Claimant Denied Helplessness Allowance Due to Failure to Meet Residency Requirements
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint concerning an individual's eligibility for disability compensation based on the designation of "helplessness." The complaint was filed against a decision made by a cantonal administrative court that upheld a prior ruling denying the individual's claim for benefits starting from April 2017. The individual, represented by their mother, argued against the findings related to their living situation and the presumptions made regarding their residence in a social care facility. The tribunal examined various procedural objections raised by the complainant but ultimately determined that the arguments did not substantiate a valid claim against the administrative court's conclusions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 IVG, Art. 8 ZGB, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant Denied Helplessness Allowance Due to Failure to Meet Residency Requirements: The individual, represented by their mother, argued against the findings related to their living situation and the presumptions made regarding their residence in a social care facility. The tribunal examined various procedural objections raised by the complainant but ultimately determined that the arguments did not substantiate a valid claim against the administrative court's conclusions.
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KI-generiertCited in the reasoning regarding the binding nature of the facts established by the lower court, which is relevant context for the decision to dismiss the appeal in point 1.
The Tribunal decided to waive court costs for equitable reasons.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_889/2017
Urteil vom 22. Dezember 2017
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Bundesrichterinnen Glanzmann, Moser-Szeless,
Gerichtsschreiber Fessler.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch ihre Mutter Frau Stephanie Lauper,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Bern,
Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung
(Hilflosenentschädigung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 2. November 2017 (200 17 648 IV).
Nach Einsicht
in die Beschwerde des A.________ vom 8. Dezember 2017 (Poststempel gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 2. November 2017,
in Erwägung,
dass die Vorinstanz in Bestätigung der angefochtenen Verfügung vom 8. Juni 2017 den Anspruch des Beschwerdeführers auf Hilflosenentschädigung ab 1. April 2017 gestützt auf Art. 42 Abs. 5 IVG und Art. 35bis Abs. 1 und 3 IVV verneint hat,
dass die Vorbringen des Beschwerdeführers, soweit zulässig, nicht stichhaltig sind,
dass keine genügenden Anhaltspunkte für die vermutete Verletzung des Replikrechts ( BGE 133 I 100 E. 4.6 S. 105) im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Eingabe vom 1. November 2016 bestehen,
dass die Rügen betreffend den Beweiswert des Abklärungsberichts vom 10. April 2017 sowie der Verletzung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung ("Aussage der ersten Stunde"; BGE 121 V 45 E. 2a S. 47) nicht den Kern der Sache treffen, nämlich die Feststellung der Vorinstanz, dass er gegenüber der Abklärungsperson angegeben habe, er wohne und schlafe in der Regel immer in der WG der Stiftung Autismuslink und er halte sich im Durchschnitt lediglich zweimal pro Monat für eine Nacht bei der Grossmutter auf,
dass diese im Übrigen nicht bestrittenen Feststellungen für das Bundesgericht verbindlich sind ( Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG ),
dass der Vorwurf der nicht zweckdienlichen und bestimmungsgemässen Verwendung von Geldern der Invalidenversicherung durch die Stiftung Autismuslink sowie die Kritik an der Qualität und Quantität des Wohncoaching aufsichtsrechtliche Fragen betreffen, für deren Beurteilung das Bundesgericht nicht zuständig ist,
dass schliesslich, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, nicht die Beschwerdegegnerin mit dem Beweis belastet ist, dass er "sich weniger als 24 Tage im Monat in der 'WG Breitsch' aufhält" ( Art. 8 ZGB ),
dass umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),
erkennt das Bundesgericht:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 22. Dezember 2017
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Der Gerichtsschreiber: Fessler