Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
C 303/99 KI-generiert

Claimant v. Graubünden on Unemployment Benefit Suspension Jurisdiction

Geschäftsnummer C 303/99
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute between a claimant who was denied unemployment benefits for 31 days starting from November 9, 1998, by the Cantonal Office for Industry, Trade, and Labor in Graubünden. The claimant appealed this decision, but the Cantonal Arbitration Commission for Unemployment Insurance in Basel-Stadt rejected the appeal due to lack of local jurisdiction and forwarded the issue to the appropriate court in Graubünden. Subsequently, the claimant filed a complaint challenging this jurisdictional decision, arguing that the Arbitration Commission should have the authority to address the appeal. The central issue at hand is whether the local jurisdiction was indeed appropriate, given that the original decision came from the Graubünden office.

Legislator-Regeste

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Art. 128 Abs. 2 AVIV, Art. 134 OG, Art. 36a OG; Claimant v. Graubünden on Unemployment Benefit Suspension Jurisdiction: The claimant appealed this decision, but the Cantonal Arbitration Commission for Unemployment Insurance in Basel-Stadt rejected the appeal due to lack of local jurisdiction and forwarded the issue to the appropriate court in Graubünden. Subsequently, the claimant filed a complaint challenging this jurisdictional decision, arguing that the Arbitration Commission should have the authority to address the appeal. The central issue at hand is whether the local jurisdiction was indeed appropriate, given that the original decision came from the Graubünden office.

Schlagwörter

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Einstellung der Arbeitslosenentschädigung Arbeitslosenversicherungsorgan sachliche Unzuständigkeit Schiedsgerichtsbarkeit Arbeitslosigkeit Verwaltungssanktion

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 128 Abs. 2 AVIV
dass nach Art. 128 Abs. 2 AVIV für die Beurteilung von
Art. 134 OG
ist ( Art. 134 OG e contrario),
Art. 36a OG
lich unbegründet ist und im Verfahren nach Art. 36a OG
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF [Note: The text cites Art. 66 al. 1 OG, which corresponds to the costs provision in the Federal Supreme Court Act (LTF). Based on the context of the decision date (2000), the correct citation format for the specific law cited is kept as in the text, which is OG (Organisations, Juridiction).]

Used to impose court costs on the appellant.

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Volltext

C 303/99 Md

II. Kammer

Präsident Lustenberger, Bundesrichter Rüedi und Bundes-

richterin Widmer; Gerichtsschreiber Maillard

Urteil vom 21. Februar 2000

in Sachen

H.________, Beschwerdeführerin,

gegen

Arbeitsamt Graubünden, Grabenstrasse 8, Chur, Beschwerde-

gegner,

und

Kantonale Schiedskommission für Arbeitslosenversicherung

Basel-Stadt, Basel

in Erwägung

,

dass das Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Grau-

bünden mit Verfügung vom 7. Januar 1999 die 1961 geborene

H.________ mit Wirkung ab 9. November 1998 für 31 Tage in

der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung

einstellte,

C 303/99 Md

dass die Kantonale Schiedskommission für Arbeitslosen-

versicherung Basel-Stadt mit Beschluss vom 16. Juni 1999

auf die hiegegen erhobene Beschwerde mangels örtlicher Zu-

ständigkeit nicht eintrat und die Sache an das zuständige

Gericht im Kanton Graubünden überwies,

dass H.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde führt

mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen

Entscheids sei die Schiedskommission als zur Behandlung der

Beschwerde zuständig zu erklären,

dass nach Art. 128 Abs. 2 AVIV für die Beurteilung von

Beschwerden gegen Verfügungen einer kantonalen Amtsstelle

die Rekursbehörde desselben Kantons zuständig ist,

dass H.________ Beschwerde führt gegen eine Verfügung

der Amtsstelle des Kantons Graubünden, und damit in jedem

Fall die Rekursbehörde dieses Kantons - und insbesondere

nicht diejenige des Kantons Basel-Stadt - zur Beurteilung

ihres Rechtsmittels zuständig ist,

dass die Einwendungen, die H.________ gegen das Ve-

rwaltungsgericht des Kantons Graubünden vorbringt, nichts

an der grundsätzlichen Zuständigkeit dieses Gerichts än-

dern,

dass sich auch aus den von ihr sinngemäss angerufenen

Bestimmungen der Europäischen Menschenrechtskonvention

(EMRK) nichts zu Gunsten ihrer Auffassung ableiten lässt,

dass die Vorinstanz nach dem Gesagten mangels örtli-

cher Zuständigkeit zu Recht auf die Beschwerde nicht ein-

getreten ist und die Sache an das allein zuständige Gericht

des Kantons Graubünden überwiesen hat,

dass das Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren nicht

die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistun-

gen, sondern eine rein prozessrechtliche Frage (örtliche

Zuständigkeit) zum Gegenstand hat und daher kostenpflichtig

ist ( Art. 134 OG e contrario),

dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensicht-

lich unbegründet ist und im Verfahren nach Art. 36a OG

erledigt wird,

erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

II.Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwer-

deführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kosten-

vorschuss verrechnet.

III.Dieses Urteil wird den Parteien, der Kantonalen

Schiedskommission für Arbeitslosenversicherung Basel-

Stadt und dem Staatssekretariat für Wirtschaft zuge-

stellt.

Luzern, 21. Februar 2000

Im Namen des

Eidgenössischen Versicherungsgerichts

Der Präsident der II. Kammer:

Der Gerichtsschreiber: