Federal Supreme Court Dismisses Revision Request for Hypothetical Income Calculation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a revision request against a decision made by the Swiss Federal Tribunal on June 9, 2021. This decision had previously dismissed the individual's appeal against a ruling by the Administrative Court of the Canton of Bern dated January 15, 2021. The primary issue was the calculation of supplementary benefits related to the Swiss Old-Age and Survivors Insurance (AHV/IV), where it was contested whether a hypothetical income of the claimant's spouse should be considered. The claimant, disagreeing with the Tribunal's ruling, sought a revision of the June decision, but failed to provide any valid legal grounds or new evidence as required for a revision, simply reiterating prior arguments and criticizing the Tribunal's methods. Consequently, the revision request was deemed inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 109 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 121 ff. BGG, Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Revision Request for Hypothetical Income Calculation: This decision had previously dismissed the individual's appeal against a ruling by the Administrative Court of the Canton of Bern dated January 15, 2021. The primary issue was the calculation of supplementary benefits related to the Swiss Old-Age and Survivors Insurance (AHV/IV), where it was contested whether a hypothetical income of the claimant's spouse should be considered. The claimant, disagreeing with the Tribunal's ruling, sought a revision of the June decision, but failed to provide any valid legal grounds or new evidence as required for a revision, simply reiterating prior arguments and criticizing the Tribunal's methods. Consequently, the revision request was deemed inadmissible.
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KI-generiertApplied analogously for the decision not to enter upon the appeal due to inadmissibility.
Cited in the reasoning regarding the grounds for revision, but not explicitly in the dispositive orders.
Cited in the reasoning regarding the requirements for stating revision grounds, but not explicitly in the dispositive orders.
Cited in the reasoning regarding the finality of the previous judgment, but not explicitly in the dispositive orders.
Applied to waive the collection of court fees due to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9F_16/2021
Urteil vom 7. September 2021
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Bundesrichter Stadelmann,
Bundesrichterin Moser-Szeless,
Gerichtsschreiber Nabold.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Ergänzungsleistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 9. Juni 2021 (9C_134/2021).
Nach Einsicht
in das Urteil 9C_134/2021 des Schweizerischen Bundesgerichts vom 9. Juni 2021, mit dem es eine Beschwerde des A.________ gegen einen abweisenden Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Januar 2021 betreffend Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens der Ehefrau des Beschwerdeführers bei der Bemessung von Ergänzungsleistungen abwies,
in das in diesem Zusammenhang erhobene, vom 19. Juli 2021 (Poststempel) datierende, Revisionsgesuch,
in Erwägung,
dass Urteile des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft erwachsen ( Art. 61 BGG ) und das Gericht darauf nur dann zurückkommen kann, wenn einer der in Art. 121 ff. BGG aufgeführten Revisionsgründe vorliegt (statt vieler: Urteil 9F_13/2020 vom 12. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen),
dass der Revisionsgrund - welcher ausdrücklich geltend zu machen ist, wobei es nicht genügt, dessen Vorliegen lediglich zu behaupten - im Revisionsgesuch unter Angabe von Beweismitteln darzulegen und aufzuzeigen ist, weshalb er gegeben und inwiefern deswegen das Dispositiv des früheren Urteils abzuändern sein soll ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; Urteil 9F_21/2019 vom 10. Oktober 2019),
dass in der Eingabe vom 19. Juli 2021 keine Revisionsgründe angerufen werden, sondern der Gesuchsteller bloss seinen Standpunkt des vorangehenden Verfahrens wiederholt, seine eigene Sicht der Dinge darlegt sowie die Arbeitsweise des Bundesgerichts im Allgemeinen und jene bei der Ausarbeitung des Urteils 9C_134/2021 im Speziellen kritisiert,
dass sich das Revisionsgesuch somit als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf analog zum vereinfachten Verfahren ( Art. 109 BGG ) ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
dass der Beschwerdeführer aber künftig mit Kosten zu rechnen haben wird, wenn er weiter in dieser Weise prozessiert,
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 7. September 2021
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Der Gerichtsschreiber: Nabold