Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_92/2022 KI-generiert

Employer Contribution Dispute and Sub-contractor's Failed Appeal

Geschäftsnummer 9C_92/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A Swiss Federal Tribunal case involves A.________, who contested the decision of the Thurgau Administrative Court regarding the recalculated wage contributions by the compensation fund Schreiner. This recalculation followed a business audit of C.________ AG for the period from 2016 to 2019, during which discrepancies in wage sums, including payments to A.________ for his work as a joiner from September 2016 to September 2017, were identified. Schreiner's compensation fund had required C.________ AG to pay an additional total of CHF 22,851 including interest and administrative costs for this period. The Thurgau court upheld this decision, which led A.________ to appeal to the Swiss Federal Tribunal, also requesting additional child allowances and pension fund contributions. However, his appeal did not provide adequate reasoning or grounds for the alleged errors in the prior judgment.

Legislator-Regeste

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Art. 29 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Employer Contribution Dispute and Sub-contractor's Failed Appeal: This recalculation followed a business audit of C.________ AG for the period from 2016 to 2019, during which discrepancies in wage sums, including payments to A.________ for his work as a joiner from September 2016 to September 2017, were identified. Schreiner's compensation fund had required C.________ AG to pay an additional total of CHF 22,851 including interest and administrative costs for this period. The Thurgau court upheld this decision, which led A.________ to appeal to the Swiss Federal Tribunal, also requesting additional child allowances and pension fund contributions. However, his appeal did not provide adequate reasoning or grounds for the alleged errors in the prior judgment.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Sozialbeitrag Unternehmer Rentenneuberechnung Sozialbilanz Beitragsdauer Sozialversicherungsstreitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was not entered because the appellant failed to substantiate their claims, applying the simplified procedure for non-admissibility.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_92/2022

Urteil vom 9. März 2022

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Stadelmann, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Nünlist.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Schreiner, Ifangstrasse 8, 8952 Schlieren,

Beschwerdegegnerin,

C.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Gerrit Neuber,

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 8. September 2021 (VV.2021.126/E).

Sachverhalt:

A. Im Nachgang an eine bei der C.________ AG für die Periode 2016 bis 2019 durchgeführte Betriebsrevision nahm die Ausgleichskasse Schreiner eine Aufrechnung der Lohnsummen unter anderem um die an A.________ zwischen September 2016 und September 2017 für seine Tätigkeit als Schreinermonteur im Unterakkord ausgerichteten Entschädigungen vor und verpflichtete die C.________ AG mit Verfügung vom 24. November 2020 für die Zeit vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2019 Beiträge von gesamthaft Fr. 22'851.- (inkl. Zinsen und Verwaltungskosten) nachzuzahlen. Dies bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 22. März 2021.

B. Die gegen den Einspracheentscheid seitens der C.________ AG erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 8. September 2021 ab.

C. Am 20. Januar 2022 erreichte eine Eingabe von A.________ das Bundesgericht.

Erwägungen:

1.

1.1. A.________ beantragt mit Eingabe vom 19. Januar 2022 (Poststempel) zusätzlich Kinderzulagen sowie Pensionskassenbeiträge. Ein Beschwerdewille ist erkennbar. Die Eingabe ist daher als Beschwerde an die Hand zu nehmen.

1.2. Das Bundesgericht prüft seine Zuständigkeit und die (weiteren) Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen und mit freier Kognition ( Art. 29 Abs. 1 BGG ; BGE 145 V 57 E. 1; 141 V 206 E. 1.1; je mit Hinweisen).

1.2.1. Ein Rechtsmittel hat gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3; 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4). Auch von Beschwerde führenden Laien darf erwartet werden, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen.

1.2.2. Mit Beschwerde vom 19. Januar 2022 stellt der Beschwerdeführer zwar Anträge, begründet diese aber nicht. So kann der Eingabe nicht entnommen werden, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen.

Auf die Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG nicht einzutreten.

2. Der Beschwerdeführer ist grundsätzlich kostenpflichtig, indessen wird in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der C.________ AG, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. März 2022

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Stadelmann

Die Gerichtsschreiberin: Nünlist