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9C_9/2012 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Substantiation in Social Insurance Case

Geschäftsnummer 9C_9/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint made against a decision by the Cantonal Insurance Court concerning invalidity insurance. The complainant argued their total incapacity to work, referencing medical reports from their general practitioner and psychiatrist. However, the Federal Tribunal found that the complaint did not adequately engage with the relevant considerations of the lower court's decision, as it primarily presented the complainant's own perspective and self-assessment without addressing the court's reasoning. Consequently, the Federal Tribunal opted not to proceed with the complaint, citing insufficient adherence to legal requirements for argumentation.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Substantiation in Social Insurance Case: The complainant argued their total incapacity to work, referencing medical reports from their general practitioner and psychiatrist. However, the Federal Tribunal found that the complaint did not adequately engage with the relevant considerations of the lower court's decision, as it primarily presented the complainant's own perspective and self-assessment without addressing the court's reasoning. Consequently, the Federal Tribunal opted not to proceed with the complaint, citing insufficient adherence to legal requirements for argumentation.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Rechtsgutachten sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit substantiierte Begründung medizinische Gründe ärztlicher Bericht Einstellung der Versicherungsleistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not admitted to the procedure based on this simplified procedure provision.
Art. 66 Abs. 1 Satz
b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber zu verzichten ist,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
The court waived the collection of court costs under this provision due to exceptional circumstances.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to the procedure based on this simplified procedure provision.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court waived the collection of court costs under this provision due to exceptional circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_9/2012

Urteil vom 31. Januar 2012

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Verfahrensbeteiligte

C.________,

vertreten durch Beratungsstelle X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 2. November 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 5. Januar 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 2. November 2011,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides auseinandersetzt ( BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),

dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sich die Versicherte mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise befasst und sich stattdessen damit begnügt, ihre eigene Sichtweise und medizinische Selbsteinschätzung darzulegen,

dass sie zum Beweis einer vollen Arbeitsunfähigkeit - wie im kantonalen Verfahren - auf die Berichte ihrer Hausärztin Dr. med. S.________ und ihres Psychiaters Dr. med. C.________ verweist, ohne auch nur mit einem Wort auf die sich diesen ärztlichen Stellungnahmen widmende Erwägung 5.2.5 des vorinstanzlichen Entscheides einzugehen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber zu verzichten ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Januar 2012

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann