Invalidity insurance: non-entry on appeal for failure to pay court cost advance after denial of free legal aid due to lack of prospects (Art. 150 Abs. 4 OG).
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Court (I. social law division) did not enter into the merits of the appeal and dismissed the case (Nichteintreten), ordering no court costs. The appellant had filed an administrative court appeal against a decision of the Cantonal Social Insurance Court of Zurich dated 28 November 2006 in an invalidity insurance (Invalidenversicherung) matter. The Federal Court had previously denied the request for free legal assistance due to the appeal's lack of prospects, and set a 14-day deadline for payment of a CHF 500 cost advance, warning that failure to pay would lead to non-entry into the appeal. The advance was not paid within the deadline (accounting for the statutory time-stay under Art. 34 Abs. 1 OG), so the court applied Art. 150 Abs. 4 OG and declined to hear the case. Per established practice, no court fees were imposed in the non-entry decision, even though the proceeding was generally subject to costs (Art. 134 OG e contrario). The decision leaves the lower court's ruling unchallenged.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 132 Abs. 1 BGG, Art. 134 OG, Art. 34 Abs. 1 OG, Art. 150 Abs. 4 OG; Invalidity insurance: non-entry on appeal for failure to pay court cost advance after denial of free legal aid due to lack of prospects (Art. 150 Abs. 4 OG): Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
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KI-generiertBasis for not entering into the appeal due to failure to pay the required cost advance within the deadline.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 7}
I 1037/06
Urteil vom 9. März 2007
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Frésard,
Gerichtsschreiber Hochuli.
Parteien
L.________, 1964, Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. November 2006.
In Erwägung,
dass L.________ am 1. Dezember 2006 Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen einen Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. November 2006 erhoben und gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ersucht hat,
dass das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist (AS 2006 1205, 1243), sich das Verfahren jedoch noch nach OG richtet ( Art. 132 Abs. 1 BGG ; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395), da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist,
dass das Verfahren nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zum Gegenstand hat, weshalb es kostenpflichtig ist ( Art. 134 OG e contrario),
dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Entscheid vom 1. Februar 2007 wegen Aussichtslosigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen und L.________ gleichzeitig aufgefordert hat, innert 14 Tagen nach Erhalt dieses Schreibens einen Kostenvorschuss von Fr. 500.- zu bezahlen verbunden mit der Androhung, dass bei Nichtleistung innert der gesetzten Frist aus diesem Grunde auf die Rechtsvorkehr nicht eingetreten werde,
dass der Kostenvorschuss innert der gesetzten Frist (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes gemäss Art. 34 Abs. 1 OG ) nicht bezahlt worden ist,
dass androhungsgemäss nach Art. 150 Abs. 4 OG zu verfahren ist,
dass - obwohl das Verfahren an sich kostenpflichtig ist - praxisgemäss bei Nichteintretensentscheiden zufolge unterbliebener oder verspäteter Leistung des Vorschusses keine Gerichtskosten erhoben werden,
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 9. März 2007
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: