Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_870/2018 KI-generiert

Case Concerning Repayment of Supplementary Benefits Due to Unreported Income

Geschäftsnummer 9C_870/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant contested a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Solothurn, which required the repayment of excess supplementary benefits to AHV/IV (Swiss social security and disability insurance). The dispute arose because, during the period from October 1, 2016, to July 31, 2017, benefits totaling CHF 3,032 were overpaid due to not accounting for the apprentice wages received by the complainant's son in the relevant benefits and disbursements. The complainant argued against the ruling, but the assessment by the cantonal court highlighted the mistaken omission, making the benefits' overpayments evident. Despite the appeal, the requirements for proving a legal error in the initial decision were not met, and the benefits were deemed refundable regardless of any fault on the claimant's part. However, the respondent was instructed to consider the appeal as a request for a refund waiver and review the conditions pertaining to that request.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Case Concerning Repayment of Supplementary Benefits Due to Unreported Income: The dispute arose because, during the period from October 1, 2016, to July 31, 2017, benefits totaling CHF 3,032 were overpaid due to not accounting for the apprentice wages received by the complainant's son in the relevant benefits and disbursements. The complainant argued against the ruling, but the assessment by the cantonal court highlighted the mistaken omission, making the benefits' overpayments evident. Despite the appeal, the requirements for proving a legal error in the initial decision were not met, and the benefits were deemed refundable regardless of any fault on the claimant's part. However, the respondent was instructed to consider the appeal as a request for a refund waiver and review the conditions pertaining to that request.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung) Einkommensverzicht Ergänzungsleistungsberechnung gesetzliche Voraussetzungen Rückerstattung von Arbeitslosengeldern Sozialversicherungsverfahren Obligationenrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entered upon in the simplified procedure due to insufficient substantive requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided to waive the collection of court costs for reasons of equity.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_870/2018

Urteil vom 15. Januar 2019

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Solothurn, Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn

vom 22. November 2018 (VSBES.2018.243).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 14. Dezember 2018 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 22. November 2018 (betreffend Rückforderung Ergänzungsleistungen [EL]),

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 17. Dezember 2018, worin A.________ auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 18. Dezember 2018 (Poststempel) eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60),

dass das kantonale Gericht die für die EL-Bemessung des Sohnes der Beschwerdeführerin geltenden rechtlichen Grundlagen dargelegt und umfassend erläutert hat, weshalb im Zeitraum vom 1. Oktober 2016 bis 31. Juli 2017 Leistungen in der Höhe von insgesamt Fr. 3'032.- ([3 x Fr. 320.-] + [7 x Fr. 296.-]) zu viel ausbezahlt worden sind, welche rückerstattungspflichtig sind,

dass insbesondere, wie im angefochtenen Entscheid zutreffend erwogen, der in den besagten Monaten an den Sohn ausgerichtete Lehrlingslohn in den entsprechenden EL-Verfügungen und Auszahlungen nicht berücksichtigt worden war, woraus sich deren zweifellose Unrichtigkeit ergibt,

dass die grundsätzliche Rückerstattungspflicht zu Unrecht erbrachter Leistungen unabhängig von einem allfälligen Verschulden der betroffenen Person gilt,

dass der Darstellung der Beschwerdeführerin nicht entnommen werden kann, inwiefern die kantonalgerichtlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt sachbezogen beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen, sondern sie sich zur Hauptsache in unzulässiger appellatorischer Kritik am vorinstanzlichen Entscheid erschöpfen,

dass die beiden Eingaben den genannten inhaltlichen Mindestanforderungen somit nicht zu genügen vermögen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass die Beschwerdegegnerin aber, wie von der Vorinstanz angewiesen, die Vorbringen der Beschwerdeführerin als Gesuch um Erlass der Rückforderung zu betrachten und die diesbezüglichen Voraussetzungen zu prüfen hat,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. Januar 2019

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl