Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
BGE 136 V 45 KI-generiert

Invalidity Pension Retroactive Application of *Reformatio in Peius* Rule Not Applicable to Initial Determination

Geschäftsnummer BGE 136 V 45
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A woman born in 1967 applied for disability insurance benefits in October 2003 due to back and foot problems. The Disability Insurance Office of Bern initially offered her vocational guidance and assessment of her employment integration capabilities. Subsequently, the office granted her a full disability pension from April 1, 2004, to January 31, 2007, and a half pension from February 1, 2007, based on a medical assessment. She contested this decision, but the Cantonal Administrative Court of Bern dimissed her appeal and modified the pension decision to deny a full pension and to grant a half pension only from June 1, 2005. The woman then appealed to the Federal Tribunal, seeking a full pension from April 1, 2004, or alternatively requested the case be reassessed or that other integration measures be considered. The Disability Insurance Office sought dismissal of her appeal, and the Federal Office for Social Insurances chose not to provide an opinion.

Legislator-Regeste

Amtlich

Regeste Art. 17 ATSG; Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV; Wirkungszeitpunkt der reformatio in peius im Verfahren der erstmaligen Festsetzung einer Rente der Invalidenversicherung. Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV ist auf die im Verfahren der erstmaligen, rückwirkenden Zusprechung einer abgestuften und/oder befristeten Rente der Invalidenversicherung vorgenommene reformatio in peius nicht analog anwendbar (E. 6.2).

Schlagwörter

KI-generiert
Reformatio in peius Rentenrevision Invalidenversicherung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Geltungsbereich des auf den Vertrag anzuwendenden Rechts verwaltungsrechtlicher Widerruf

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 17 ATSG

Cited in the reasoning to establish that a legally established disability pension is subject to revision, although the main ruling focuses on the scope of the reformatio in peius in initial assessment.

Art. 25 ATSG

Cited in the reasoning regarding the obligation to reimburse subsequently unduly received pension benefits following a negative change in the decision.

Art. 61 lit. d ATSG

Cited in the reasoning to support the admissibility of a reformatio in peius in cantonal proceedings.

Art. 4 ATSV

Cited in the reasoning regarding the obligation to reimburse subsequently unduly received pension benefits following a negative change in the decision.

Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV

The Tribunal explicitly ruled that this provision is not analogously applicable to a reformatio in peius during the initial determination of a pension.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (66)

