Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_869/2013 KI-generiert

Claimant Fails to Meet Substantive Requirements for Appeal Against Repayment of Incorrectly Received Orphan's Pension

Geschäftsnummer 9C_869/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute concerning the entitlement to an orphan's pension, which was linked to the ongoing educational status of the claimant's son. The claimant, having been previously informed about the conditions for receiving the pension, was found to have acted without good faith after becoming aware of the termination of her son's educational program. The lower court had dismissed her arguments regarding the case's decision on the issue of refunding benefits. The Federal Tribunal determined that the appeal did not meet the necessary legal standards for review and thus decided not to entertain it.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG; Claimant Fails to Meet Substantive Requirements for Appeal Against Repayment of Incorrectly Received Orphan's Pension: The claimant, having been previously informed about the conditions for receiving the pension, was found to have acted without good faith after becoming aware of the termination of her son's educational program. The lower court had dismissed her arguments regarding the case's decision on the issue of refunding benefits. The Federal Tribunal determined that the appeal did not meet the necessary legal standards for review and thus decided not to entertain it.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Waisenrente Rentenanspruch Sozialversicherungsleistungen materielle Voraussetzungen Loyalitätspflicht mangelnder Solvenznachweis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was not admitted to the proceedings under the simplified procedure based on this article due to insufficient substantiation.

Art. 64 BGG

Legal aid was ruled out because no valid appeal was submitted.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court fees due to the circumstances despite the inadmissibility of the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_869/2013

Urteil vom 20. Dezember 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

W.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Solothurn , Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungs-gerichts des Kantons Solothurn vom 16. Oktober 2013.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 27. November 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 16. Oktober 2013,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass darüber hinaus in Bezug auf die Verletzung von Grundrechten erhöhte Anforderungen an die Begründungspflicht bestehen ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53),

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da zwar sinngemäss der Erlass der Rückerstattung beantragt wird, den Ausführungen indessen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen qualifiziert unzutreffend im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,

dass die Vorinstanz festgestellt hat, der Beschwerdeführerin sei bekannt gewesen, dass der Anspruch auf eine Waisenrente von einer laufenden Ausbildung des Sohnes abhängt, und aus diesem Grund ihren Guten Glauben für die Entgegennahme von Zahlungen, nachdem sie um die Auflösung des Lehrverhältnisses wusste, ausgeschlossen hat,

dass die Beschwerdeführerin mit sämtlichen Argumenten an diesem entscheidenden Punkt vorbeizielt und sie namentlich auch nicht darlegt, weshalb es rechtswidrig gewesen sein soll, allein den Erlass der Rückerstattung als Streitgegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens zu behandeln,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer (fristgerecht eingereichten) gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ), indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. Dezember 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Dormann