Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9X.1/2000 KI-generiert

The case involves a legal clarification process regarding a previous judgment by a federal court concerning several individuals accused of offenses related to the seizure of various items

Geschäftsnummer 9X.1/2000
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a legal clarification process regarding a previous judgment by a federal court concerning several individuals accused of offenses related to the seizure of various items. The prosecution sought to determine whether items seized from third parties, specifically those belonging to an individual associated with one of the defendants, should also be included in the court's decision. The federal court acknowledged an oversight in its prior ruling, which had only accounted for items seized directly from the accused, leaving unaddressed the status of similar items confiscated from other individuals. Consequently, the court amended its previous judgment to clarify the fate of all seized items, directing that they should be returned to their rightful owners.

Legislator-Regeste

KI-generiert

The case involves a legal clarification process regarding a previous judgment by a federal court concerning several individuals accused of offenses related to the seizure of various items: The prosecution sought to determine whether items seized from third parties, specifically those belonging to an individual associated with one of the defendants, should also be included in the court's decision. The federal court acknowledged an oversight in its prior ruling, which had only accounted for items seized directly from the accused, leaving unaddressed the status of similar items confiscated from other individuals. Consequently, the court amended its previous judgment to clarify the fate of all seized items, directing that they should be returned to their rightful owners.

Schlagwörter

KI-generiert
Durchsuchung öffentliches Eigentum Herausgabe des Eigentums Vorleben Einziehung unter internationalen Sanktionen Bruch amtlicher Beschlagnahme

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
9X.1/1998
Erläuterung des bundesgerichtlichen Urteils 9X.1/1998
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

[AZA 3]

9X.1/2000/bue

BUNDESSTRAFGERICHT

12. April 2000

Es wirken mit: Bundesrichter Wiprächtiger, Präsident des

Bundesstrafgerichts, Bundesrichter Leu, Betschart,

Féraud, Bianchi und Gerichtsschreiber Monn.

In Sachen

Schweizerische Bundesanwaltschaft, vertreten durch den Substituten des Bundesanwaltes Dr. Felix Bänziger,

gegen

Friedrich Ernst N y f f e n e g g e r , Strandweg 17, Faulensee, vertreten durch Fürsprecher Urs Hofer, Markt-gasse 55, Bern,

Gustav Heinrich F u r r e r , Jacob-Burckhardt-Strasse 1, Zürich, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Matthias Schwaibold, Dufourstrasse 29, Zürich,

Hans Robert K r o n e n b e r g , Giselihalde 3, Luzern, vertreten durch Fürsprecher Conradin Bluntschli, Schanzenstrasse 1, Bern,

Kurt H e i m o z , Burgdorfstrasse 1, Hindelbank, vertreten durch Fürsprecherin Eva Saluz, Spitalgasse 14, Bern,

Angeklagte,

betreffend

Erläuterung des bundesgerichtlichen Urteils 9X.1/1998

vom 29. Oktober 1999,

hat das Bundesstrafgericht,

nach Einsicht in das Erläuterungs- bzw. Berichtigungsgesuch der Bundesanwaltschaft vom 11. Januar 2000 sowie die dortigen Beilagen,

in der Erwägung,

dass die Bundesanwaltschaft geltend macht, mit der Erläuterung oder Berichtigung sei in Bezug auf Ziff. 4b des bundesgerichtlichen Urteils vom 29. Oktober 1999 klarzustellen, ob den Angeklagten auch die nicht bei ihnen persönlich bzw. bei ihren Firmen beschlagnahmten Geräte und Gegenstände, namentlich die bei Frau Marianne Nyffenegger-Lanz beschlagnahmten Geräte und Gegenstände, herauszugeben seien,

dass das Bundesstrafgericht in Ziffer 4b des Urteils vom 29. Oktober 1999 versehentlich nur über das Schicksal der bei den Angeklagten beschlagnahmten Geräte und Gegenstände entschieden hat,

dass auch bei anderen Personen Durchsuchungen stattfanden und Geräte sowie andere Gegenstände beschlagnahmt wurden, über deren Schicksal das Bundesstrafgericht noch nicht entschieden hat,

dass dies nachzuholen ist,

erkannt :

1.- Das Urteil des Bundesstrafgerichts vom 29. Oktober 1999 wird dahingehend abgeändert, dass Ziffer 4 des Dispositivs durch folgende Fassung ersetzt wird:

"4.- a) Die beschlagnahmten Gedenkmünzen werden

zuhanden des Bundes eingezogen.

b) Die übrigen bei den Angeklagten beschlagnahmten

Geräte und Gegenstände werden den

Angeklagten und die bei Drittpersonen beschlagnahmten

Geräte und Gegenstände denjenigen Personen,

bei denen sie beschlagnahmt wurden,

herausgegeben. "

2.- Es werden keine Kosten erhoben.

3.- Dieses Urteil wird den Parteien und Frau Marianne Nyffenegger-Lanz schriftlich mitgeteilt.

Im Namen des Bundesstrafgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber: