Application for Revision Dismissed as Untimely Due to Lapsed Deadlines
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual submitted a revision request to the Swiss Federal Tribunal regarding a previous decision related to their occupational pension managed by Ernst and Young's pension fund. The individual admitted to missing the required deadlines for submitting a revision request, citing personal issues such as separation from a spouse, the burden of other legal proceedings, and lack of response from their attorney as reasons for the delay. Despite these explanations, the tribunal found no sufficient justification for the failure to act within the legal timeframe and consequently decided not to admit the revision request. Additionally, the request for free legal assistance was denied due to the lack of prospects of success, although the court opted not to impose court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 123 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 50 Abs. 1 BGG, Art. 49 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; Application for Revision Dismissed as Untimely Due to Lapsed Deadlines: The individual admitted to missing the required deadlines for submitting a revision request, citing personal issues such as separation from a spouse, the burden of other legal proceedings, and lack of response from their attorney as reasons for the delay. Despite these explanations, the tribunal found no sufficient justification for the failure to act within the legal timeframe and consequently decided not to admit the revision request. Additionally, the request for free legal assistance was denied due to the lack of prospects of success, although the court opted not to impose court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertMentioned in the reasoning regarding the non-fulfillment of conditions for reinstatement of time limits, but not cited in the dispositive.
Cited in the reasoning for the rejection of the request for free legal aid due to lack of prospect of success (which is reflected in the implicit rejection of the main matter under Art. 108 BGG in similar cases, but here only the costs/legal aid part is ordered).
Cited in the dispositive for the exceptional waiver of court fees.
Not cited in the dispositive. (Note: Art. 93 LTF/BGG typically concerns final decisions, which this is not, but the main decision point is non-entry into the merits, often linked to Art. 108 BGG for procedural inadmissibility).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9F_22/2019
Urteil vom 13. November 2019
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Bundesrichterinnen Glanzmann, Moser-Szeless,
Gerichtsschreiberin N. Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Pensionskasse Ernst und Young (EY), Aeschengraben 10, 4010 Basel,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Berufliche Vorsorge,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 9C_156/2019 vom 14. März 2019.
Nach Einsicht
in die von A.________ mit am 1. Oktober 2019 dem Schweizerischen Generalkonsulat übergebener Eingabe betreffend die Revision des Urteils 9C_156/2019 vom 14. März 2019,
in Erwägung,
dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist,
dass nachträglich entdeckte erhebliche Tatsachen oder aufgefundene entscheidende Beweismittel, die im früheren Verfahren nicht beigebracht werden konnten, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind ( Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG ), innert 90 Tagen nach deren Entdeckung geltend zu machen sind ( Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG ) und dass ein Revisionsgesuch wegen Verletzungen anderer Verfahrensvorschriften als den Ausstandsvorschriften innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids einzureichen ist ( Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass der Gesuchsteller selbst einräumt, die obgenannten Fristen nicht eingehalten zu haben,
dass gemäss Art. 50 Abs. 1 BGG eine versäumte Frist wiederhergestellt werden kann, wenn eine Partei (durch einen anderen Grund als die mangelhafte Eröffnung; Art. 49 BGG ) unverschuldeterweise abgehalten worden ist, fristgerecht zu handeln, sofern die Partei unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versäumte Rechtshandlung nachholt,
dass der Gesuchsteller zwar Umstände vorbringt, welche für dieses Säumnis verantwortlich sein sollen (Trennung von der Ehefrau, Belastung durch andere Gerichtsverfahren, fehlende Rückmeldung seiner Rechtsanwältin), damit indessen nicht dargelegt ist, weshalb er oder ein von ihm beauftragter Dritter objektiv gesehen nicht in der Lage gewesen sein soll, fristgerecht zu handeln,
dass das Revisionsgesuch somit verspätet ist, weshalb darauf nicht einzutreten ist,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ), jedoch in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 13. November 2019
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Die Gerichtsschreiberin: Möckli