Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9F_5/2023 KI-generiert

Claimant v. Federal Social Insurance Court (Revision Denial)

Geschäftsnummer 9F_5/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A petitioner filed for a revision of a Swiss Federal Tribunal decision dated December 12, 2022, concerning a previous rejection of an appeal related to disability insurance. The petitioner sought to have the ruling reviewed based on specific legal grounds outlined in the Swiss Federal Tribunal Law, claiming errors in the tribunal's handling of their case. The petitioner argued that the same set of judges had decided the earlier rejection, but there was a lack of adequate legal justification presented with the revision request. Furthermore, it raised questions about whether the grounds for revision were claimed within the permissible timeframe as set by legal statutes. The Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the revision request, identifying it as evidently inadmissible.

Legislator-Regeste

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Art. 34 Abs. 2 BGG, Art. 127 BGG, Art. 121 lit. a BGG, Art. 124 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 109 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant v. Federal Social Insurance Court (Revision Denial): The petitioner sought to have the ruling reviewed based on specific legal grounds outlined in the Swiss Federal Tribunal Law, claiming errors in the tribunal's handling of their case. The petitioner argued that the same set of judges had decided the earlier rejection, but there was a lack of adequate legal justification presented with the revision request. Furthermore, it raised questions about whether the grounds for revision were claimed within the permissible timeframe as set by legal statutes. The Swiss Federal Tribunal decided not to proceed with the revision request, identifying it as evidently inadmissible.

Schlagwörter

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sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Revision eines Entscheids Invalidenversicherung Klageänderung Invalidenrentenrevision Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 BGG

The Court decided not to enter upon the revision request following the procedure analogous to the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Court waived the collection of judicial costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9F_5/2023

Urteil vom 1. Mai 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Bundesrichter Stadelmann,

Bundesrichterin Moser-Szeless,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 12. Dezember 2022 (9F_19/2022).

Nach Einsicht

in die gegen das Urteil 9F_19/2022 vom 12. Dezember 2022 gerichtete Eingabe vom 28. Februar 2022 (Poststempel),

in Erwägung,

dass sinngemäss um Revision des Urteils 9F_19/2022 vom 12. Dezember 2022 ersucht wird, mit welchem das Bundesgericht auf ein gegen das Urteil 9C_662/2021 vom 2. August 2022 gerichtetes Revisionsgesuch nicht eintrat,

dass gegen das Urteil 9F_19/2022 kein ordentliches Rechtsmittel mehr offen steht,

dass die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils einzig auf Grund der in den Art. 121 bis 123 BGG abschliessend aufgezählten Revisionsgründen verlangt werden kann,

dass auf den Grundsatz hinzuweisen ist, wonach für die Behandlung eines Revisionsgesuchs jene Abteilung des Bundesgerichts zuständig ist, die das ursprüngliche Urteil erlassen hat (Urteil 9F_1/2015 vom 28. Januar 2015 mit Hinweisen), zumal die Mitwirkung in einem früheren Verfahren des Bundesgerichts für sich allein keinen Ausstandsgrund bildet ( Art. 34 Abs. 2 BGG ),

dass in einem Revisionsgesuch der Revisionsgrund unter Angabe der Beweismittel im Einzelnen darzulegen ist, wobei es nicht genügt, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten, sondern vielmehr aufgezeigt werden muss, weshalb dieser gegeben und inwiefern gestützt darauf das Urteilsdispositiv abzuändern ist (Urteil 9F_3/2021 vom 26. Februar 2021 mit Hinweisen; vgl. Elisabeth Escher, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 5 zu Art. 127 BGG ),

dass die Eingabe vom 28. Februar 2022 diesen Anforderungen nicht genügt, da der Gesuchsteller wohl zumindest sinngemäss den Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG anruft, er indessen nicht rechtsgenüglich aufzeigt, inwiefern dieser gegeben sein soll,

dass nach dem Dargelegten insbesondere der blosse Hinweis nicht genügt, das Revisionsgesuch im Verfahren 9F_19/2022 sei in derselben Besetzung entschieden worden, wie das Urteil 9C_662/2021, gegen welches sich das damalige Gesuch gerichtet habe,

dass mit Blick auf die ungenügende Begründung offen bleiben kann, ob der geltend gemachte Revisionsgrund überhaupt innert der gemäss Art. 124 Abs. 1 lit. a BGG vorgebenen Rechtsmittelfrist von 30 Tagen nach der Entdeckung des Ausstandsgrunds geltend gemacht wurde,

dass sich das Revisionsgesuch somit als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf analog zum vereinfachten Verfahren ( Art. 109 BGG ) ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. Mai 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Williner