Federal Supreme Court Dismisses Untimely Social Security Appeal Lacking Substantive Merit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal against the decision of the Social Insurance Court of the Canton of Zurich regarding a health insurance matter. The appeal was submitted late, beyond the 30-day deadline, and included a request for an extension due to a purported unforeseen circumstance involving the complainant's daughter. However, the justification provided was deemed insufficient as it failed to demonstrate why the complainant was unable to submit the appeal in a timely manner, with at least a minimal explanation. As a result, the appeal was considered inadmissible due to being submitted after the deadline and not meeting the substantive requirements for reconsideration of the lower court's decision. Additionally, the request for free legal assistance was denied due to the lack of a viable basis for the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 50 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Untimely Social Security Appeal Lacking Substantive Merit: The appeal was submitted late, beyond the 30-day deadline, and included a request for an extension due to a purported unforeseen circumstance involving the complainant's daughter. However, the justification provided was deemed insufficient as it failed to demonstrate why the complainant was unable to submit the appeal in a timely manner, with at least a minimal explanation. As a result, the appeal was considered inadmissible due to being submitted after the deadline and not meeting the substantive requirements for reconsideration of the lower court's decision. Additionally, the request for free legal assistance was denied due to the lack of a viable basis for the appeal.
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KI-generiertThe Federal Tribunal decided not to enter into the merits (not to decide) on the appeal under the simplified procedure based on this provision.
The request for free legal aid was rejected based on this provision because the appeal had no prospect of success.
The appellant was ordered to pay the court costs based on this provision because they lost the case.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_94/2021
Urteil vom 22. Februar 2021
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Stanger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Sanitas Grundversicherungen AG,
Rechtsdienst, Jägergasse 3, 8004 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 28. November 2020 (KV.2019.00053).
Nach Einsicht
in die elektronische Eingabe des A.________ vom 1. Februar 2021, 22.48 Uhr, betreffend Erstreckung der Beschwerdefrist,
in die vom 1. Februar 2021 datierte, beim Bundesgericht am 3. Februar 2021 eingereichte Beschwerde (elektronische Eingabe) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. November 2020,
in Erwägung,
dass die Beschwerde nicht innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44-48 BGG am 1. Februar 2021 abgelaufenen und grundsätzlich nicht erstreckbaren Rechtsmittelfrist eingereicht worden ist,
dass nach Art. 50 Abs. 1 BGG , falls eine Partei unverschuldeterweise abgehalten worden ist, fristgerecht zu handeln, die Frist wiederhergestellt wird, sofern die Partei unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versäumte Rechtshandlung nachholt,
dass nach der Rechtsprechung die Wiederherstellung nur bei klarer Schuldlosigkeit der betroffenen Prozesspartei zu gewähren ist, mithin auch keine (bloss) leichte Fahrlässigkeit vorliegen darf (Urteil 9C_821/2016 vom 2. Februar 2017 E. 2.2),
dass in der Beschwerde zwar geltend gemacht wird, ein Unfall der Tochter habe eine "zeitlich korrekte Eingabe" verhindert, damit aber in keiner Art und Weise dargetan ist, weshalb der Beschwerdeführer während der Rechtsmittelfrist objektiv gesehen nicht in der Lage gewesen sein soll, eine Beschwerde zumindest mit minimaler Begründung beizubringen (vgl. BGE 119 II 86 E. 2 S. 87; 112 V 255 ; 108 V 109 ),
dass gemäss eingereichter Hospitalisationsbestätigung des Spitals B.________ vom 2. Februar 2021 die Anwesenheit der Eltern zwar als "erwünscht" bezeichnet wird, daraus indes nicht abgeleitet werden kann, dass der Beschwerdeführer nicht in der Lage gewesen sei, fristgerecht Beschwerde zu erheben, zumal es ihm am 1. Februar 2021 um 22.48 Uhr offenbar noch möglich war, eine Eingabe betreffend Erstreckung der Beschwerdefrist einzureichen,
dass sich die Beschwerde daher als verspätet und somit als offensichtlich unzulässig erweist,
dass die Beschwerde überdies den inhaltlichen Mindestanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht genügt, da den Ausführungen nichts entnommen werden kann, was darauf hindeutete, dass und inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollten,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 BGG ausgangsgemäss in reduziertem Umfang kostenpflichtig wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 22. Februar 2021
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Stanger