Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9F_8/2021 KI-generiert

Claimant Fails to Meet Revision Criteria Regarding Supplementary Benefit Calculation

Geschäftsnummer 9F_8/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an applicant contesting a decision regarding the calculation of supplementary benefits to the old-age and survivors' insurance or disability insurance (AHV/IV) by the Cantonal Compensation Office in Bern. The applicant challenged the previous decision made on December 14, 2020, by the Bern Cantonal Administrative Court, which involved the inclusion of a hypothetical income for assessing supplementary benefits. On February 24, 2021, the Swiss Federal Tribunal dismissed the applicant's complaint. Subsequently, the applicant submitted a revision request using a new calculation that incorporated a hypothetical 65% employment for his wife, considered feasible by the cantonal court. This revision request, however, failed to introduce any new facts or evidence as required for such appeals.

Legislator-Regeste

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Art. 61 BGG, Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG, Art. 93 BGG; Claimant Fails to Meet Revision Criteria Regarding Supplementary Benefit Calculation: The applicant challenged the previous decision made on December 14, 2020, by the Bern Cantonal Administrative Court, which involved the inclusion of a hypothetical income for assessing supplementary benefits. On February 24, 2021, the Swiss Federal Tribunal dismissed the applicant's complaint. Subsequently, the applicant submitted a revision request using a new calculation that incorporated a hypothetical 65% employment for his wife, considered feasible by the cantonal court. This revision request, however, failed to introduce any new facts or evidence as required for such appeals.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Ergänzungsleistungsberechnung Einkommensanrechnung Rechnungsfehler Invalidenrentenrevision Sachverhaltsirrtum

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court costs due to the circumstances of the case.

Art. 93 BGG

Impliedly applied as it is the typical basis for non-admission of appeals/requests when prerequisites for review are not met, leading directly to order 1.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9F_8/2021

Urteil vom 29. April 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Bundesrichter Stadelmann,

Bundesrichterin Moser-Szeless,

Gerichtsschreiber Grünenfelder.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Ergänzungsleistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 24. Februar 2021 (9C_63/2021).

Nach Einsicht

in das Urteil 9C_63/2021 des Schweizerischen Bundesgerichts vom 24. Februar 2021, mit dem es auf eine Beschwerde des A.________ gegen einen abweisenden Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Dezember 2020 betreffend Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens bei der Bemessung von Ergänzungsleistungen nicht eintrat,

in das in diesem Zusammenhang erhobene, vom 17. März 2021 (Poststempel) datierende Revisionsgesuch inkl. Begleitschreiben,

in Erwägung,

dass Urteile des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft erwachsen ( Art. 61 BGG ) und das Gericht darauf nur dann zurückkommen kann, wenn einer der in Art. 121 ff. BGG aufgeführten Revisionsgründe vorliegt (statt vieler: Urteil 9F_13/2020 vom 12. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen),

dass der Revisionsgrund - welcher ausdrücklich geltend zu machen ist, wobei es nicht genügt, dessen Vorliegen lediglich zu behaupten - im Revisionsgesuch unter Angabe von Beweismitteln darzulegen und aufzuzeigen ist, weshalb er gegeben und inwiefern deswegen das Dispositiv des früheren Urteils abzuändern sein soll ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; Urteil 9F_21/2019 vom 10. Oktober 2019),

dass die Revision namentlich nicht dazu dient, allfällige frühere Fehler und Unterlassungen der Prozessparteien nachträglich zu korrigieren (Urteile 9F_11/2019 vom 19. August 2019 E. 2.3.2 mit Hinweis und 9F_7/2019 vom 13. Mai 2019),

dass der Gesuchsteller zwar sinngemäss ein Revisionsgesuch stellt, indem er insbesondere eine eigene "neue Berechnung" der Ergänzungsleistungen unter Einbezug der schon vom kantonalen Gericht als zumutbar erachteten 65%igen (hypothetischen) Erwerbstätigkeit seiner Ehefrau einreicht,

dass er damit aber offenkundig weder eine erst nachträglich bekannt gewordene Tatsache noch ein nachträglich aufgefundenes Beweismittel im Sinne von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG darlegt und auch keinen anderen Revisionsgrund aufzeigt,

dass deshalb auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. April 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder