rental properties. The court found that the public prosecutor was correct in not opening an investigation because there was no indication of any criminal conduct warranting such action. Therefore, the appeal was deemed unfounded and dismissed, with costs awarded against the appellants.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 186 StGB, Art. 141 StGB, Art. 144 StGB, Art. 156 StGB, Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO, Art. 428 Abs. 1 StPO; Public Prosecutor's Decision Upheld in Rental Property Dispute: The complainants alleged various offenses including abuse of office, trespassing, theft, property damage, defamation, bodily harm, and blackmail, stemming from actions related to rental properties. The court found that the public prosecutor was correct in not opening an investigation because there was no indication of any criminal conduct warranting such action. Therefore, the appeal was deemed unfounded and dismissed, with costs awarded against the appellants.
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KI-generiertCited as the legal basis for the Public Prosecutor's Office to not initiate proceedings when criminal offenses or procedural prerequisites are clearly not met.
Cited as the legal basis for imposing the costs of the cantonal court proceedings on the losing appellants.
Volltext
Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 14. Mai 2013 (470 13 76) ____________________________________________________________________
Strafprozessrecht
Nichtanhandnahme des Verfahrens
Besetzung Präsident Dieter Eglin, Richterin Helena Hess (Ref.), Richter Stephan Gass; Gerichtsschreiber i.V. Dominik Walder
Parteien A.____ und B.____, Beschwerdeführer
gegen
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Liestal, Rheinstrasse 27, 4410 Liestal, Beschwerdegegnerin
Gegenstand Nichtanhandnahme des Verfahrens Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft Basel- Landschaft, Hauptabteilung Liestal, vom 4. April 2013
In Erwägung, dass
- die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Liestal (nachfolgend: Staatsanwaltschaft), das Verfahren gegen das Bezirksgericht Arlesheim, das Kantonsgericht Basel- Landschaft, das Bezirksgericht Laufen und die X.____ GmbH wegen amtsmissbräuchlichem Wohnungsund Eigentumsentzug, Hausfriedensbruch (Art. 186 StGB), Sachentziehung (Art.
141 StGB), Sachbeschädigung (Art. 144 StGB), Rufmord, Gesundheitsschädigung, Erpressung (Art. 156 StGB) sowie wegen Mietausweisung vom 7. Dezember 2012 mit Verfügung vom
4. April 2013 nicht an Hand nahm;
Seite 1 http://www.bl.ch/kantonsgericht
- A.____ und B.____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 8. April 2013 gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft vom 4. April 2013 Beschwerde erhoben;
- die Staatsanwaltschaft mit Schreiben vom 22. April 2013 auf eine Stellungnahme verzichtete;
- gemäss Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO die Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahme verfügt, sobald auf Grund der Strafanzeige oder des Polizeirapports feststeht, dass die fraglichen Straftatbestände oder Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind;
- der Ansicht der Staatsanwaltschaft, wonach im vorliegenden Fall sich nicht in geringster Weise ein strafrechtlich relevantes Verhalten erkennen lässt, welches die Eröffnung einer Strafuntersuchung rechtfertigen würde, ohne Weiteres gefolgt werden kann;
- die Beschwerde vom 8. April 2013 - soweit sie sich überhaupt als verständlich erweist - als offensichtlich haltlos zu qualifizieren ist;
- die Beschwerde demnach abzuweisen ist;
- ausgangsgemäss die ordentlichen Kosten des kantonsgerichtlichen Verfahrens, bestehend aus einer Gebühr von CHF 500.00 und Auslagen von pauschal CHF 30.00, den unterliegenden Beschwerdeführern aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO);
wird erkannt:
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
2. Die Verfahrenskosten des Beschwerdeverfahrens, bestehend aus einer Spruchgebühr von CHF 500.00 und Auslagen von pauschal CHF 30.00, somit total CHF 530.00, werden den Beschwerdeführern auferlegt.
Präsident Gerichtsschreiber i.V.
Dieter Eglin Dominik Walder
Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht