Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_882/2018 KI-generiert

Insurance Pension Appeal Procedural Non-Admissibility

Geschäftsnummer 9C_882/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Solothurn regarding their application for an old-age insurance pension. The individual had previously submitted appeals to the cantonal authority, which were dismissed due to a lack of specific legal claims and accompanying justifications relating to the decision on their pension benefits. The appellant subsequently brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, presenting a brief outline of their personal circumstances and various unrelated documents, rather than addressing the substantive legal issues identified in the cantonal court's decision. This approach did not satisfy the Federal Tribunal's requirements for an appeal, which necessitates a focused argument on how the prior decision violated federal law or factual errors were made. The court noted this was not the first time the appellant had conducted inadequate legal proceedings, as they had been previously warned about this in other cases.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Insurance Pension Appeal Procedural Non-Admissibility: The individual had previously submitted appeals to the cantonal authority, which were dismissed due to a lack of specific legal claims and accompanying justifications relating to the decision on their pension benefits. The appellant subsequently brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, presenting a brief outline of their personal circumstances and various unrelated documents, rather than addressing the substantive legal issues identified in the cantonal court's decision. This approach did not satisfy the Federal Tribunal's requirements for an appeal, which necessitates a focused argument on how the prior decision violated federal law or factual errors were made. The court noted this was not the first time the appellant had conducted inadequate legal proceedings, as they had been previously warned about this in other cases.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung (Prozessvoraussetzung) Entscheidungen betreffend das Ruhegehalt Verfahrensrügen Alters- und Hinterlassenenversicherung persönliche Verhältnisse Sozialversicherungsverfahren Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted in simplified procedure due to insufficient compliance with the requirements for an appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

No court costs were imposed, based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_882/2018

Urteil vom 31. Januar 2019

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Solothurn, Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 6. Dezember 2018 (VSBES.2018.265).

Nach Einsicht

in die von A.________ gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 6. Dezember 2018 (betreffend AHV-Altersrente) erhobene Beschwerde vom 20. Dezember 2018 (Poststempel),

in dessen weitere Eingaben vom 31. Dezember 2018 sowie 14., 17. und 24. Januar 2019 (jeweils Poststempel),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60),

dass das kantonale Gericht die Gründe, weshalb die Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 27. September 2018 androhungsgemäss nicht auf die Eingaben des Beschwerdeführers vom 5. Juli und 10. September 2018 eingetreten ist - Fehlen von Rechtsbegehren und Begründung in Bezug auf die AHV-Rentenverfügung vom 15. Juni 2018 -, eingehend dargelegt hat,

dass der Beschwerdeführer vor Bundesgericht mit keinem Wort auf die entsprechenden Erwägungen eingeht, sondern sich auf eine Kurzbeschreibung seiner Lebensumstände ("krank", "Teilzeit Arbeit", "brauche eine neue Wohnung" etc.) sowie die Einreichung diverser, grösstenteils nicht sachbezogener Unterlagen beschränkt,

dass seine letztinstanzlichen Eingaben den genannten inhaltlichen Mindestanforderungen an ein Rechtsmittel somit nicht zu genügen vermögen,

dass den Ausführungen des Beschwerdeführers insbesondere nichts entnommen werden kann, was darauf hindeuten würde, es seien die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz - soweit überhaupt sachbezogen gerügt - unzutreffend im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

dass der Beschwerdeführer vom Bundesgericht bereits mehrmals auf die ungenügende Prozessführung hingewiesen wurde (so in 8C_371/ 2018, 8C_321/2017, 8C_332/2017, 8C_151/2015 und 8C_752/2014), weshalb ihm bei weiterer derart ungenügender Prozessführung die Erhebung von Gerichtskosten in Aussicht gestellt wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Januar 2019

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl