Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9F_21/2022 KI-generiert

Revision Request Dismissed in Old-Age and Survivors' Insurance Matter

Geschäftsnummer 9F_21/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A petitioner sought a revision of a Swiss Federal Tribunal decision dated November 7, 2022, which dismissed their appeal against a ruling from the Administrative Court of the Canton of Zug related to old-age and survivors' insurance. The original complaint involved an alleged violation of the right to be heard. The petitioner filed for revision on December 16, 2022, claiming errors in the Tribunal's previous judgment. However, the revision request failed to meet the necessary substantive requirements and attempted to re-address issues previously adjudicated by the court. Consequently, the Swiss Federal Tribunal determined the request for revision to be inadmissible. The case involved the petitioner, the social security administration of Zug, and was reviewed by a tribunal division led by Judge Parrino.

Legislator-Regeste

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Art. 61 BGG, Art. 121 lit. c BGG, Art. 109 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Revision Request Dismissed in Old-Age and Survivors' Insurance Matter: The original complaint involved an alleged violation of the right to be heard. The petitioner filed for revision on December 16, 2022, claiming errors in the Tribunal's previous judgment. However, the revision request failed to meet the necessary substantive requirements and attempted to re-address issues previously adjudicated by the court. Consequently, the Swiss Federal Tribunal determined the request for revision to be inadmissible. The case involved the petitioner, the social security administration of Zug, and was reviewed by a tribunal division led by Judge Parrino.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Altersversicherung Hinterlassenenversicherung Wiedererwägung durch den Versicherer Klageänderung Anspruch auf rechtliches Gehör

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 Abs. 3 BGG

Cited in the reasoning as the analogous procedure for not entering upon the revision application due to inadmissibility.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the dispositive section concerning the decision on court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9F_21/2022

Urteil vom 13. Januar 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Bundesrichter Stadelmann,

Bundesrichterin Scherrer Reber,

Gerichtsschreiberin Nünlist.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Ausgleichskasse Zug, Baarerstrasse 11, 6300 Zug,

Gesuchsgegnerin,

Verwaltungsgericht des Kantons Zug, An der Aa 6, 6300 Zug.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 7. November 2022 (9C_652/2021 (Urteil S 2019 85)).

Nach Einsicht

in das Revisionsgesuch vom 16. Dezember 2022 (Poststempel) gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 7. November 2022,

in Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_652/2021 vom 7. November 2022 eine Beschwerde des Gesuchstellers gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 4. November 2021 abgewiesen hat,

dass damit der entsprechende Prozess rechtskräftig abgeschlossen wurde und dagegen kein ordentliches Rechtsmittel mehr offen steht ( Art. 61 BGG ),

dass die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils einzig auf Grund der in den Art. 121 - 123 BGG abschliessend aufgezählten Revisionsgründen verlangt werden kann, wohingegen eine Wiedererwägung ausgeschlossen ist (Urteil 9F_8/2022 vom 11. Mai 2022 mit Hinweis),

dass ein solcher Revisionsgrund ausdrücklich geltend zu machen und dabei aufzuzeigen ist, weshalb er gegeben ist und inwiefern deswegen das Dispositiv des früheren Urteils abzuändern sein soll ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ),

dass die Eingabe vom 16. Dezember 2022 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt,

dass, soweit der Gesuchsteller eine Verletzung von Art. 121 lit. c BGG geltend machen will, dies ins Leere zielt, da das Bundesgericht die Frage nach der Verletzung des rechtlichen Gehörs durch das Verwaltungsgericht sehr wohl beantwortet hat (Erwägung 5.1 S. 4 des Urteils),

dass darin - wie auch bezüglich der weiteren (im Übrigen unsubstanziierten) Vorbringen - letztlich der untaugliche Versuch gesehen werden muss, die vom Bundesgericht mit Urteil 9C_652/2021 vom 7. November 2022 vorgenommene Würdigung einer erneuten Diskussion zuzuführen (vgl. Urteil 9F_13/2022 vom 28. Juli 2022 mit Hinweis),

dass das Revisionsgesuch somit unzulässig ist, weshalb darauf analog zum vereinfachten Verfahren (vgl. Art. 109 Abs. 3 BGG ) mit bloss kurzer Angabe des Unzulässigkeitsgrundes nicht einzutreten ist,

dass der Gesuchsteller grundsätzlich kostenpflichtig wird, indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 13. Januar 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Nünlist