Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_96/2021 KI-generiert

Appeal on Supplementary Benefits Dismissed for Insufficient Legal Reasoning

Geschäftsnummer 9C_96/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal brought by an individual against a decision made by the social insurance court of the Canton of Solothurn regarding supplementary benefits associated with old-age and survivors' insurance (AHV) and disability insurance (IV). The lower court had rejected the appeal concerning the entitlement to supplementary benefits for a period in 2019, but partially upheld it regarding ongoing benefits by referring the case back to the compensation office for further clarification. The appellant contended that the tax value of their pension insurance should not be considered as assessable wealth in calculating the supplementary benefit, but the appeal did not meet the required content standards, as it failed to address the legal basis upon which the previous judgment relied. Consequently, the Swiss Federal Tribunal did not entertain the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 91 lit. a BGG, Art. 93 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal on Supplementary Benefits Dismissed for Insufficient Legal Reasoning: The lower court had rejected the appeal concerning the entitlement to supplementary benefits for a period in 2019, but partially upheld it regarding ongoing benefits by referring the case back to the compensation office for further clarification. The appellant contended that the tax value of their pension insurance should not be considered as assessable wealth in calculating the supplementary benefit, but the appeal did not meet the required content standards, as it failed to address the legal basis upon which the previous judgment relied. Consequently, the Swiss Federal Tribunal did not entertain the appeal.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV Ergänzungsleistungen Versicherungsleistungsbegehren Begründung in der Sache Entzug von Sozialversicherungsleistungen Vorsorgeguthaben Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared non-admissible (nicht eingetreten) under the simplified procedure based on this provision.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court fees (keine Gerichtskosten erhoben).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_96/2021

Urteil vom 15. Februar 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Huber.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Solothurn, Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn

vom 23. Dezember 2020 (VSBES.2020.102).

Nach Einsicht

in den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 23. Dezember 2020, womit dieses einerseits die Beschwerde in Bezug auf den Anspruch auf Ergänzungsleistungen vom 1. Januar bis 30. April 2019 abgewiesen hat (Dispositiv-Ziffer 1),

in den selben vorinstanzlichen Entscheid, womit das kantonale Gericht die Beschwerde anderseits in Bezug auf die jährlichen Ergänzungsleistungen für die Zeit ab 1. Mai 2019, ab 1. August 2019 sowie ab 1. Januar 2020 in dem Sinne teilweise gutgeheissen hat, als es den angefochtenen Einspracheentscheid aufgehoben, die Akten zur ergänzenden Abklärung gemäss entsprechender Erwägung an die Ausgleichskasse zurückgewiesen und im Übrigen die Beschwerde abgewiesen hat (Dispositiv-Ziffer 2),

in die von A.________ gegen diesen Entscheid (Dispositiv-Ziffer 1 und 2) erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten,

in Erwägung,

dass offen bleiben kann, ob die Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Entscheids ein Teilentscheid nach Art. 91 lit. a BGG oder ein Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG ist, und daher auch nicht näher geprüft werden muss, ob die Beschwerde dagegen zulässig ist,

dass nämlich ungeachtet dessen ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgebenden Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60),

dass die Beschwerde den inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nichts entnommen werden kann, was darauf hindeutete, dass die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollten,

dass die Beschwerdeführerin zwar sinngemäss rügt, der Steuerwert der Rentenversicherung sei für die Berechnung der Ergänzungsleistung nicht als anrechenbares Vermögen zu berücksichtigen, sich dabei jedoch nicht mit der entscheidwesentlichen Erwägung der Vorinstanz auseinandersetzt, sondern lediglich auf ihre persönliche und finanzielle Situation hinweist, was nicht genügt ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. Februar 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Huber