C-2891/2022 (2026-07-06)
Swiss Disability Pension Revoked Due to Improved Health and Earning Capacity
«…r ihm nach Art. 77 IVV zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist (Art. 88bis Abs. 2 Bst. b IVV; vgl. dazu auch BGE 136 V 45 E. 6.2 und Art. 7b Abs. 2 IVG). Die Pflicht zur Meldung veränderter Verhältnisse ist sowohl in Art. 31 Abs. 1 ATSG als…»
C-655/2024 (2025-07-22)
Suspension of Invalidity Pension Upheld Due to Suspected Improper Claims
«…C-655/2024 nachgekommen ist (Art. 88bis Abs. 2 Bst. b IVV; vgl. dazu auch BGE 136 V 45 E. 6.2 und Art. 7b Abs. 2 IVG). Die Pflicht zur Meldung veränderter Ver- hältnisse ist sowohl in Art. 31 Abs. 1 ATSG al…»
C-1439/2023 (2023-10-16)
Invalidity Pension Suspension for Unreported Income Upheld
«…zumutbaren Meldepflicht nicht nach- gekommen ist (Art. 88bisAbs. 2 Bst. b IVV; vgl. dazu auch: BGE 145 V 141 E. 7.3.3; 136 V 45 E. 6.2 und Art. 7b Abs. 2 IVG). Zeigt ein Rentenbezüger in Verletzung seiner Meldepflicht der IV-Stelle nicht an, dass…»
VBE.2022.60 (2022-10-04) · ag
Disability Benefits Revocation Upheld: Employable Despite Psychological Claims
«…die Weiterausrichtung der Leistung war (Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV [in der ab 1. Januar 2015 geltenden Fassung]; BGE 136 V 45 E. 6.2 S. 47 f.; Urteil des Bundesgerichts 8C_547/2021 vom 11. Januar 2022 E. 5.1). Für den Tatbestand der Meldepflicht…»
C-65/2022 (2022-09-15)
Disability Pension Suspension Upheld Due to Suspected Undisclosed Employment
«…r ihm nach Art. 77 IVV zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist (Art. 88bis Abs. 2 Bst. b IVV; vgl. dazu auch BGE 136 V 45 E. 6.2 und Art. 7b Abs. 2 IVG). Die Pflicht zur Meldung veränderter Verhältnisse ist sowohl in Art. 31 Abs. 1 ATSG als…»
IV.2021.00543 (2022-06-09) · zh
Pension Reduction and Cancellation Upheld Based on Income Comparison and Expert Medical Findings
«…stätigen lassen würde und ihr damals die Möglichkeit zum Beschwerderückzug eingeräumt (vgl. Urk. 8/169/3; vgl. auch BGE 136 V 45 E. 6.1 zur zeitlichen Wirkung im Falle einer reformatio in peius durch das Gericht selbst). 4. 4.1 Zum medizinisch…»
A/1190/2020 (2021-06-01) · ge
Mason's Disability Pension Calculation After Scooter Accident
«…bstenir de se prononcer sur des périodes à propos desquelles l'octroi de prestations n'est pas remis en cause (ATF 136 V 45 consid. 6.2). 7. Est réputée invalidité, l'incapacité de gain totale ou partielle présumée permanente ou de long…»
S 2020 26 (2020-11-10) · gr
Employee vs. Disability Insurance Agency Regarding Pension Supplement Offset
«…ne Teilaspekte in Rechtskraft erwachsen und einer gerichtlichen Überprüfung entzogen wären (vgl. zum Ganzen BGE 136 V 45 E.6.2, 135 V 148 E.5.2, 131 V 164 E.2.2 und 125 V 413 E.2; Urteile des Bundesge- richts 9C_179/2016 vom…»
S 2018 156 (2020-08-06) · gr
Disability Pension Reduction Appeal Regarding Substance Use Disorder Assessment
«…laspekte in Rechtskraft erwach- sen und einer gerichtlichen Überprüfung entzogen wären (vgl. zum Ganzen BGE 136 V 45 E.6.2, 135 V 148 E.5.2, 131 V 164 E.2.2 und 125 V 413 E.2; Urteile des Bundesgerichts 9C_179/2016 vom 11. August…»
200 2019 513 (2020-01-15) · be
Insured Recipient v. Pension Provider (Reduction of Disability Pension)
«…hebung wird die Änderung auf den ersten Tag des zweiten Monats wirk- sam, welcher der Zustellung des Urteils folgt (BGE 136 V 45 E. 6.1 S. 47, 107 V 17 E. 3b S. 23). 3. 3.1 Vorliegend ist durch einen Vergleich des Sachverhaltes zur Zeit de…»
9C_84/2018 (2018-09-10)
«…ht. Das Bundesgericht ist wiederholt von der Gesetzmässigkeit von Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV ausgegangen (vgl. BGE 136 V 45 E. 6.3 S. 47 mit Hinweisen), woran auch im vorliegenden Fall festzuhalten ist. 6. Entsprechend dem Verfahrensausgang s…»
8C_141/2018 (2018-06-29)
«…wendigen Voraussetzungen des Erlasses einer Rückerstattung ( Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG ; BGE 138 V 218 E. 4 S. 220; 136 V 45 E. 6.2 S. 47) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 3.2. Anzufügen bleibt, dass nach der Rechtsprechung bei de…»
IV.2017.251 (2018-06-27) · bs
Social Insurance Agency Benefit Repayment Upheld; Debt Remission Granted Due to Agency Misconduct
«…ig erwirkt hat oder der ihm gemäss Art. 77 IVV zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist (vgl. zum Ganzen auch BGE 136 V 45). Wie es sich damit im Detail verhält, braucht jedoch nicht abschliessend geklärt zu werden. Ebenfalls offen gelassen w…»
IV.2018.35 (2018-06-27) · bs
Claimant v. Agency Regarding Repayment Waiver of Disability Benefits
«…ig erwirkt hat oder der ihm gemäss Art. 77 IVV zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist (vgl. zum Ganzen auch BGE 136 V 45). Wie es sich damit im Detail verhält, braucht jedoch nicht abschliessend geklärt zu werden. Ebenfalls offen gelassen w…»
IV.2016.01311 (2017-12-22) · zh
Disability Benefits Overpayment Repayment Not Waived
«…chen Position wie im Revisionsverfahren, wo eine bereits rechtskräftig zugesprochene Invalidenrente überprüft wird (BGE 136 V 45 E. 6.2). 4.4 Die dem Beschwerdeführer während des Verwaltungs- und Gerichtsverfahrens ausgerichteten Renten beruhte…»

Volltext

Urteilskopf

136 V 45

6. Auszug aus dem Urteil der II. sozialrechtlichen Abteilung i.S. B. gegen IV-Stelle Bern (Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)

9C_365/2009 vom 6. Januar 2010

Regeste

Art. 17 ATSG ; Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV ; Wirkungszeitpunkt der reformatio in peius im Verfahren der erstmaligen Festsetzung einer Rente der Invalidenversicherung.

Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV ist auf die im Verfahren der erstmaligen, rückwirkenden Zusprechung einer abgestuften und/oder befristeten Rente der Invalidenversicherung vorgenommene reformatio in peius nicht analog anwendbar (E. 6.2).

Sachverhalt ab Seite 45

BGE 136 V 45 S. 45

A. Die 1967 geborene B. meldete sich am 1. Oktober 2003 wegen Rücken- und Fussbeschwerden zum Bezug von Leistungen bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle Bern anerkannte zunächst einen Anspruch auf Berufsberatung und auf Abklärung der

BGE 136 V 45 S. 46

beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten (Verfügung vom 16. Juli 2004). Hienach sprach sie der Gesuchstellerin mit Verfügung vom 19. Juni 2007 ab 1. April 2004 bis 31. Januar 2007 eine ganze und ab 1. Februar 2007 unbefristet eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Sie stützte sich dabei unter anderem auf das polydisziplinäre Gutachten der Medizinischen Begutachtungsstelle X. vom 5. Februar 2007.

B. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 24. März 2009 in der Weise ab, als es nach Androhung einer refomatio in peius die Rentenverfügung vom 19. Juni 2007 zu Ungunsten der Versicherten abänderte und einen Anspruch auf eine ganze Rente verneinte sowie denjenigen auf eine halbe Invalidenrente erst ab 1. Juni 2005 bejahte.

C. B. lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen und beantragen, es sei ihr, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids, ab 1. April 2004 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, allenfalls sei die Sache zu weiterer Prüfung an die Verwaltung zurückzuweisen. Eventuell sei die IV-Stelle zu verhalten, vor Erlass eines Rentenbescheids berufliche Eingliederungsmassnahmen zu prüfen, subeventualiter sei ihr ab 1. April 2004 eine ganze und ab 1. Februar 2007 eine halbe Invalidenrente auszuzahlen.

Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Beschwerde, und das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) enthält sich der Stellungnahme.

Das Bundesgericht weist die Beschwerde ab.

Erwägungen

Aus den Erwägungen:

5.

5.3 Einen Leistungsanspruch ab 1. April 2004 verneinte das vorinstanzliche Gericht zu Recht und der Invaliditätsgrad von 58 % berechtigt lediglich zu einer halben Rente ( Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. Dezember 2007 gültigen Fassung). Die im kantonalen Verwaltungsgerichtsverfahren vorgenommene Schlechterstellung (reformatio in peius) ist so gesehen begründet. Die Versicherte rügt hingegen, eine reformatio in peius könne in analoger Anwendung von Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV (SR 831.201) frühestens auf den Zeitpunkt der Fällung des angefochtenen Entscheids vom 24. März 2009 erfolgen, weshalb die von der Vorinstanz ab 1. Juni 2005 zugesprochene halbe Invalidenrente verbunden mit der Aufhebung der

BGE 136 V 45 S. 47

ganzen Rente ab 1. April 2004 unzulässig sei. Sie beruft sich dabei auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (SZS 2009 S. 133, 9C_58/2008 E. 7.1).

6.

