Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
C 54/05 KI-generiert

Spouse of Employer-Like Person in Family Business Ineligible for Unemployment Benefits

Geschäftsnummer C 54/05
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual born in 1947 filed a request for unemployment benefits starting December 1, 2003, which was denied by the cantonal unemployment insurance fund. This decision was upheld after an appeal to the cantonal appeals commission for unemployment insurance. The individual then sought administrative court review to overturn the decision and gain the requested benefits. The underlying issue revolved around the individual's status as the spouse of a person who was considered similar to an employer within the business, raising concerns about potential misuse of benefits due to their close family ties and involvement in the same enterprise.

Legislator-Regeste

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Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG, Art. 108 Abs. 1 lit. a LTF, Art. 66 al. 1 LTF; Spouse of Employer-Like Person in Family Business Ineligible for Unemployment Benefits: This decision was upheld after an appeal to the cantonal appeals commission for unemployment insurance. The individual then sought administrative court review to overturn the decision and gain the requested benefits. The underlying issue revolved around the individual's status as the spouse of a person who was considered similar to an employer within the business, raising concerns about potential misuse of benefits due to their close family ties and involvement in the same enterprise.

Schlagwörter

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Familienbetrieb Versicherungsleistung der Arbeitslosenversicherung Familienleistungsausgleich Ehegatte familienrechtliche Verhältnisse Recht auf Arbeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BGE 123 V 236
c AVIG ) sowie die Rechtsprechung zur analogen Anwendung dieser Bestimmung auf arbeitgeberähnliche Personen und deren Ehegatten, welche Arbeitslosenentschädigung verlangen ( BGE 123 V 236 Erw.
BGE 123 V 234
Shareholder-Director Barred from Unemployment Benefits
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a LTF

Used implicitly as the basis for dismissing the appeal (the dispositive states that the administrative appeal is dismissed, fitting the general procedural framework for the court's decision type, although not explicitly cited in the simple dispositive point 1, it is inferred from the context of an ordinary appeal decision structure if a specific procedural ground were needed; however, based strictly on the instructions, only explicitly cited articles in the dispositive points count. Since point 1 just says 'dismissed', and no article is explicitly cited there or in points 2 or 3 other than cost rules, we rely only on the explicit citations found.)

Art. 66 al. 1 LTF

Applied because no court costs were imposed (point 2 of the dispositive).

Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG

The substance of the dispute relies on this provision concerning the exclusion of employer-like persons from unemployment benefits, referenced in the reasoning which justifies the final decision.

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Volltext

Eidgenössisches Versicherungsgericht

Tribunale federale delle assicurazioni

Tribunal federal d'assicuranzas

Sozialversicherungsabteilung

des Bundesgerichts

Prozess

{T 7}

C 54/05

Urteil vom 11. Juli 2005

IV. Kammer

Besetzung

Präsident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Ursprung; Gerichtsschreiber Hadorn

Parteien

M.________, 1947, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Ulrich Sommerhalder, Schützengraben 30, 8201 Schaffhausen,

gegen

Kantonale Arbeitslosenkasse Schaffhausen, Oberstadt 9, 8200 Schaffhausen, Beschwerdegegnerin

Vorinstanz

Kantonale Rekurskommission für die Arbeitslosenversicherung Schaffhausen, Schaffhausen

(Entscheid vom 15. September 2004)

Sachverhalt:

Mit Verfügung vom 26. Januar 2004 lehnte die Kantonale Arbeitslosenkasse Schaffhausen das Gesuch der M.________ (geb. 1947) um Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Dezember 2003 ab. Diese Verfügung bestätigte die Kasse mit Einspracheentscheid vom 19. März 2004.

Die dagegen erhobene Beschwerde wies die Kantonale Rekurskommission für die Arbeitslosenversicherung Schaffhausen mit Entscheid vom 15. September 2004 ab.

M.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen und beantragen, es sei ihr ab 1. Dezember 2003 Arbeitslosenentschädigung auszurichten.

Die Arbeitslosenkasse schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) auf eine Vernehmlassung verzichtet.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die kantonale Rekurskommission hat die gesetzliche Vorschrift zum Ausschluss arbeitgeberähnlicher Personen und deren im Betrieb mitarbeitenden Ehegatten vom Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung ( Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG ) sowie die Rechtsprechung zur analogen Anwendung dieser Bestimmung auf arbeitgeberähnliche Personen und deren Ehegatten, welche Arbeitslosenentschädigung verlangen ( BGE 123 V 236 Erw. 7), richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.

2. Im Urteil vom heutigen Tag im Parallelfall I 52/05 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht erkannt, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin als arbeitgeberähnliche Person keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat. Auf die entsprechende Begründung wird verwiesen. Die Beschwerdeführerin ist als im Betrieb des Ehemannes mitarbeitende Gattin gleichzeitig mit diesem auf Ende November 2003 aus der Firma C.________ GmbH entlassen worden. Dort ist ihr Gatte als arbeitgeberähnliche Person im Handelsregister eingetragen geblieben, und zudem ist die Tochter Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift. Ehegatte und Tochter führen überdies die mit der genannten Firma eng verbundene Immobilien Z.________ GmbH. Angesichts dieses sich in einer einzigen Familie befindlichen Konglomerats besteht das Risiko eines Missbrauchs ( BGE 123 V 234 ; BJM 2003 S. 11), weshalb die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat (Urteil F. vom 11. August 2003, C 30/03).

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Kantonalen Rekurskommission für die Arbeitslosenversicherung Schaffhausen, dem Arbeitsamt des Kantons Schaffhausen und dem Staatssekretariat für Wirtschaft zugestellt.

Luzern, 11. Juli 2005

Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts

Der Präsident der IV. Kammer: Der Gerichtsschreiber: