Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
C 95/06 KI-generiert

Unemployment Benefits Suspension for Failure to Attend Course

Geschäftsnummer C 95/06
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute between an individual and the Office for Economic Affairs and Employment of the Canton of Zurich, concerning a suspension of unemployment benefits. The individual was found to be ineligible for benefits for 18 days starting April 14, 2005, because he failed to comply with a directive to attend a job training course. The individual challenged this decision, but the Zurich Social Insurance Court upheld the suspension, concluding that there were no grounds for considering the training course unreasonable or unmanageable. The individual subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG, Art. 45 Abs. 2 AVIV, Art. 132 lit. a OG; Unemployment Benefits Suspension for Failure to Attend Course: The individual was found to be ineligible for benefits for 18 days starting April 14, 2005, because he failed to comply with a directive to attend a job training course. The individual challenged this decision, but the Zurich Social Insurance Court upheld the suspension, concluding that there were no grounds for considering the training course unreasonable or unmanageable. The individual subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Einstellung der Arbeitslosenentschädigung Leistung an Kursteilnehmer Leistungsanspruch Arbeitslosigkeit freiwillige Leistung Taggeldanspruch von Organpersonen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BGE 123 V 152
a OG ; BGE 123 V 152 Erw.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG

The Court confirmed that the insured person's non-attendance at the course without excuse justified the suspension of benefit entitlement under this provision.

Art. 45 Abs. 2 AVIV

Cited in the reasoning to classify the fault level when assessing the duration of the suspension.

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Volltext

Eidgenössisches Versicherungsgericht

Tribunale federale delle assicurazioni

Tribunal federal d'assicuranzas

Sozialversicherungsabteilung

des Bundesgerichts

Prozess {T 7}

C 95/06

Urteil vom 16. Oktober 2006

III. Kammer

Besetzung

Präsident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Seiler; Gerichtsschreiberin Durizzo

Parteien

S.________, Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Arbeitslosenversicherung, Stampfenbachstrasse 32, 8001 Zürich, Beschwerdegegner

Vorinstanz

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur

(Entscheid vom 23. Februar 2006)

In Erwägung,

dass das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Zürich S.________ mit Verfügung vom 10. Mai 2005 und Einspracheentscheid vom 6. Juli 2005 für 18 Tage ab 14. April 2005 in der Anspruchsberechtigung eingestellt hat, weil er der Weisung, einen Kurs zu besuchen, nicht gefolgt war,

dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 23. Februar 2006 abgewiesen hat,

dass S.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde führt mit dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides,

dass das AWA und das Staatssekretariat für Wirtschaft auf eine Vernehmlassung verzichten,

dass das kantonale Gericht die zur Beurteilung der Einstellung in der Anspruchsberechtigung erforderlichen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt hat (Art. 36a Abs. 3 zweiter Satz OG),

dass es vorfrageweise geprüft hat, ob die Weisung zum Kursbesuch rechtmässig war, was namentlich dann nicht der Fall ist, wenn die Teilnahme am Kurs dem Versicherten nicht zuzumuten war (SVR 1998 ALV Nr. 12 S. 38 Erw. 3d),

dass hier indessen keinerlei entsprechende Anhaltspunkte bestehen, wie die Vorinstanz richtig erwogen hat,

dass insbesondere die Ansicht des Beschwerdeführers, seine Vermittelbarkeit habe durch den fraglichen Kurs nicht gefördert werden können, keine Unzumutbarkeit begründet,

dass damit die Anweisung des AWA zum Kursbesuch mangels Unzumutbarkeit rechtmässig war,

dass der Versicherte den Kurs somit ohne entschuldbaren Grund nicht angetreten hat und deshalb nach Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG in der Anspruchsberechtigung einzustellen war,

dass die Dauer der Einstellung im unteren Bereich des mittelschweren Verschuldens ( Art. 45 Abs. 2 AVIV ) im Rahmen der Ermessensprüfung nicht zu beanstanden ist ( Art. 132 lit. a OG ; BGE 123 V 152 Erw. 2, 126 V 81 Erw. 6),

dass im Übrigen vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen wird,

erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Unia Arbeitslosenkasse, Horgen, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Staatssekretariat für Wirtschaft zugestellt.

Luzern, 16. Oktober 2006

Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts

Der Präsident der III. Kammer: Die Gerichtsschreiberin: