Invalidity Insurance Appeal: Refusal to Restore Missed Deadline Based on Faulty Legal Advice
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a decision made by a disability insurance office regarding the late submission of their appeal. The administrative court ruled that the individual's appeal was untimely and declined to consider it further. The individual contested this ruling, arguing that the court failed to provide reasons for not addressing their request for a deadline restoration. However, the court maintained that the reasons cited for the late submission did not constitute valid grounds for reinstating the deadline. Ultimately, the individual's complaint was dismissed due to lack of merit and their request for legal aid was also denied.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 41 Abs. 1 ATSG, Art. 60 Abs. 2 ATSG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG, Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG; Invalidity Insurance Appeal: Refusal to Restore Missed Deadline Based on Faulty Legal Advice: The administrative court ruled that the individual's appeal was untimely and declined to consider it further. The individual contested this ruling, arguing that the court failed to provide reasons for not addressing their request for a deadline restoration. However, the court maintained that the reasons cited for the late submission did not constitute valid grounds for reinstating the deadline. Ultimately, the individual's complaint was dismissed due to lack of merit and their request for legal aid was also denied.
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KI-generiertUsed to decide the appeal summarily because it was obviously unfounded.
Used to reject the request for free legal aid due to the hopelessness of the case.
Used to dispense with court costs under the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
9C_926/2008
Urteil vom 30. Dezember 2008
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Borella,
Gerichtsschreiber Fessler.
Parteien
F.________, Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, 6300 Zug,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug
vom 1. Oktober 2008.
In Erwägung,
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Entscheid vom 1. Oktober 2008 auf die Beschwerde des F.________ gegen die Verfügung der IV-Stelle Zug vom 21. August 2008 nicht eintrat,
dass F.________ dagegen Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben hat,
dass die Vorinstanz ihren Nichteintretensentscheid damit begründet hat, die Beschwerde sei verspätet, was unbestritten ist, und es bestünden keine Fristwiederherstellungsgründe im Sinne von Art. 41 Abs. 1 ATSG (in Verbindung mit Art. 60 Abs. 2 ATSG ),
dass der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz sei ohne Angabe von Gründen nicht auf sein Gesuch vom 10. Oktober 2008 zur Wiederherstellung der Frist eingetreten, was eine «Verletzung des Gesetzes, des Ermessens, unzureichende Sachaufklärung und Unverhältnismässigkeit» darstelle,
dass die Vorinstanz im Schreiben vom 13. Oktober 2008 zum Gesuch vom 10. Oktober 2008 im Wesentlichen auf die Möglichkeit der Beschwerde an das Bundesgericht gemäss Rechtsmittelbelehrung im Entscheid vom 1. Oktober 2008 hinwies,
dass der Beschwerdeführer nicht dartut, inwiefern dies Bundesrecht oder kantonales Recht verletzt (Art. 95 lit. a und c sowie Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 I 201 E. 1 S. 203),
dass die Vorgehensweise der Vorinstanz zur Folge hat, dass der Beschwerdeführer in diesem Verfahren Tatsachen und Beweismittel zur Frage der Wiederherstellung der verpassten Frist vorbringen kann,
dass die geltend gemachte Falschauskunft eines (befreundeten) Rechtsanwaltes, wonach die Frist zur Anfechtung der am 25. August 2008 zugestellten Verfügung der kantonalen IV-Stelle vom 21. August 2008 am 25. September 2008 ablaufe, keinen Fristwiederherstellungsgrund darstellt (Urteile 2C_98/2008 vom 12. März 2008 E. 3 und 8C_50/2007 vom 4. September 2007 E. 4 und 5.1),
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und daher im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begründung nach Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG erledigt wird,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit des Prozesses abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ),
dass von der Erhebung von Gerichtskosten umständehalber abzusehen ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt das Bundesgericht:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 30. Dezember 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Fessler