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9C_918/2010 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Supplementary Benefit Appeal Due to Procedural Deficiencies and Untimely Submission

Geschäftsnummer 9C_918/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against a social security authority regarding supplementary benefits related to old-age and disability insurance. The individual contested a decision made by the insurance court of the relevant canton, which was issued in September 2010. The complaint submitted in November 2010 was deemed insufficient as it did not meet the legal requirements for formulating grievances and justifications, particularly regarding a request for an extension of the deadline for filing such arguments. Consequently, the court ruled that it would not proceed with the complaint due to the expiration of the appeal deadline.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Supplementary Benefit Appeal Due to Procedural Deficiencies and Untimely Submission: The individual contested a decision made by the insurance court of the relevant canton, which was issued in September 2010. The complaint submitted in November 2010 was deemed insufficient as it did not meet the legal requirements for formulating grievances and justifications, particularly regarding a request for an extension of the deadline for filing such arguments. Consequently, the court ruled that it would not proceed with the complaint due to the expiration of the appeal deadline.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV Ergänzungsleistungen zur AHV verspätetes Fristerstreckungsgesuch Forderungseingabe Mindestleistungen Verfahrensmangel materielle Begründetheit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed because it did not meet the minimum requirements for admissibility in simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court fees due to the circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_918/2010

Urteil vom 12. November 2010

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber Traub.

Verfahrensbeteiligte

K.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Solothurn, Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 24. September 2010.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 8. November 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 24. September 2010,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung enthalten muss, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die als Beschwerde bezeichnete Eingabe vom 8. November 2010 (Poststempel), in welcher im Wesentlichen eine Fristerstreckung zur Stellung von Rechtsbegehren und zur ausführlichen Begründung beantragt wird, diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt,

dass die unerstreckbare Rechtsmittelfrist von 30 Tagen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ), welche am Folgetag des siebenten Tages nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch (30. September 2010 [vorinstanzlicher Versand mit Gerichtsurkunde am 29. September 2010]; Art. 44 Abs. 2 BGG ), also spätestens am 8. Oktober 2010, zu laufen begonnen hat, jedenfalls am 8. November 2010 (vgl. Art. 1 des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1963 über den Fristenlauf an Samstagen, SR 173.110.3) abgelaufen ist, so dass eine Verbesserung der Eingabe vom 8. November 2010 nicht möglich ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 12. November 2010

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Traub