Federal Court Rejects Application for Revision of Invalidity Insurance Judgment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a revision request filed by an individual against a prior decision made by the Swiss Federal Tribunal regarding disability insurance. The applicant claimed to have discovered new legal precedents that could have supported her case had she known about the possibility of extending the deadline for presenting disqualification reasons against an expert. Additionally, she raised issues concerning her status and the appointed expertise. However, the tribunal concluded that the applicant did not provide sufficient legal grounds for a valid revision request and thus did not accept it, ordering her to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 121 ff. BGG; Federal Court Rejects Application for Revision of Invalidity Insurance Judgment: The applicant claimed to have discovered new legal precedents that could have supported her case had she known about the possibility of extending the deadline for presenting disqualification reasons against an expert. Additionally, she raised issues concerning her status and the appointed expertise. However, the tribunal concluded that the applicant did not provide sufficient legal grounds for a valid revision request and thus did not accept it, ordering her to bear the court costs.
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KI-generiertCited in the reasoning as the legal basis for revision grounds, which the court found were not met, leading to the non-admission of the application.
Applied to order the applicant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9F_11/2017
Urteil vom 31. Oktober 2017
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Moser-Szeless,
Gerichtsschreiberin Huber.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch B.________,
Gesuchstellerin,
gegen
IV-Stelle Bern,
Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Revisionsgesuch gegen das Urteil
des Schweizerischen Bundesgerichts
vom 3. August 2017 (9F_7/2017).
Nach Einsicht
in das Revisionsgesuch vom 14. September 2017 (Poststempel) gegen das Revisionsurteil 9F_7/2017 des Schweizerischen Bundesgerichts vom 3. August 2017,
in die Eingabe der Gesuchstellerin vom 3. Oktober 2017 (Poststempel),
in Erwägung,
dass die Urteile des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft erwachsen ( Art. 61 BGG ),
dass eine nochmalige Überprüfung der einem Urteil des Bundesgerichts zugrunde liegenden Streitsache grundsätzlich ausgeschlossen ist und das Gericht auf seine Urteile nur zurückkommen kann, wenn einer der in den Art. 121 ff. BGG aufgeführten Revisionsgründe vorliegt (Urteil 9F_9/2016 vom 20. März 2017 E. 1.1 mit Hinweis),
dass sich die Gesuchstellerin bei ihrem Revisionsgesuch unter anderem auf eine von ihr neu entdeckte Rechtsprechung ( BGE 139 V 349 E. 5.2.3 S. 356) beruft und gestützt darauf geltend macht, sie hätte die Ausstandsgründe gegen den Gutachter früher vorgebracht und wäre ihrer Sorgfaltspflicht wohl nachgekommen, hätte sie um die Möglichkeit einer Fristverlängerung für das Vorbringen von Ausstandsgründen gewusst,
dass sie ausserdem Rügen in Bezug auf die Statusfrage und die angeordnete Begutachtung erhebt,
dass sie mit diesen wie auch mit allen übrigen Vorbringen keinen gesetzlichen Revisionsgrund dartut ( Art. 121 ff. BGG ), weshalb kein gültiges Revisionsgesuch vorliegt,
dass die unterliegende Gesuchstellerin die Gerichtskosten zu tragen hat ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Gesuchtstellerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 31. Oktober 2017
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Die Gerichtsschreiberin: Huber