Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
BGE 126 III 490 KI-generiert

Enforcement Office Fees Exceeding Statutory Flat Rate for Real Estate Administration

Geschäftsnummer BGE 126 III 490
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a series of mortgage enforcement proceedings against a company, during which a debt collection office managed a property and generated a management statement. This statement included claims for fees and expenses totaling CHF 15,029.10, of which CHF 14,651.60 were claimed as fees. The local district court partially upheld a complaint from the company, reducing the acknowledged fees to 5% of the rental income, equating to CHF 11,806.60, based on relevant fee regulations. An appeal by the debt collection office to a higher court aiming to reclaim the original fee amount was subsequently dismissed. The office then took the matter to the Federal Tribunal, seeking acknowledgment of their claimed fees.

Legislator-Regeste

Amtlich

Regeste Art. 27 der Gebührenverordnung zum SchKG (GebV SchKG; SR 281.35). Die Verrichtungen des Betreibungsamtes im Zusammenhang mit der Verwaltung eines Grundstücks werden durch die in Art. 27 Abs. 1 GebV SchKG festgelegte Pauschalgebühr abschliessend abgegolten.

Schlagwörter

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Grundpfandverwertung Immobilienvermögen Mietzinserhöhung Auferlegung von Verfahrenskosten Verwaltungsvollzug Konkursverwaltung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 2 GebV SchKG

This provision was used to establish the procedural admissibility of the appeal by the collection office against the decisions of the supervisory authorities.

Art. 27 Abs. 4 GebV SchKG

This provision regarding the possibility of increasing the flat fee was mentioned in the reasoning concerning the proper legal recourse if the flat fee was deemed disproportionate.

Art. 27 Abs. 1 GebV SchKG

This provision, setting a flat fee for the administration of real estate, was the substantive basis used by the court to confirm that the collection office's activities were fully remunerated.

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5A_535/2017 (2017-09-01)
«…pplication de l'OELP, faisait l'objet de la décision de l'autorité de surveillance (cf. ATF 134 III 136 consid. 1.3; 126 III 490 consid. 2; arrêts 5A_172/2016 du 19 août 2016 consid. 1.2, non publié aux ATF 142 III 648 ; 5A_426/2013 du 14 octobre…»
BGE 134 III 136
«…. 1) ou lorsque le litige avait trait à l'application de l'ordonnance sur les émoluments perçus en vertu de la LP ( ATF 126 III 490 consid. 2). La loi sur le Tribunal fédéral, entrée en vigueur le 1 er janvier 2007, n'a rien changé à cette situation…»
5A_335/2007 (2007-12-13)
«…. 1) ou lorsque le litige avait trait à l'application de l'ordonnance sur les émoluments perçus en vertu de la LP ( ATF 126 III 490 consid. 2). La loi sur le Tribunal fédéral, entrée en vigueur le 1er janvier 2007, n'a rien changé à cette situation.…»
7B.1/2007 (2007-04-26)
«…à l'application de l'ordonnance sur les émoluments perçus en application de la LP (art. 2 de cette ordonnance; cf. ATF 126 III 490 consid. 2). 3. La question essentielle posée par le recours est celle de savoir si le montant de 25 fr. 80, facturé pa…»
7B.203/2006 (2007-02-23)
«…frais établi dans la liquidation d'une faillite, l'office a qualité pour recourir en vertu de l' art. 2 OELP (cf. ATF 126 III 490 consid. 2). 3. Le recourant reproche tout d'abord à la Commission cantonale de surveillance d'avoir limité les frais d…»
7B.266/2003 (2004-03-24)
«…de l'art. 2 de cette ordonnance, il a qualité pour recourir contre la décision sur plainte rendue en l'espèce (cf. ATF 126 III 490 consid. 2). 2. La Commission cantonale de surveillance a constaté qu'il y avait eu indéniablement du retard dans l'éta…»
7B.251/2003 (2004-02-23)
«…de l'art. 2 de cette ordonnance, il a qualité pour recourir contre la décision sur plainte rendue en l'espèce (cf. ATF 126 III 490 consid. 2). 2. Le montant de 89 fr. 60 réclamé au créancier par l'office se décomposait, selon la décision attaquée, d…»
7B.112/2002 (2002-10-09)
«…cevoir des parties des émoluments qui viendraient s'ajouter à ceux qu'il prévoit ( ATF 34 I 178 -182; cf. en outre ATF 126 III 490 ). 2. Les autorités de surveillance doivent veiller à ce que le tarif soit appliqué correctement ( art. 2 OELP ; Gillié…»
BGE 128 III 476
«…des parties des émoluments qui viendraient s'ajouter à ceux qu'il prévoit ( ATF 34 I 175 p. 178-182; cf. en outre ATF 126 III 490 ). 2. Les autorités de surveillance doivent veiller à ce que le tarif soit appliqué correctement ( art. 2 OELP ; GILLI…»

Volltext

Urteilskopf

126 III 490

85. Auszug aus dem Urteil der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer vom 30. August 2000 i.S. Betreibungsamt Z. (Beschwerde)

Regeste

Art. 27 der Gebührenverordnung zum SchKG (GebV SchKG; SR 281.35).

Die Verrichtungen des Betreibungsamtes im Zusammenhang mit der Verwaltung eines Grundstücks werden durch die in Art. 27 Abs. 1 GebV SchKG festgelegte Pauschalgebühr abschliessend abgegolten.

Sachverhalt ab Seite 490

BGE 126 III 490 S. 490

Im Rahmen verschiedener gegen die Y. AG hängiger Grundpfandbetreibungen verwaltet das Betreibungsamt Z. das Grundstück Grundregister Blatt x. Am 17. März 2000 erstellte es eine Verwaltungsabrechnung, in der es neben anderem Mietzinseinnahmen von Fr. 236'131.95 und - unter Hinweis auf die separate Kostenrechnung vom gleichen Tag - als für sich beanspruchte "Kosten" eine Summe von Fr. 15'029.10 (Fr. 377.50 als Auslagen und Fr. 14'651.60 als Gebühren) anführte.

Das Bezirksgericht Uster (3. Abteilung) als untere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen hiess am 14. April 2000 eine Beschwerde der Y. AG vom 24. März 2000 teilweise gut und hob die Abrechnung vom 17. März 2000 in dem Umfang auf, als zur Berechnung des Nettoerlöses Gebühren von mehr als Fr. 11'806.60 (d.h. 5% der verbuchten Mietzinseinnahmen) berücksichtigt worden seien.

Den vom Betreibungsamt Z. hiergegen erhobenen Rekurs wies das Obergericht (II. Zivilkammer) des Kantons Zürich als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs am 21. Juni 2000 ab.

Das Betreibungsamt Z. führt Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts und beantragt, es seien ihm aus der strittigen Abrechnung Gebühren in der Höhe von Fr. 14'151.60 zuzugestehen.

Die angerufene Kammer weist die Beschwerde ab.

BGE 126 III 490 S. 491

Erwägungen

Aus den Erwägungen:

2. Nach Art. 2 der Gebührenverordnung vom 23. September 1996 zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG; SR 281.35) steht Betreibungsbeamten das Recht zu, Entscheide der Aufsichtsbehörden zur Anwendung der Gebührenverordnung weiterzuziehen. Aus dieser Sicht ist auf die Beschwerde mithin ohne weiteres einzutreten.

3. a) Das Obergericht geht davon aus, dass sämtliche Handlungen, die das beschwerdeführende Amt in der Zusammenstellung vom 17. März 2000 (detailliert) in Rechnung gestellt habe, einen Bezug zur Grundstückverwaltung im Rahmen von Grundpfandbetreibungen gehabt hätten. Gestützt auf seine ausführlichen Erwägungen ist es alsdann zum Schluss gelangt, diese amtlichen Verrichtungen seien mit der in Art. 27 Abs. 1 GebV SchKG für die Verwaltung von Grundstücken (einschliesslich Abschluss von Miet- oder Pachtverträgen sowie Buch- und Rechnungsführung) festgesetzten Pauschalgebühr (5% der während der Dauer der Verwaltung erzielten oder erzielbaren Mietzinsen) abschliessend abgegolten. Dies ergebe sich aus der Auslegung der genannten Bestimmung wie auch aus ihrer formellen und systematischen Einreihung in der Gebührenverordnung. Zur Tragweite der Pauschalgebühr habe das Bundesgericht in einem unter der Herrschaft des Gebührentarifs vom 7. Juli 1971 ergangenen Urteil ( BGE 121 III 187 E. 2b S. 189) die gleiche Auffassung vertreten.

Die Vorinstanz hält mithin dafür, dass es dem Betreibungsamt in einem Fall der vorliegenden Art nicht frei stehe, seine Verrichtungen (zusätzlich) nach Zeitaufwand oder nach Anzahl geschriebener Seiten und geführter Telefonate zu verrechnen. Wo die nach Art. 27 Abs. 1 GebV SchKG ermittelte Gebühr angesichts der geleisteten Arbeit nicht mehr als angemessen erscheine, sei im Sinne von Art. 27 Abs. 4 GebV SchKG allenfalls eine Erhöhung zu prüfen.

b) Der schon von der unteren Aufsichtsbehörde vertretenen Auffassung des Obergerichts ist beizupflichten. Das beschwerdeführende Amt, das sich damit begnügt, in appellatorischer Form seine eigene Sicht der Dinge vorzutragen, vermag ihr nichts Stichhaltiges entgegenzuhalten: (...)