Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
H 16/07 KI-generiert

Dismissal of AHV Appeal Due to Non-Payment of Security Deposit

Geschäftsnummer H 16/07
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed an administrative court appeal against a decision from a cantonal commission regarding liability under social insurance law, specifically related to old-age and survivors' insurance. The appeal was initiated after the decision was rendered, and the individual simultaneously requested free legal assistance, which was later denied due to the perceived lack of prospects for a successful outcome. The individual was then instructed to pay a procedural deposit within a specified timeframe, which was not fulfilled. Consequently, the court decided to dismiss the appeal without incurring court costs, considering the procedural issues surrounding the deposit.

Legislator-Regeste

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Art. 52 AHVG, Art. 132 Abs. 1 BGG, Art. 134 OG, Art. 34 Abs. 1 lit. a OG, Art. 150 Abs. 4 OG; Dismissal of AHV Appeal Due to Non-Payment of Security Deposit: Dieses Urteil wird den Parteien, der AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.

Schlagwörter

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SR 173.110 Leistung des Kostenvorschusses administrative Entlassung Anwaltskosten unbezahlte Mietkaution unentgeltliche Rechtspflege Sicherheitsleistung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 52 AHVG
Dezember 2006 (betreffend Haftung nach Art. 52 AHVG ) erhoben und gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ersucht hat,
Art. 132 Abs. 1 BGG
Januar 2007 (BGG; SR 173.110; AS 2006 1205, 1243) ergangen ist, weshalb sich das Verfahren noch nach OG ( Art. 132 Abs. 1 BGG ; BGE 132 V 393 E.
Art. 134 OG
dass das Verfahren nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zum Gegenstand hat, weshalb es kostenpflichtig ist ( Art. 134 OG e contrario),
Art. 34 Abs. 1 lit. a OG
dass der Kostenvorschuss innert der gesetzten Frist (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes gemäss Art. 34 Abs. 1 lit. a OG ) nicht bezahlt worden ist,
Art. 150 Abs. 4 OG
dass androhungsgemäss nach Art. 150 Abs. 4 OG zu verfahren ist,

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 7}

H 16/07

Urteil vom 14. Mai 2007

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Bundesrichter Lustenberger, Seiler,

Gerichtsschreiber Arnold.

Parteien

W.________, Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Thurgau, St. Galler-strasse 13, 8501 Frauenfeld 8501 Frauenfeld, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid der AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau vom 20. Dezember 2006.

In Erwägung,

dass W.________ am 8. Februar 2007 Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen einen Entscheid der AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau vom 20. Dezember 2006 (betreffend Haftung nach Art. 52 AHVG ) erhoben und gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ersucht hat,

dass der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 am 1. Januar 2007 (BGG; SR 173.110; AS 2006 1205, 1243) ergangen ist, weshalb sich das Verfahren noch nach OG ( Art. 132 Abs. 1 BGG ; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395) richtet,

dass das Verfahren nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zum Gegenstand hat, weshalb es kostenpflichtig ist ( Art. 134 OG e contrario),

dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Entscheid vom 21. März 2007 wegen Aussichtslosigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen und W.________ gleichzeitig aufgefordert hat, innert 14 Tagen nach Erhalt dieses Schreibens einen Kostenvorschuss von Fr. 5000.- zu bezahlen verbunden mit der Androhung, dass bei Nichtleistung innert der gesetzten Frist aus diesem Grunde auf die Rechtsvorkehr nicht eingetreten werde,

dass der Kostenvorschuss innert der gesetzten Frist (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes gemäss Art. 34 Abs. 1 lit. a OG ) nicht bezahlt worden ist,

dass androhungsgemäss nach Art. 150 Abs. 4 OG zu verfahren ist,

dass - obwohl das Verfahren an sich kostenpflichtig ist - praxisgemäss bei Nichteintretensentscheiden zufolge unterbliebener oder verspäteter Leistung des Vorschusses keine Gerichtskosten erhoben werden,

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.

Luzern, 14. Mai 2007

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: