Couple v. Federal Supreme Court (Revision of Non-Entry Decision)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA couple filed a revision request against a Swiss Federal Tribunal decision dated April 9, 2019, concerning their claim for supplementary benefits related to AHV/IV. The Tribunal had originally dismissed the husband's appeal against a decision from the Administrative Court of the Canton of Graubünden due to insufficient legal grounds. The couple submitted a revision application labeled as an "objection," which failed to substantiate any valid grounds for revision as required under the Swiss Federal Tribunal Act. The couple primarily invoked principles such as good faith, equality before the law, human dignity, and prohibition of arbitrariness, yet did not adequately link these to the specific grounds for a legal revision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 121 lit. c BGG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Couple v. Federal Supreme Court (Revision of Non-Entry Decision): The Tribunal had originally dismissed the husband's appeal against a decision from the Administrative Court of the Canton of Graubünden due to insufficient legal grounds. The couple submitted a revision application labeled as an "objection," which failed to substantiate any valid grounds for revision as required under the Swiss Federal Tribunal Act. The couple primarily invoked principles such as good faith, equality before the law, human dignity, and prohibition of arbitrariness, yet did not adequately link these to the specific grounds for a legal revision.
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KI-generiertMentioned in the reasoning as a potential ground for revision that was not sufficiently demonstrated.
Mentioned in the reasoning as a potential ground for revision that was not sufficiently demonstrated.
Applied to waive court costs for the revision application.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9F_12/2019
Urteil vom 5. Juli 2019
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Bundesrichterinnen Glanzmann, Moser-Szeless,
Gerichtsschreiber Williner.
Verfahrensbeteiligte
Ehepaar A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Ausgleichskasse des Kantons Graubünden, Ottostrasse 24, 7000 Chur,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 9. April 2019 (9C_227/2019 [S 18 12]).
Nach Einsicht
in das als "Einsprache" betitelte Revisionsgesuch des Ehepaars A.________ vom 19. Juni 2019 (Poststempel) gegen das bundesgerichtliche Urteil 9C_227/2019 vom 9. April 2019,
in Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_227/2019 vom 9. April 2019 auf die gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 19. Februar 2019 gerichtete Beschwerde des Ehemannes A.________ nicht eingetreten ist, da sie den inhaltlichen Mindestanforderungen an ein Rechtsmittel nicht genügte,
dass Urteile des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft erwachsen ( Art. 61 BGG ) und das Gericht darauf nur dann zurückkommen kann, wenn einer der in Art. 121 ff. BGG aufgeführten Revisionsgründe vorliegt (Urteile 9F_9/2019 vom 24. Juni 2019 und 9F_7/2019 vom 13. Mai 2019; je mit Hinweisen),
dass der Revisionsgrund - welcher ausdrücklich geltend zu machen ist, wobei es nicht genügt, dessen Vorliegen lediglich zu behaupten - im Revisionsgesuch unter Angabe von Beweismitteln anzugeben und aufzuzeigen ist, weshalb er gegeben und inwiefern deswegen das Dispositiv des früheren Urteils abzuändern sein soll ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; Urteil 9F_7/2019 vom 13. Mai 2019 mit Hinweis),
dass die Revision namentlich nicht dazu dient, frühere Fehler und Unterlassungen der Prozessparteien nachträglich korrigieren zu können (Urteile 9F_7/2019 vom 13. Mai 2019 und 9F_14/2018 vom 7. November 2018),
dass das Ehepaar A.________ in seiner Eingabe vom 19. Juni 2019 auf keinen Revisionsgrund Bezug nimmt,
dass es sich - soweit es nicht lediglich im Verfahren 9C_227/2019 bereits Vorgebrachtes wiederholt oder (erneut) nicht sachbezogene Kritik äussert - u.a. auf den Grundsatz von Treu und Glauben, die Rechtsgleichheit, die Menschenwürde und das Willkürverbot beruft,
dass damit zumindest sinngemäss eine Verletzung von Verfahrensvorschriften im Sinne von Art. 121 lit. c und d BGG geltend gemacht wird, diese Ausführungen indessen zum Vornherein ins Leere zielen, da mit dem bundesgerichtlichen Nichteintretensentscheid weder ein Anwendungsfall von Art. 121 lit. c BGG noch ein Versehen im Sinne von Art. 121 lit. d BGG vorliegt (Urteil 8F_15/2016 vom 24. November 2016 E. 2.2 mit Hinweisen und 2.3),
dass ein Revisionsgrund nach Art. 121 ff. BGG demnach nicht rechtsgenüglich aufgezeigt wird,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 2. Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 5. Juli 2019
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Der Gerichtsschreiber: Williner