Claimant's Appeal on Invalidity Insurance Deemed Inadmissible Due to Failure to Specify Valid Ground for Revision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a request for revision of a Swiss Federal Tribunal decision related to disability insurance. The original decision, issued on August 2, 2022, had dismissed the individual's complaint. The individual sought a revision of this ruling but failed to provide valid grounds for the request, as required under specific articles of the Swiss Federal Supreme Court Act (BGG). The revision application reiterated positions previously considered and rejected by the court without sufficiently identifying new revision grounds or evidence. Consequently, the court deemed the request inadmissible and decided against holding any court costs for the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 127 BGG, Art. 109 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG; Claimant's Appeal on Invalidity Insurance Deemed Inadmissible Due to Failure to Specify Valid Ground for Revision: The original decision, issued on August 2, 2022, had dismissed the individual's complaint. The individual sought a revision of this ruling but failed to provide valid grounds for the request, as required under specific articles of the Swiss Federal Supreme Court Act (BGG). The revision application reiterated positions previously considered and rejected by the court without sufficiently identifying new revision grounds or evidence. Consequently, the court deemed the request inadmissible and decided against holding any court costs for the proceedings.
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KI-generiertCited analogously as the procedural basis for declining to enter upon the inadmissable revision request.
Cited analogously as the procedural basis for declining to enter upon the inadmissable revision request.
Cited in the grounds for not imposing costs on the applicant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9F_19/2022
Urteil vom 12. Dezember 2022
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Bundesrichter Stadelmann,
Bundesrichterin Moser-Szeless,
Gerichtsschreiberin Dormann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 2. August 2022 (9C_662/2021 [Urteil C-5594/2019]).
Nach Einsicht
in die als "Überprüfungsgesuch" bezeichnete und gegen das Urteil 9C_662/2021 vom 2. August 2022 gerichtete Eingabe vom 21. November 2022 (Poststempel),
in Erwägung,
dass mit der Eingabe vom 21. November 2022 sinngemäss um Revision des Urteils 9C_662/2021 vom 2. August 2022 ersucht wird, mit dem das Bundesgericht eine Beschwerde des A.________ abwies,
dass mit dem genannten Urteil der entsprechende Prozess rechtskräftig abgeschlossen wurde ( Art. 61 BGG ), weshalb dagegen kein ordentliches Rechtsmittel mehr offen steht,
dass eine Wiedererwägung ausgeschlossen ist (Urteil 9F_3/2022 vom 21. März 2022 mit Hinweisen) und ein bundesgerichtliches Urteil einzig aufgrund eines der in den Art. 121-123 BGG abschliessend aufgezählten Revisionsgründe revidiert werden kann,
dass in einem Revisionsgesuch der Revisionsgrund unter Angabe der Beweismittel im Einzelnen darzulegen ist, wobei es nicht genügt, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten, sondern vielmehr aufgezeigt werden muss, weshalb dieser gegeben und inwiefern gestützt darauf das Urteilsdispositiv abzuändern ist (Urteil 9F_7/2021 vom 5. Mai 2021 mit Hinweis; ELISABETH ESCHER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 3. Aufl. 2018, N. 5 zu Art. 127 BGG ),
dass die Eingabe vom 21. November 2022 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, da der Gesuchsteller auch nicht ansatzweise einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 121-123 BGG aufzeigt, sondern sich darauf beschränkt, in bestimmten Punkten seine vom Bundesgericht abweichende Sicht der Dinge darzulegen und seine Standpunkte zu wiederholen,
dass das Revisionsgesuch somit unzulässig ist, weshalb darauf analog zum vereinfachten Verfahren (vgl. Art. 108 Abs. 3 und Art. 109 Abs. 3 BGG ) mit bloss kurzer Angabe des Unzulässigkeitsgrundes nicht einzutreten ist,
dass der Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig wird, indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. Dezember 2022
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Dormann