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H 3/01 KI-generiert

Gross negligence liability of former board member for unpaid social security contributions under Article 52 AHVG, with denial of exculpation based on signed documents.

Geschäftsnummer H 3/01
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Insurance Court dismissed the employer's appeal, affirming the lower court's ruling that the appellant is liable for damages of CHF 17,045.05 to the compensation fund. The court upheld the prior decision, which remains in force, and imposed court costs of CHF 1,400 on the appellant. The dispute concerned a damage claim under Article 52 of the Federal Old-Age and Survivors' Insurance Act (AHVG), where the fund sought recovery for losses incurred due to unpaid social security contributions and related costs after the employer company became insolvent. The court found the appellant, as a former board member, had caused the loss through grossly negligent non-payment of paritarian contributions, administrative and collection costs, and default interest, rejecting defenses of lack of knowledge or excusable circumstances based on documents he had signed or received.

Legislator-Regeste

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Art. 52 AHVG, Art. 36a OG, Art. 36a Abs. 3 OG; Gross negligence liability of former board member for unpaid social security contributions under Article 52 AHVG, with denial of exculpation based on signed documents: The court upheld the prior decision, which remains in force, and imposed court costs of CHF 1,400 on the appellant. The dispute concerned a damage claim under Article 52 of the Federal Old-Age and Survivors' Insurance Act (AHVG), where the fund sought recovery for losses incurred due to unpaid social security contributions and related costs after the employer company became insolvent. The court found the appellant, as a former board member, had caused the loss through grossly negligent non-payment of paritarian contributions, administrative and collection costs, and default interest, rejecting defenses of lack of knowledge or excusable circumstances based on documents he had signed or received.

Schlagwörter

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Beitragsforderung Kostenauflage Versicherungsentschädigung Verzugszinsen ausstehende Vorsorgebeiträge Verwaltungskostenbeitrag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 52 AHVG
2.- Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid die Voraussetzungen der Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers gemäss Art. 52 AHVG unter Hinweis auf die massgebende Ordnung und Rechtsprechung einlässlich und zutreffend dargelegt.
Art. 36a OG
Procedural basis for dismissing the appeal by summary procedure with reference to the lower court's decision.
Art. 36a Abs. 3 OG
Authorizes the summary reasoning by referring to the prior instance's decision.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 36a OG

Procedural basis for dismissing the appeal by summary procedure with reference to the lower court's decision.

Art. 36a Abs. 3 OG

Authorizes the summary reasoning by referring to the prior instance's decision.

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Volltext

[AZA 0]

H 3/01 Vr

IV. Kammer

Präsidentin Leuzinger, Bundesrichter Rüedi und Ferrari;

Gerichtsschreiber Batz

Urteil vom 23. April 2002

in Sachen

Dr. W.________, Rechtsanwalt, Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin,

und

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur

Mit Verfügung vom 27. Mai 1998 erklärte die Ausgleichskasse des Kantons Zürich Dr. W.________ als ehemaligen Verwaltungsrat der Firma X.________ AG für den infolge Pfändung erlittenen Verlust von Fr. 17'045. 05 (Pfändungsverlustschein des Betreibungsamtes Y.________ vom 10. Juli 1997) haftbar und forderte ihn zur Bezahlung des Schadenersatzes auf.

Auf Einspruch des Betroffenen hin reichte die Ausgleichskasse am 19. August 1998 Schadenersatzklage ein. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hiess die Klage gut und verpflichtete Dr. W.________ zur Bezahlung des Betrages von Fr. 17'045. 05 (Entscheid vom 9. November 2000).

Mit der vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt Dr. W.________, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei die Klage der Ausgleichskasse abzuweisen. - Die Kasse und das Bundesamt für Sozialversicherung verzichten auf eine Vernehmlassung.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:

1.- Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann nur so weit eingetreten werden, als die Schadenersatzforderung kraft Bundesrechts streitig ist. Im vorliegenden Verfahren ist deshalb auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in dem Umfang nicht einzutreten, als sie sich gegen die Schadenersatzforderung für entgangene Beiträge an die kantonale Familienausgleichskasse richtet (vgl. BGE 119 V 80 Erw. 1b, 118 V 69 Erw. 1b mit Hinweis).

2.- Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid die Voraussetzungen der Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers gemäss Art. 52 AHVG unter Hinweis auf die massgebende Ordnung und Rechtsprechung einlässlich und zutreffend dargelegt. Es kann darauf verwiesen werden.

Sodann hat das Sozialversicherungsgericht richtig festgestellt, dass der Beschwerdeführer als Organ der Firma X.________ AG unter grobfahrlässiger Missachtung von Vorschriften durch die Nichtbezahlung insbesondere von paritätischen Sozialversicherungsbeiträgen, Verwaltungs- und Betreibungskosten sowie von Verzugszinsen der AHV einen Schaden verursacht und diesen der Ausgleichskasse zu ersetzen hat. Hieran vermögen die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneuerten Einwände, mit denen sich bereits die Vorinstanz zutreffend auseinandergesetzt hat, nichts zu ändern. Namentlich können auf Grund der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Umstände keine Rechtfertigungs- oder Exkulpationsgründe im Sinne der Rechtsprechung als gegeben erachtet werden ( BGE 108 V 183 ff.; AHI-Praxis 1994 S. 105 Erw. 5b/cc, ZAK 1992 S. 248 Erw. 4b, 1985 S. 577 Erw. 3a und S. 621 unten f.). Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, wonach der Beschwerdeführer von den "ganzen Vorgängen" u.a. bezüglich "Lohn 94" "keine Ahnung" gehabt habe, sind denn auch namentlich auf Grund der verschiedenen von ihm selbst in Empfang genommenen bzw. unterzeichneten Dokumente (vgl. vorinstanzlicher Entscheid, Erw. 5g, S. 6 f.) offensichtlich unzutreffend. Es muss daher bei der dem Beschwerdeführer gemäss dem vorinstanzlichen Entscheid auferlegten Schadenersatzverpflichtung sein Bewenden haben. Den eingehenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides, welchem in allen Teilen beizupflichten ist, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen.

3.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist offensichtlich unzulässig bzw. unbegründet und wird im Verfahren nach Art. 36a OG , insbesondere mit summarischer Begründung unter Verweisung auf den vorinstanzlichen Entscheid ( Art. 36a Abs. 3 OG ), erledigt.

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit

darauf einzutreten ist.

II.Die Gerichtskosten von total Fr. 1400.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt.

Luzern, 23. April 2002

Im Namen des

Eidgenössischen Versicherungsgerichts

Die Präsidentin der IV. Kammer:

Der Gerichtsschreiber: