Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_882/2011 KI-generiert

Occupational Benefits Institution Contribution Reclaim Appeal Dismissed on Statute of Limitations and Set-off Grounds

Geschäftsnummer 9C_882/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute regarding occupational pension contributions, specifically the refund of paid contributions. The appellant challenges a decision made by the administrative court in Bern, which had ruled on the matter of reclaiming these contributions. The appeal was assessed based on specific procedural requirements, including the necessity for a clear and sufficiently supported argument regarding legal violations in the prior ruling. Additionally, the issues of statutory limitations on claims and the admissibility of set-off were examined. The court found that the appellant failed to present adequate grounds to overturn the previous decision, leading to the dismissal of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 41 BVG, Art. 41 Abs. 2 BVG, Art. 137 Abs. 2 OR, Art. 125 Ziff. 3 OR, Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Occupational Benefits Institution Contribution Reclaim Appeal Dismissed on Statute of Limitations and Set-off Grounds: The appellant challenges a decision made by the administrative court in Bern, which had ruled on the matter of reclaiming these contributions. The appeal was assessed based on specific procedural requirements, including the necessity for a clear and sufficiently supported argument regarding legal violations in the prior ruling. Additionally, the issues of statutory limitations on claims and the admissibility of set-off were examined. The court found that the appellant failed to present adequate grounds to overturn the previous decision, leading to the dismissal of the appeal.

Schlagwörter

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Berufliche Vorsorge Ansprüche aus beruflicher Vorsorge Beitragsforderung Verjährungsfrist Invalidenleistung Verrechnung Beitragsbefreiung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG

Used for the decision to dispose of the appeal in the simplified procedure because it was obviously unfounded to the extent it was admissible.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide on the waiver of court costs due to the circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_882/2011

Urteil vom 22. Dezember 2011

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Bundesrichterinnen Pfiffner Rauber, Glanzmann, Gerichtsschreiber Schmutz.

Verfahrensbeteiligte

B.________ AG,

Beschwerdeführerin,

gegen

REVOR Sammelstiftung 2. Säule,

Lagerhausweg 10, 3018 Bern, vertreten durch Fürsprecher Andreas Damke,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Berufliche Vorsorge,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Oktober 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 21. November 2011 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 18. Oktober 2011, betreffend die Rückforderung bezahlter BVG-Beiträge,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie keinen den gesetzlichen Vorschriften hinreichend entsprechenden Antrag enthält,

dass den Ausführungen auch nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass der Anspruch auf Beitragsbefreiung gemäss Rechtsprechung und Lehre (Urteil B 40/93 vom 22. Juni 1995 E. 6b; Sylvie Pétremand in: BVG und FZG, Handkommentar, 2010, N 12 zu Art. 41 BVG ) der fünfjährigen Verjährungsfrist unterliegt ( Art. 41 Abs. 2 BVG ), der Beschwerdeführer jedoch nichts vorbringt, was diese Auffassung in Frage stellt,

dass keine Anhaltspunkte für eine Anerkennung der Forderung durch Ausstellung einer Urkunde ( Art. 137 Abs. 2 OR ) gegeben sind, mit der eine neue Verjährungsfrist von zehn Jahren zu laufen begonnen hätte,

dass sodann nicht dargelegt wird, inwiefern eine Verrechnung trotz der Regelung in Art. 125 Ziff. 3 OR zulässig sein soll (vgl. BGE 110 V 183 S. 185 f. E. 3),

dass deshalb die Beschwerde, soweit nicht unzulässig, offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG zu erledigen ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. Dezember 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Schmutz