6.1 Nach der Rechtsprechung ist bei einer revisionsweisen Herabsetzung einer Rente im Falle einer reformatio in peius durch die Beschwerdeinstanz Art. 88 bis Abs. 2 IVV analog anwendbar ( BGE 107 V 17 E. 3b S. 23; AHI 2000 S. 303, I 225/99 E. 3; Urteil I 27/07 vom 24. Januar 2008 E. 8). Demzufolge darf die Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente bei Versicherten, welche die Leistung weder unrechtmässig erwirkt noch die Meldepflicht verletzt haben, nur für die Zukunft erfolgen ( Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV ). Bei gerichtlicher Rentenherabsetzung oder -aufhebung wird die Änderung auf den ersten Tag des zweiten Monats wirksam, der der Zustellung des Urteils folgt (BGE, a.a.O.; erwähntes Urteil 9C_58/2008 vom 29. Oktober 2008).

6.2 Zwar ist die rechtskräftig zugesprochene Invalidenrente einer revisionsweisen Abänderung zugänglich ( Art. 17 Abs. 1 ATSG [SR 830.1]), hingegen sieht Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV verfahrensrechtlich die Herabsetzung oder Aufhebung der Rente nur pro futuro vor. Die ratio legis der Bestimmung liegt darin, dass die versicherte Person nicht wegen einer rückwirkenden Reduktion oder Einstellung einer Invalidenrente Geldleistungen zurückzahlen soll, welche sie aufgrund eines rechtskräftigen Rentenentscheids gutgläubig bezogen hat. Zudem will ihr die Bestimmung Zeit zur Anpassung an die neuen finanziellen Verhältnisse geben (Urteil 8C_763/2008 vom 19. Juni 2009 E. 5, nicht publ. in: BGE 135 V 306 ; BGE 133 V 67 E. 4.3.5 S. 70; ZAK 1982 S. 336). Eine rückwirkende Herabsetzung oder Aufhebung der Rente mittels Revision lässt hingegen Art. 88 bis Abs. 2 lit. b IVV ausnahmsweise zu, wenn die unrichtige Ausrichtung einer Leistung darauf zurückzuführen ist, dass der Bezüger sie unrechtmässig erwirkt hat oder der ihm gemäss Art. 77 IVV zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist. Art. 88 bis IVV gilt im Zusammenhang mit der Revision einer Rente. Anders ist die Rechtslage bei der ursprünglichen Rentenfestsetzung: Erst mit in Rechtskraft erwachsenem Entscheid entsteht ein rechtlich durchsetzbarer Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Sofern die versicherte Person den Rechtsweg gegen eine Rentenverfügung beschreitet, muss sie mit Blick auf Art. 61 lit. d ATSG , wonach im kantonalen Verfahren eine reformatio in peius zulässig ist, mit einer Schlechterstellung rechnen, welche den Streitgegenstand auch in zeitlicher Hinsicht

BGE 136 V 45 S. 48

umfasst ( BGE 125 V 413 E. 2d S. 417; statt vieler Urteile: 9C_371/2009 vom 21. August 2009; 9C_29/2007 vom 4. Februar 2008 E. 2.2; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 350/05 vom 29. September 2005). Wegen einer in peius abgeänderten Verfügung nachträglich zu Unrecht bezogene Rentenleistungen unterliegen der Rückerstattungspflicht, welcher namentlich die Gutgläubigkeit des Rentenbezügers nicht entgegensteht ( Art. 25 ATSG und Art. 4 ATSV [SR 830.11]; Urteil 9C_805/2008 vom 13. März 2009 E. 2.4). Zudem ist im Verfahren der erstmaligen Rentenfestsetzung ein bestehender Rentenanspruch definitionsgemäss nicht berührt, sodass für eine Bestimmung wie Art. 88 bis Abs. 2 IVV - und sei dies nur in analoger Anwendung - kein Raum besteht. Die Versicherte befindet sich vertrauensschutzrechtlich nicht in der gleichen Position wie im Revisionsverfahren, wo eine bereits rechtskräftig zugesprochene Invalidenrente überprüft wird. Gemäss der ratio legis ist die analoge Anwendung von Art. 88 bis Abs. 2 lit. a IVV auf die reformatio in peius im erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren betreffend die Revision der Invalidenrente nach Art. 17 ATSG zu beschränken.

6.3 Die hier im Rahmen der erstmaligen Rentenfestsetzung rückwirkend erfolgte Schlechterstellung der Beschwerdeführerin ist daher rechtens.