Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_883/2013 KI-generiert

Clinic v. Cantonal Health Directorate (Financing Limit)

Geschäftsnummer 9C_883/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a healthcare facility that contested the decision made by the Health Department of Zurich regarding the scope of financing for out-of-canton elective treatments. After the department limited financial contributions for treatments provided to Zurich patients at this facility, the healthcare provider filed objections and subsequent complaints with the Zurich social insurance court. Despite the complaints being filed, the court ruled that it lacked jurisdiction to consider the matter, and further appeals by the healthcare facility were also dismissed. Eventually, one of the complaints became moot as the higher court had already issued an end decision, leading to a determination that the healthcare facility would bear the reduced court costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 3 BGG; Clinic v. Cantonal Health Directorate (Financing Limit): After the department limited financial contributions for treatments provided to Zurich patients at this facility, the healthcare provider filed objections and subsequent complaints with the Zurich social insurance court. Despite the complaints being filed, the court ruled that it lacked jurisdiction to consider the matter, and further appeals by the healthcare facility were also dismissed. Eventually, one of the complaints became moot as the higher court had already issued an end decision, leading to a determination that the healthcare facility would bear the reduced court costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Finanzierung der Krankenversicherung Sozialversicherungsverfahren Zuständigkeitsgründe Entscheidungen auf medizinischem Gebiet Krankenversicherung Erlass von Verfahrenskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 32 Abs. 2 BGG

Cited in conjunction with other provisions to justify the discontinuation of the proceedings due to mootness.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited as the basis for allocating costs to the party that initiated the now-moot proceedings.

Art. 66 Abs. 3 BGG

Cited as the basis for allocating costs to the party that initiated the now-moot proceedings.

Art. 71 BGG

Cited in conjunction with other provisions regarding the decision on costs when the procedure becomes moot.

Art. 72 BZP

Cited in conjunction with other provisions to justify the discontinuation of the proceedings and the decision on costs due to mootness.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_883/2013

Verfügung vom 17. Januar 2014

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

Klinik A.________ ,

vertreten durch Dr. Thomas Eichenberger und Claudio Helmle, Rechtsanwälte,

Beschwerdeführerin,

gegen

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich , Lagerhausstrasse 19, 8400 Winterthur,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Krankenversicherung

(Rechtsverweigerung, Rechtsverzögerung).

in Erwägung,

dass die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich mit Verfügung vom 17. Oktober 2013 über den "Umfang der Mitfinanzierung von ausserkantonalen Wahlbehandlungen" entschied und die Finanzierungsbeiträge des Kantons Zürich für Zürcher Patienten der im Kanton Thurgau gelegenen Klinik A.________ beschränkte,

dass die Klinik A.________ am 22. Oktober 2013 dagegen sowohl Einsprache bei der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich erheben als auch Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich führen und dabei jeweils um Erlass einer vorsorglichen Massnahme ersuchen liess,

dass die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich mit Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2013 die Verfügung vom 17. Oktober 2013 bestätigte,

dass die Klinik A.________ am 31. Oktober 2013 den Einspracheentscheid ebenfalls mit Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich anfechten und dabei wiederum um Erlass einer vorsorglichen Massnahme ersuchen liess,

dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 1. November 2013 auf die Beschwerde vom 22. Oktober 2013 unter Verweis auf fehlende sachliche Zuständigkeit nicht eintrat,

dass die Klinik A.________ am 3. Dezember 2013 mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten Rechtsverweigerung resp. -verzögerung durch das kantonale Gericht in Bezug auf die Beschwerde vom 31. Oktober 2013 geltend machen liess,

dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 2. Dezember 2013, der Beschwerdeführerin zugestellt am 4. Dezember 2013, auch auf die Beschwerde vom 31. Oktober 2013 unter Verweis auf fehlende sachliche Zuständigkeit nicht eintrat,

dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 4. Dezember 2013 zunächst an der Beschwerde vom Vortag festhalten liess,

dass die Klinik A.________ am 11. Dezember 2013 auch den Entscheid vom 2. Dezember 2013 mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechten liess (Verfahren 9C_905/2013),

dass mit dem vorinstanzlichen Entscheid vom 2. Dezember 2013 die Beschwerde vom 31. Oktober 2013 abschliessend behandelt worden ist, weshalb die Rechtsverweigerungs- resp. -verzögerungsbeschwerde vom 3. Dezember 2013 gegenstandslos ist, was die Beschwerdeführerin auch in ihrer Eingabe vom 11. Dezember 2013 einräumt,

dass der Prozess deshalb im Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG und Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP (SR 273) abzuschreiben ist,

dass das kantonale Gericht auf eine Vernehmlassung verzichtet,

dass bei Gegenstandslosigkeit des Verfahrens über die Prozesskosten mit summarischer Begründung aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes entschieden wird ( Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP ), weshalb in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen ist, d.h. jene Partei kosten- und entschädigungspflichtig wird, die das gegenstandslos gewordene Verfahren veranlasst hat ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ; Verfügung 1C_63/2009 vom 7. Oktober 2009 E. 2 mit Hinweis),

dass die Beschwerde wegen Rechtsverweigerung resp. -verzögerung bereits viereinhalb Wochen nach Einreichung der vorinstanzlichen Beschwerde erhoben wurde und der vorinstanzliche (End-) Entscheid parallel dazu erging, weshalb in Bezug sowohl auf die Hauptbegehren als auch auf die beantragte vorsorgliche Massnahme nicht von einer unangemessenen Verfahrensdauer (vgl. SVR 2001 IV Nr. 24 S. 73, I 436/00 E. 3b mit Hinweisen) gesprochen werden kann,

dass folglich die Beschwerdeführerin die (reduzierten) Gerichtskosten zu tragen hat,

verfügt der Einzelrichter:

1. Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Diese Verfügung wird den Parteien, der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. Januar 2014

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Dormann