Appeal Inadmissible Due to Insufficient Value in Dispute and Failure to Demonstrate Fundamental Legal Question
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA case was brought before the Swiss Federal Tribunal involving appellants A.A. and B.A., who filed a complaint against the decision of the Lucerne Cantonal Court which ordered them to pay damages based on Article 52 of the Federal Act on Old-Age and Survivors Insurance (AHVG). The issue revolved around employer liability, and the appellants claimed that their legal hearing rights were violated. However, they based their arguments on insolvency proceedings and cited non-existent constitutional rights, failing to meet necessary legal standards for a constitutional complaint. The financial dispute amounted to CHF 14,347.40, which is below the minimum threshold required for a public-law matter to be taken up by the Tribunal, and the case did not present a significant legal question of principle. Consequently, the appeal did not meet the criteria for further consideration by the Tribunal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 52 AHVG, Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 85 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG; Appeal Inadmissible Due to Insufficient Value in Dispute and Failure to Demonstrate Fundamental Legal Question: and B.A., who filed a complaint against the decision of the Lucerne Cantonal Court which ordered them to pay damages based on Article 52 of the Federal Act on Old-Age and Survivors Insurance (AHVG). The issue revolved around employer liability, and the appellants claimed that their legal hearing rights were violated. However, they based their arguments on insolvency proceedings and cited non-existent constitutional rights, failing to meet necessary legal standards for a constitutional complaint. The financial dispute amounted to CHF 14,347.40, which is below the minimum threshold required for a public-law matter to be taken up by the Tribunal, and the case did not present a significant legal question of principle. Consequently, the appeal did not meet the criteria for further consideration by the Tribunal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entertained under the simplified procedure concerning constitutional complaints.
The appeal was not entertained under the simplified procedure.
The court decided to waive the collection of court fees.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9D_5/2024
Urteil vom 12. Juni 2024
III. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Bögli.
Verfahrensbeteiligte
A.A.________ und B.A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
WAS Wirtschaft Arbeit Soziales, Ausgleichskasse Luzern,
Würzenbachstrasse 8, 6006 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 12. März 2024 (5V 22 299).
Nach Einsicht
in das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 12. März 2024, mit dem A.A.________ und B.A.________ zur Zahlung von Schadenersatz im Sinne von Art. 52 AHVG verpflichtet wurden,
in die dagegen erhobene Beschwerde vom 18. April 2024 (Poststempel) und die Ergänzung vom 3. Mai 2024,
in Erwägung,
dass nach der Rechtsprechung ( BGE 137 V 51 ) die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Sinne von Art. 82 ff. BGG gegen einen Entscheid über die Arbeitgeberhaftung gemäss Art. 52 AHVG nur zulässig ist, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.- beträgt ( Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG ) oder sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt ( Art. 85 Abs. 2 BGG ),
dass im hier zu beurteilenden Fall keine dieser Voraussetzungen erfüllt ist, weil der Streitwert mit Fr. 14'347.40 die erforderliche Grenze nicht erreicht und weder ersichtlich ist noch dargelegt wird ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt,
dass angesichts der Unzulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ) in Frage kommt, wobei einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann ( Art. 116 BGG ) und das Bundesgericht solche Verletzungen lediglich insofern prüft, als eine entsprechende Rüge in der Beschwerde rechtsgenügend vorgebracht, klar erhoben und belegt worden ist (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ; BGE 138 I 232 E. 3 S. 237 ; 134 I 83 E. 3.2 S. 88),
dass die Beschwerdeführer zwar eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs geltend machen, sich dabei jedoch nicht auf das angefochtene Urteil, sondern auf das Konkursverfahren beziehen und sich auf nicht existierende verfassungsmässige Rechte ("Strafrecht vor Zivilrecht") berufen, weshalb ihre Eingaben den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Verfassungsbeschwerde offensichtlich nicht genügen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG bzw. Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. Juni 2024
Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Bögli