Invalidity Pension Calculation Post-2003 Revision and Sight Impairment Exclusion
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual born in 1955 who was initially awarded a partial disability pension by a regional social insurance office for a specified period. Following an appeal, the cantonal court determined that the individual was entitled to a higher pension amount for a defined timeframe. The individual subsequently filed a further appeal requesting a full disability pension beyond the last established date, or alternatively, a remand for additional fact-finding. However, the relevant authorities chose not to respond to this appeal, and the case ultimately questioned the validity of the assessed disability level and the adequacy of the financial support accordingly.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 28 Abs. 1 IVG, Art. 28 altAbs. 2 IVG, Art. 1 Abs. 1 IVG, Art. 16 ATSG, Art. 28 Abs. 2 IVG, Art. 66 al. 1 LTF; Invalidity Pension Calculation Post-2003 Revision and Sight Impairment Exclusion: Following an appeal, the cantonal court determined that the individual was entitled to a higher pension amount for a defined timeframe. The individual subsequently filed a further appeal requesting a full disability pension beyond the last established date, or alternatively, a remand for additional fact-finding. However, the relevant authorities chose not to respond to this appeal, and the case ultimately questioned the validity of the assessed disability level and the adequacy of the financial support accordingly.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertAlthough not explicitly stated in the text provided for the dispositive, the exclusion of court costs (order 2: 'Es werden keine Gerichtskosten erhoben') implies adherence to the procedural rules governing costs, typically Art. 66 LTF (or its equivalent at the time, BGG/LTF relevant for costs).
Cited in the reasoning as the procedural basis linked to Art. 1 Abs. 1 IVG for calculating the degree of invalidity during a specific period.
Cited in the reasoning to explain the former method of calculating the degree of invalidity against which the appeal was filed.
Cited in the reasoning to explain the former method of calculating the degree of invalidity against which the appeal was filed.
The main ground for dismissing the appeal relates to the assessment of the disability rate under this provision, which determines the amount of the insurance benefit.
Volltext
Eidgenössisches Versicherungsgericht
Tribunale federale delle assicurazioni
Tribunal federal d'assicuranzas
Sozialversicherungsabteilung
des Bundesgerichts
Prozess
{T 0}
I 742/05
Urteil vom 30. Januar 2006
III. Kammer
Besetzung
Präsident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Lustenberger; Gerichtsschreiber Attinger
Parteien
L.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Erich Leuzinger, Hauptstrasse 47, 8750 Glarus,
gegen
IV-Stelle Glarus, Zwinglistrasse 6, 8750 Glarus, Beschwerdegegnerin
Vorinstanz
Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, Glarus
(Entscheid vom 13. September 2005)
Sachverhalt:
A. Mit Verfügungen vom 29. April 2004 und Einspracheentscheid vom 17. August 2004 sprach die IV-Stelle Glarus dem 1955 geborenen L.________ vom 1. Januar bis 31. März 2002 eine Viertelsrente, vom 1. April 2002 bis 31. Dezember 2003 eine halbe Rente sowie ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zu.
B. Das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 13. September 2005 teilweise gut und stellte fest, dass L.________ vom 1. März 2002 bis 31. Dezember 2003 eine ganze sowie ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente zusteht.
C. L.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag auf Weiterausrichtung der ganzen Invalidenrente über den 31. Dezember 2003 hinaus; eventuell sei die Sache zur ergänzenden Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts an die Vorinstanz oder die Verwaltung zurückzuweisen.
IV-Stelle und Bundesamt für Sozialversicherung verzichten auf eine Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:
1. Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze über den Umfang des Rentenanspruchs ( Art. 28 Abs. 1 IVG sowohl in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen wie auch in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) und die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (bis 31. Dezember 2002: Art. 28 altAbs. 2 IVG; vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003: Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG ; ab 1. Januar 2004: Art. 28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG ; BGE 130 V 348 Erw. 3.4, 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b) richtig dargelegt. Hierauf wird verwiesen.
2. Des Weitern hat die Vorinstanz mit einlässlicher Begründung zu Recht erkannt, dass der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers weniger als 70 % beträgt, weshalb ihm ab Inkrafttreten der 4. IV-Revision (am 1. Januar 2004) nur mehr eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zusteht ( Art. 28 Abs. 1 IVG ). Sämtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen vermögen, soweit sie nicht bereits im angefochtenen Entscheid mit zutreffender Begründung widerlegt worden sind, an dieser Betrachtungsweise nichts zu ändern. So lehnten es Verwaltung und kantonales Gericht zu Recht ab, zufolge des von der Abklärungsstelle X.________ im Gutachten vom 4. Dezember 2003 als Nebenbefund erhobenen Augenleidens (Visusverminderung links bei Status nach Lasertherapie wegen chronisch rezidivierender Chorioretinitis centralis serosa im Oktober 1999) eine zusätzliche Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit zu berücksichtigen, hatte doch der Augenarzt Dr. C.________ in seinem Bericht vom 3. September 2002 ebenfalls festgestellt, dass die funktionelle Leistungsfähigkeit aufgrund der linksseitig leicht verminderten Sehschärfe rein aus ophthalmologischer Sicht nicht eingeschränkt werde. Vom beantragten "interdisziplinären medizinischen Obergutachten zwecks Feststellung der Gesamtarbeits- und Erwerbsunfähigkeit" wären für die hier zu beurteilende Rechtsfrage keine relevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb von einer solchen Weiterung abzusehen ist.
Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, der Ausgleichskasse des Schweizerischen Baumeisterverbandes und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt.
Luzern, 30. Januar 2006
Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Präsident der III. Kammer: Der Gerichtsschreiber: