Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9F_2/2009 KI-generiert

Claimant's Revision Application Dismissed Due to Untimely Filing After Expiration of Statutory Limitation Period for Newly Discovered Facts

Geschäftsnummer 9F_2/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A request for revision was submitted to the Federal Tribunal concerning a decision made by the Federal Insurance Court in January 1993 regarding occupational pension matters. The petitioner claimed that new significant facts or evidence had emerged that warranted the revision of the earlier ruling, referencing the provision that allows such requests if substantial new information is discovered. However, the Federal Tribunal determined that the ten-year period for seeking a revision had lapsed, as the original decision was issued over a decade prior. Consequently, the tribunal decided not to entertain the revision request without further exchange of submissions and imposed court costs on the petitioner.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 124 Abs. 2 BGG, Art. 127 BGG, Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant's Revision Application Dismissed Due to Untimely Filing After Expiration of Statutory Limitation Period for Newly Discovered Facts: The petitioner claimed that new significant facts or evidence had emerged that warranted the revision of the earlier ruling, referencing the provision that allows such requests if substantial new information is discovered. However, the Federal Tribunal determined that the ten-year period for seeking a revision had lapsed, as the original decision was issued over a decade prior. Consequently, the tribunal decided not to entertain the revision request without further exchange of submissions and imposed court costs on the petitioner.

Schlagwörter

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Fristen verspätete Einreichung Revision eines Entscheids gesetzliche Voraussetzungen Klageänderung Anspruchsdauer bei Versicherungsleistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 124 Abs. 2 BGG

The appeal was dismissed because the application for revision based on Art. 123 Para. 2 lit. a BGG was time-barred, as explicitly stated in the considerations leading to the non-admission.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the applicant to pay the court costs based on the outcome of the procedure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9F_2/2009

Urteil vom 25. Februar 2009

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Bundesrichter Seiler, Bundesrichterin Pfiffner Rauber,

Gerichtsschreiber Nussbaumer.

Parteien

H.________, Gesuchsteller,

gegen

Kantonale Pensionskasse Schaffhausen, Mühlentalstrasse 105, 8200 Schaffhausen,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Berufliche Vorsorge,

Revisionsgesuch gegen den Entscheid

des Eidgenössischen Versicherungsgerichts

vom 13. Januar 1993.

Nach Einsicht

in das Gesuch vom 7. Februar 2009 (Poststempel) um Revision des Urteils des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 13. Januar 1993 (B 27/92),

in Erwägung,

dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen letztinstanzlichen Urteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist, wobei im Revisionsgesuch darzulegen und zu begründen ist, inwiefern mit dem angefochtenen Urteil ein Revisionsgrund gesetzt worden sein soll (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG ),

dass der Gesuchsteller sein Revisionsgesuch sinngemäss auf den Revisionsgrund des Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG stützt, wonach die Revision eines Entscheides des Bundesgerichts in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten verlangt werden kann, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind,

dass gemäss Art. 124 Abs. 2 BGG nach Ablauf von zehn Jahren nach der Ausfällung des Entscheids die Revision aufgrund des Revisionsgrunds des Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG nicht mehr verlangt werden kann,

dass die zehnjährige Frist längst abgelaufen ist, erging doch der zu revidierende Entscheid am 13. Januar 1993,

dass daher auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten ist und unter diesen Umständen offenbleiben kann, ob das Gesuch überhaupt rechtzeitig eingereicht worden ist (vgl. Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG ),

dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die bundesgerichtlichen Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 25. Februar 2009

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Nussbaumer