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I 309/00 KI-generiert

The case involves an individual who sought a revision of a previous judgment issued by the Federal Insurance Court regarding his entitlement to disability insurance benefits for the period from January to July 1998

Geschäftsnummer I 309/00
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who sought a revision of a previous judgment issued by the Federal Insurance Court regarding his entitlement to disability insurance benefits for the period from January to July 1998. The individual had previously had his administrative appeal rejected, and he requested a review of that decision, arguing issues related to the adequacy of the benefits awarded, specifically criticizing a reduction in his daily allowance. The court considered the revision request but found that it did not present valid grounds for altering the initial decision, particularly as objections were mainly critiques of the court's legal interpretations, which are deemed inadmissible in revision proceedings. The court noted that any missed benefits should be claimed directly from the appropriate authorities, confirming that the total amount of benefits awarded during the specified timeframe was undisputed.

Legislator-Regeste

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Art. 140 OG, Art. 135 OG, Art. 141 OG, Art. 136 lit. c oder, Art. 137 lit. b OG; The case involves an individual who sought a revision of a previous judgment issued by the Federal Insurance Court regarding his entitlement to disability insurance benefits for the period from January to July 1998: The individual had previously had his administrative appeal rejected, and he requested a review of that decision, arguing issues related to the adequacy of the benefits awarded, specifically criticizing a reduction in his daily allowance. The court considered the revision request but found that it did not present valid grounds for altering the initial decision, particularly as objections were mainly critiques of the court's legal interpretations, which are deemed inadmissible in revision proceedings. The court noted that any missed benefits should be claimed directly from the appropriate authorities, confirming that the total amount of benefits awarded during the specified timeframe was undisputed.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Revisionsgründe Taggeld Wiedererwägung durch den Versicherer Klageänderung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 140 OG
dass nach Art. 140 OG , anwendbar auf das Verfahren des Eidgenössischen Versicherungsgerichts gemäss Art.
Art. 135 OG
140 OG , anwendbar auf das Verfahren des Eidgenössischen Versicherungsgerichts gemäss Art. 135 OG ,
Art. 141 OG
im Gesuch unter Angabe der Beweismittel der Revisionsgrund und dessen rechtzeitige Geltendmachung innerhalb der Fristen des Art. 141 OG darzulegen und anzugeben ist, welche Abänderung des früheren Entscheides und welche Rückleistung verlangt wird,
Art. 136 lit. c oder
dass vorliegend keiner der überhaupt in Betracht fallenden Revisionsgründe ( Art. 136 lit. c oder d OG , Art.
Art. 137 lit. b OG
c oder d OG , Art. 137 lit. b OG ) genannt wird,
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Volltext

«AZA 7»

I 309/00 Ge

III. Kammer

Bundesrichter Schön, Spira und Bundesrichterin Widmer; Gerichtsschreiber Fessler

Urteil vom 15. Januar 2001

in Sachen

G.________, Gesuchsteller,

gegen

IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, Bern, Gesuchsgegnerin,

In Erwägung,

dass das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 14. April 2000 die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des 1966 geborenen G.________ gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. September 1999 betreffend u.a. Taggelder der Invalidenversicherung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Juli 1998 abwies,

dass G.________ mit Eingabe vom 23. Mai 2000 um Revision des Urteils vom 14. April 2000 ersucht,

dass die IV-Stelle Bern die Abweisung des Begehrens beantragt, während das Bundesamt für Sozialversicherung sich nicht vernehmen lässt,

dass nach Art. 140 OG , anwendbar auf das Verfahren des Eidgenössischen Versicherungsgerichts gemäss Art. 135 OG ,

im Gesuch unter Angabe der Beweismittel der Revisionsgrund und dessen rechtzeitige Geltendmachung innerhalb der Fristen des Art. 141 OG darzulegen und anzugeben ist, welche Abänderung des früheren Entscheides und welche Rückleistung verlangt wird,

dass vorliegend keiner der überhaupt in Betracht fallenden Revisionsgründe ( Art. 136 lit. c oder d OG , Art. 137 lit. b OG ) genannt wird,

dass sich die Rügen weitgehend in der Kritik an der Rechtsanwendung durch das Eidgenössische Versicherungsgericht erschöpft - es betrifft dies insbesondere die geltend gemachte Unangemessenheit der Kürzung des Taggeldes um Fr. 43.50 als Folge des aus invaliditätsfremden Gründen nicht erwirtschafteten möglichen Verdienstes von monatlich Fr. 1'500.- -, was im Verfahren der Revision unzulässig ist,

dass die Vorbringen im Revisionsgesuch, soweit sie das Tatsachenfundament betreffen, entweder nicht oder zu wenig substantiiert sind oder nicht mit revisionsrechtlich relevanten Tatsachen oder Beweismitteln unterlegt werden,

dass einzig fraglich ist, ob der in Erw. 4 des Urteils

vom 14. April 2000 genannte Gesamtbetrag der vor dem 2. Juli 1999 im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Juli 1998 ausgerichteten Taggelder richtig ist,

dass indessen dieser Punkt offen bleiben kann, da der

Leistungsbezug - sowenig wie in dem mit Urteil vom 14. April 2000 beendeten Verfahren - Gegenstand dieses Revisionsprozesses sein kann,

dass der Gesuchsteller allenfalls zu wenig ausbezahlte

Taggeldleistungen direkt gegenüber der IV-Stelle nach Massgabe der einschlägigen bundes- und kantonalrechtlichen Vorschriften geltend zu machen hat,

dass im Übrigen die Summe der Taggelder (vor Abzug der Sozialversicherungsbeiträge) von Fr. 22'578.- für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Juli 1998 unbestritten ist,

dass nach dem Gesagten das Revisionsgesuch, soweit zulässig, unbegründet ist,

erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

I. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf

einzutreten ist.

II. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Gesuch-

steller auferlegt und mit dem geleisteten Kosten-

vorschuss verrechnet.

III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungs-

gericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrecht-

liche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialver-

sicherung zugestellt.

Luzern, 15. Januar 2001

Im Namen des

Eidgenössischen Versicherungsgerichts

Der Präsident der III. Kammer:

Der Gerichtsschreiber: