Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_877/2015 KI-generiert

Insurance Premium Non-Payment Appeal Dismissed for Insufficient Justification

Geschäftsnummer 9C_877/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision made by the Cantonal Insurance Court regarding health insurance, related specifically to unpaid premiums and associated collection fees. The complainant challenged the legality of these charges, asserting that the decision was unjustified. However, the court noted that the complaint failed to meet the required legal standards for a formal appeal, lacking sufficient argumentation to demonstrate that the previous court's findings on the unpaid premiums and fees were incorrect or arbitrary. Consequently, the court determined not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 105b Abs. 2 KVV, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Insurance Premium Non-Payment Appeal Dismissed for Insufficient Justification: The complainant challenged the legality of these charges, asserting that the decision was unjustified. However, the court noted that the complaint failed to meet the required legal standards for a formal appeal, lacking sufficient argumentation to demonstrate that the previous court's findings on the unpaid premiums and fees were incorrect or arbitrary. Consequently, the court determined not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Krankenversicherungsprämie materielle Begründetheit Versicherungsreglement unbezahlte Schuld Anwaltskosten vereinfachtes Verfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 2 BGG

Used as part of the legal basis for the non-entry into the merits (non-admission) in the simplified procedure.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used because the appeal was dismissed in the simplified procedure due to insufficient adherence to formal requirements (no proper request).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to rule that no court costs should be levied due to the circumstances of the case (no entry into the merits).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_877/2015 {T 0/2}

Urteil vom 14. Dezember 2015

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

CONCORDIA Schweizerische

Kranken- und Unfallversicherung AG,

Bundesplatz 15, 6003 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Oktober 2015.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 23. November 2015 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Oktober 2015,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 24. November 2015 an A.________, in welcher auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist, worauf A.________ nicht reagiert hat,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Eingabe des Beschwerdeführers diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung betreffend nicht bezahlte Krankenversicherungsprämien für den Monat März 2014 und damit im Zusammenhang stehende Spesen (Mahnspesen von Fr. 20.- und Umtriebsspesen für das Inkasso von Fr. 100.-) im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - offensichtlich unrichtig (unhaltbar, willkürlich; BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder die darauf beruhenden Erwägungen bundesrechtswidrig sein sollen,

dass der Beschwerdeführer die Rechtmässigkeit der erhobenen Mahn-und Umtriebsspesen bezweifelt, ohne sich mit der entsprechenden vorinstanzlichen Erwägung, in welcher deren Grundlagen dargelegt wurden ( Art. 105b Abs. 2 KVV in Verbindung mit Ziff. 20.5 des beschwerdegegnerischen Reglements zur obligatorischen Krankenpflegeversicherung, Ausgabe 2012), auseinanderzusetzen, was für die Erfüllung des gesetzlichen Begründungserfordernisses nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Dezember 2015

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann