Unemployed Employee v. Federal Unemployment Insurance: Denial of Funding for Part-Time Language Course
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA case was brought before a Swiss court regarding a claim for reimbursement of costs associated with a French language course. The Regional Employment Center had denied this request, stating that the course was not essential for improving the claimant's employability given her existing qualifications and work experience. The cantonal authority upheld this decision, asserting that merely having knowledge of French was not sufficient to warrant costs covered by unemployment insurance. The claimant argued that her circumstance, including a disability requiring a wheelchair-accessible workplace and a limited job search for part-time employment, justified the need for improved language skills. Ultimately, the court determined that the course did not significantly enhance her job marketability.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 60 AVIG, Art. 81 Abs. 1 AVIV, Art. 59 Abs. 3 AVIG, Art. 108 Abs. 1 lett. a LTF, Art. 66 al. 1 LTF, Art. 93 BGG; Unemployed Employee v. Federal Unemployment Insurance: Denial of Funding for Part-Time Language Course: The Regional Employment Center had denied this request, stating that the course was not essential for improving the claimant's employability given her existing qualifications and work experience. The cantonal authority upheld this decision, asserting that merely having knowledge of French was not sufficient to warrant costs covered by unemployment insurance. The claimant argued that her circumstance, including a disability requiring a wheelchair-accessible workplace and a limited job search for part-time employment, justified the need for improved language skills. Ultimately, the court determined that the course did not significantly enhance her job marketability.
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KI-generiertThe decision does not explicitly cite any procedural article in the dispositive except for costs.
Cited in the dispositive order (2) stating that no court costs are imposed.
Impliedly cited as the basis for the decision of dismissal, as this is a final decision of a lower court and the appeal procedure is governed by BGG (even though the dispositive is missing a direct citation for the dismissal ground itself, the principle of application in the procedure is confirmed by the dismissal order itself, although explicitly missing in the listed orders, standard interpretation in such cases often implies the main procedural basis was Art. 93 BGG or similar, but strictly adhering to the rule: only explicit citation in the dispositive matters. Since only costs/procedural elements are explicitly cited in (2), and (1) is just 'dismissed', I must stick to what is explicitly cited. Given that the explicit grounds of the appeal outcome (1) has no article, I only capture (2).
Cited in the reasoning to establish the general legal framework for training measures for insured persons whose placement is difficult due to labor market reasons.
The core legal provision forming the basis for the review of the eligibility for subsidized training, which was ultimately not met by the appellant.
Cited in the reasoning to establish the general legal framework for entitlement to benefits for course participants.
Cited in the reasoning to establish the general legal framework for entitlement to benefits for course participants.
Volltext
Eidgenössisches Versicherungsgericht
Tribunale federale delle assicurazioni
Tribunal federal d'assicuranzas
Sozialversicherungsabteilung
des Bundesgerichts
Prozess
{T 7}
C 101/01
Urteil vom 6. Mai 2003
III. Kammer
Besetzung
Präsident Borella, Bundesrichter Meyer und Lustenberger; Gerichtsschreiberin Polla
Parteien
A.________, 1964, Beschwerdeführerin,
gegen
Kantonales Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA), Abteilung Arbeitsvermittlung, Rechtsdienst, Laupenstrasse 22, 3011 Bern, Beschwerdegegner
Vorinstanz
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern
(Entscheid vom 26. Februar 2001)
Sachverhalt:
Mit Verfügung vom 21. März 2000 wies das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Bern und Umgebung ein von A.________ (geboren 1964) gestelltes Gesuch um Zustimmung zum Kursbesuch "Französisch besser verstehen, sprechen und schreiben" des Kursveranstalters X.________ ab, was das kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) Bern mit Einspracheentscheid vom 14. Juli 2000 bestätigte.
Die von A.________ hiegegen eingereichte Beschwerde, mit welcher sie sinngemäss die Übernahme der Kosten des besuchten Französischkurses beantragte, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern ab (Entscheid vom 26. Februar 2001).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneuert A.________ das vorinstanzlich gestellte Rechtsbegehren.
Sowohl das KIGA wie auch das Staatssekretariat für Wirtschaft und Arbeit verzichten auf eine Vernehmlassung.
Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über die von der Arbeitslosenversicherung geförderten Umschulungs-, Weiterbildungs- und Eingliederungsmassnahmen zu Gunsten von Versicherten, deren Vermittlung aus Gründen des Arbeitsmarktes unmöglich oder stark erschwert ist ( Art. 59 Abs. 1 und 3 AVIG ), die Anspruchsvoraussetzungen für Leistungen an Kursteilnehmer ( Art. 60 AVIG und Art. 81 Abs. 1 AVIV ) sowie die Rechtsprechung zur Abgrenzung von Grund- und allgemeiner beruflicher Weiterbildung einerseits sowie Umschulung und Weiterbildung im arbeitslosenversicherungsrechtlichen Sinne andererseits ( BGE 112 V 398 Erw. 1a; vgl. auch BGE 111 V 271 und 400 Erw. 2b; ARV 1993/94 Nr. 22 S. 164 Erw. 1b) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
1.2 Zu ergänzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 14. Juli 2000) eingetretene Rechts- und Sachverhaltsänderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht berücksichtigt werden ( BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
2.
2.1 Das kantonale Gericht hat erkannt, dass es nicht genüge, wenn ein Kurs für das weitere berufliche Fortkommen allgemein vorteilhaft sei, wobei es die Nützlichkeit guter Fremdsprachenkenntnisse im kaufmännischen Bereich nicht in Abrede stelle. Diesen Erwägungen ist beizupflichten. Die Versicherte verfügt als kaufmännische Angestellte über eine gute Grundausbildung sowie eine langjährige Berufserfahrung. Auch konnte sie sich in einem Fachkurs Kenntnisse im medizinischen Bereich aneignen. Wie die Vergangenheit zeigte, vermag die Beschwerdeführerin, trotz der angespannten Arbeitsmarktlage, aufgrund ihrer Ausbildung und der mehrjährigen Berufserfahrung auch ohne diese Weiterbildung in ihrer angestammten Tätigkeit oder in einem verwandten Tätigkeitsgebiet eine Stelle zu finden, so dass der Kursbesuch nicht unmittelbar geboten war. Dieser Kurs ist somit (mit einer wöchentlichen Lektion à 60 Min. und einer Dauer von 13 Wochen) unter arbeitslosenversicherungsrechtlichen Gesichtspunkten nicht geeignet, die Vermittlungsfähigkeit im Sinne von Art. 59 Abs. 3 AVIG tatsächlich und in erheblichem Masse zu verbessern.
2.2 Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen zu keinem anderen Ergebnis. Insoweit die Versicherte betont, dass sie wegen ihrer Behinderung, welche einen rollstuhlgängigen Arbeitsplatz bedinge, und ihrer auf eine Teilzeitstelle im Umfang von 30 % begrenzten Arbeitssuche schwerer vermittlungsfähig sei, ist ihr entgegenzuhalten, dass verbesserte Französischkenntnisse daran nichts zu ändern vermöchten. Dass der Sprachkurs ihre Chancen innerhalb des angestammten Tätigkeitsgebiets erhöht und das Bewerbungsfeld erweitert, ist nicht entscheidend, da praktisch jede berufliche Massnahme wegen der dadurch vermittelten zusätzlichen Kenntnisse Vorteile auf dem Arbeitsmarkt bringt (vgl. ARV 1999 Nr. 12 S. 66 Erw. 2).
Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Arbeitslosenkasse des Kantons Bern und dem Staatssekretariat für Wirtschaft zugestellt.
Luzern, 6. Mai 2003
Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Präsident der III. Kammer: Die Gerichtsschreiberin: