Application for Revision of Federal Supreme Court Judgment on AHV Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA petitioner submitted a request for revision regarding a decision by the Swiss Federal Tribunal on social security matters, specifically related to old-age and survivors' insurance, which had been finalized on December 22, 2020. The original case was against the Compensation Fund of Swiss Business in Bern. The petitioner argued that the initial ruling violated certain articles of the Federal Supreme Court Act, but did not adequately substantiate these claims nor provide sufficient evidence to support the alleged revision grounds. The revision request was deemed inadmissible as it failed to meet the procedural requirements, and it was noted that revision cannot be used to correct previous errors or omissions by the parties involved in the initial proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 109 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Application for Revision of Federal Supreme Court Judgment on AHV Inadmissible: The original case was against the Compensation Fund of Swiss Business in Bern. The petitioner argued that the initial ruling violated certain articles of the Federal Supreme Court Act, but did not adequately substantiate these claims nor provide sufficient evidence to support the alleged revision grounds. The revision request was deemed inadmissible as it failed to meet the procedural requirements, and it was noted that revision cannot be used to correct previous errors or omissions by the parties involved in the initial proceedings.
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KI-generiertCited analogously to non-admittance of the revision application under simplified procedure.
Cited for the decision to waive court costs due to the circumstances.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (3)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9F_6/2021
Urteil vom 26. Februar 2021
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Bundesrichter Stadelmann, Bundesrichterin Glanzmann,
Gerichtsschreiberin Nünlist.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Ausgleichskasse des Schweizerischen Gewerbes, Brunnmattstrasse 45, 3007 Bern,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 22. Dezember 2020 (9C_762/2020).
in Erwägung,
dass A.________ am 11. Februar 2021 ein Revisionsgesuch betreffend das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 9C_762/2020 vom 22. Dezember 2020 einreicht,
dass eine Rechtsschrift gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss und in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern das angefochtene Urteil Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,
dass das Bundesgericht das Verfahren 9C_762/2020 rechtskräftig abgeschlossen hat und dagegen kein ordentliches Rechtsmittel mehr offen steht ( Art. 61 BGG ),
dass die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils einzig auf Grund der in den Art. 121 bis 123 BGG abschliessend aufgezählten Revisionsgründe verlangt werden kann,
dass in einem Revisionsgesuch unter Angabe der Beweismittel der Revisionsgrund im Einzelnen darzulegen ist, wobei es nicht genügt, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten, sondern vielmehr dargetan werden muss, weshalb dieser gegeben und inwiefern gestützt darauf das Urteilsdispositiv abzuändern ist (Urteil 9F_11/2020 vom 22. Oktober 2020 mit Hinweisen),
dass die Eingabe vom 11. Februar 2021 diesen Anforderungen nicht genügt, da der Gesuchsteller zwar die Verletzung von Art. 121 lit. c und d BGG rügt, sich diesbezüglich jedoch darauf beschränkt, seine eigene Ansicht derjenigen im Urteil 9C_762/2020 gegenüberzustellen,
dass damit die angerufenen Revisionsgründe nicht rechtsgenüglich dargetan werden,
dass der Gesuchsteller im Übrigen eine Ergänzung seiner Beschwerde vom 3. Dezember 2020 vornimmt,
dass die Revision jedoch nicht dazu dient, frühere Fehler und Unterlassungen der Prozessparteien nachträglich korrigieren zu können (Urteil 9F_7/2019 vom 13. Mai 2019 mit Hinweis),
dass sich das Revisionsgesuch somit als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf analog zum vereinfachten Verfahren ( Art. 109 BGG ) ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung nicht einzutreten ist,
dass umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 26. Februar 2021
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Nünlist