Claimant Seeks Revision of Federal Supreme Court Decision on Supplementary Benefits; Revision Denied for Failure to Substantiate Untreated Requests and Mischaracterization of Legal Arguments as Facts
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a revision request submitted by an individual against a previous decision of the Swiss Federal Tribunal regarding supplementary benefits under the AHV/IV system. The individual contends that certain aspects of their case were not adequately addressed in the prior ruling. However, the tribunal finds that the revision request fails to meet the necessary legal standards, as the arguments presented do not highlight any overlooked facts but rather focus on legal interpretations, which are not grounds for revision. Consequently, the tribunal decides not to consider the revision request and denies the application for free legal assistance, waiving court costs due to the circumstances.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 121 lit. c BGG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 10 Abs. 1 lit. b ELG, Art. 121 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Claimant Seeks Revision of Federal Supreme Court Decision on Supplementary Benefits; Revision Denied for Failure to Substantiate Untreated Requests and Mischaracterization of Legal Arguments as Facts: The individual contends that certain aspects of their case were not adequately addressed in the prior ruling. However, the tribunal finds that the revision request fails to meet the necessary legal standards, as the arguments presented do not highlight any overlooked facts but rather focus on legal interpretations, which are not grounds for revision. Consequently, the tribunal decides not to consider the revision request and denies the application for free legal assistance, waiving court costs due to the circumstances.
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KI-generiertCited in the reasoning to confirm that the substantive arguments raised do not qualify for revision.
The request for free legal aid was rejected.
The Tribunal decided not to levy court costs due to the circumstances of the case.
Although mentioned in the reasoning regarding the requirements for a written submission, it is not explicitly cited in the dispositive orders.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
9F_6/2015
Urteil vom 27. April 2015
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Glanzmann, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Moser-Szeless,
Gerichtsschreiberin Dormann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 9C_44/2015 vom 11. März 2015.
Nach Einsicht
in das Revisionsgesuch vom 19. April 2015 (Poststempel) gegen den Entscheid 9C_44/2015 des Schweizerischen Bundesgerichts vom 11. März 2015,
in Erwägung,
dass eine Rechtsschrift gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts unter anderem verlangt werden kann, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind ( Art. 121 lit. c BGG ) oder das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat ( Art. 121 lit. d BGG ),
dass nicht ersichtlich ist und der Gesuchsteller auch nicht substanziiert, welcher Antrag seiner Beschwerde vom 16. Januar 2015 unbeurteilt geblieben sein soll (vgl. Urteil 9F_3/2015 vom 18. Februar 2015 E. 2),
dass sich der Gesuchsteller im Wesentlichen auf die Höhe des Grenzbetrages nach Art. 10 Abs. 1 lit. b ELG und auf die von ihm aus Art. 18 und 333 ZGB abgeleitete Pflicht zum gemeinsamen Wohnen mit der behinderten Tochter beruft,
dass diese Vorbringen nicht Tatsachen, sondern rechtliche Standpunkte beschlagen, welche nicht Gegenstand einer Revision sein können (vgl. Art. 121 BGG ; Urteil 9F_3/2015 vom 18. Februar 2015 E. 4),
dass einzig mit den Ausführungen zur Grösse der Wohnung Tatsachen angesprochen werden, welche indessen für das Urteil 9C_44/2015 vom 11. März 2015 unerheblich waren resp. sind,
dass das Revisionsgesuch somit den inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb darauf nicht einzutreten ist,
dass mangels eines rechtsgenüglichen Revisionsgesuchs die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ), indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 27. April 2015
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Glanzmann
Die Gerichtsschreiberin: Dormann