Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_903/2010 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Precautionary Appeal for Lack of Substantive Merit and Timeliness

Geschäftsnummer 9C_903/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against a decision made by the Federal Administrative Court concerning disability insurance matters. The complaint challenged the court's ruling, which found that the individual failed to pay court costs within the stipulated time frame, leading to a decision not to consider the appeal. The individual submitted a request for access to case files along with the complaint, but the submission was deemed insufficient as it did not meet the necessary legal requirements or provide a valid basis for disputing the previous findings. As a result, the higher court ruled that it could not entertain the complaint due to procedural inadequacies within the established timeframe for filing such legal actions.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Precautionary Appeal for Lack of Substantive Merit and Timeliness: The complaint challenged the court's ruling, which found that the individual failed to pay court costs within the stipulated time frame, leading to a decision not to consider the appeal. The individual submitted a request for access to case files along with the complaint, but the submission was deemed insufficient as it did not meet the necessary legal requirements or provide a valid basis for disputing the previous findings. As a result, the higher court ruled that it could not entertain the complaint due to procedural inadequacies within the established timeframe for filing such legal actions.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung administrative Entlassung gesetzliche Verfahrensfrist Fehlen materieller Voraussetzungen anfechtbarer Zwischenentscheid Rechtzeitigkeit des Ausstandsgesuchs Nichtanhandnahmeverfügung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted based on this procedural provision in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Waiver of court costs was ordered based on this provision due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_903/2010

Urteil vom 10. November 2010

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber Schmutz.

Verfahrensbeteiligte

S.________, vertreten durch Jürgen Bloem,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland,

avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid

des Bundesverwaltungsgerichts

vom 28. September 2010.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 29. Oktober 2010 (Poststempel), beim Bundesgericht eingegangen am 2. November 2010, gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III, vom 28. September 2010,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 Bundesgerichtsgesetz (BGG; SR 173.110) unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die "rein fristwahrend" eingereichte, mit einem Akteneinsichtsgesuch versehene Beschwerde diese inhaltlichen Mindestanforderungen nicht zu erfüllen vermag, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz (Nichtleisten des Gerichtskostenvorschusses innert der gesetzten Frist) unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen (androhungsgemässes Nichteintreten auf die Beschwerde) rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass die dargelegte Verfahrensordnung gemäss BGG die vorsorgliche Beschwerde nicht kennt,

dass der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts dem Beschwerdeführer am 5. Oktober 2010 zugestellt wurde und die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) somit am 4. November 2010 ablief,

dass in dieser Situation kein Raum für prozessuale Weiterungen irgendwelcher Art besteht,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. November 2010

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Schmutz