Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_864/2014 KI-generiert

Claimant Appeals Repayment of Supplementary Benefits Due to Mortgage Interest Calculation Dispute

Geschäftsnummer 9C_864/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved a complaint filed by an individual against the social insurance authority concerning the revision of supplementary benefits related to old-age and disability pensions. The initial decision made by the authority, which recalculated certain benefits and demanded a repayment, was challenged in a higher court. The complainant sought to annul the decision and demanded a reassessment of benefits dating back several years, claiming inaccuracies in the original calculations. However, the higher court determined that the complaint was inadequately substantiated and ultimately decided not to proceed with it.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 erster, Art. 53 Abs. 1 Allgemeiner Teil, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Claimant Appeals Repayment of Supplementary Benefits Due to Mortgage Interest Calculation Dispute: The initial decision made by the authority, which recalculated certain benefits and demanded a repayment, was challenged in a higher court. The complainant sought to annul the decision and demanded a reassessment of benefits dating back several years, claiming inaccuracies in the original calculations. However, the higher court determined that the complaint was inadequately substantiated and ultimately decided not to proceed with it.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV Versicherungsleistungsbegehren Ergänzungsleistungsberechnung Hypothekenversicherung Zinszahlung Teilentscheid Sozialversicherungsstreitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 42 Abs. 2 erster
dass letzter Antrag, entgegen der gesetzlichen Verfahrensvorschrift des Art. 42 Abs.
Art. 53 Abs. 1 Allgemeiner Teil
eine "total falsche Hypothekarbelastung vorgenommen", unbehelflich ist, weil es gerade dem Wesen der prozessual-revisionsweisen Neufestlegung von Ergänzungsleistungen nach Art. 53 Abs.
Art. 97 Abs. 1 BGG
4.2.3.2 des angefochtenen Entscheides) im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG qualifiziert unrichtig sein sollten,
Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG
The appeal was dismissed due to obviously insufficient substantiation, applying the simplified procedure.
Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG
Used to waive the imposition of court costs due to the circumstances.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was dismissed due to obviously insufficient substantiation, applying the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to waive the imposition of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_864/2014

Urteil vom 31. Dezember 2014

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau , Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau 1,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 28. Oktober 2014.

In Erwägung,

dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 28. Oktober 2014 die Beschwerde des A.________ gegen den Einspracheentscheid der Ausgleichskasse des Kantons Aargau vom 11. Oktober 2013 betreffend revisionsweiser Neufestlegung der Ergänzungsleistungen ab 1. Januar 2009 und Rückforderung von Fr. 13'890.- abgewiesen hat,

dass A.________ hiegegen am 27. November 2014 (Poststempel) Beschwerde eingereicht hat mit dem Antrag, das "Urteil vom 30.8.14" (recte: 28. Oktober 2014) und ebenfalls die "Nachbelastung von Fr. 13'890.-" seien aufzuheben bzw. (laut Eingabe vom 3. Dezember 2014, Poststempel) die Ergänzungsleistungen aus den Jahren 2008 bis 2011 seien mit den korrekten, aktenkundigen Hypothekarzinsen neu zu berechnen und es seien ihm die "vorenthaltenen Krankheitskosten-Beiträge" sofort durch die Beschwerdegegnerin auszubezahlen,

dass letzter Antrag, entgegen der gesetzlichen Verfahrensvorschrift des Art. 42 Abs. 1 Bundesgerichtsgesetz (BGG; SR 173.110), überhaupt nicht begründet worden ist,

dass sodann weder die Beschwerde vom 27. November 2014 noch die Beschwerdeergänzung vom 3. Dezember 2014 die erwähnten weiteren Anträge in einer Art. 42 Abs. 2 erster Satz BGG genügenden Weise begründen, indem zum Einen eine substanziierte Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid fehlt und zum Anderen das Vorbringen, bei der erstmaligen Festsetzung der Ergänzungsleistungen habe die Beschwerdegegnerin "falsche Angaben" herbeigezogen bzw. eine "total falsche Hypothekarbelastung vorgenommen", unbehelflich ist, weil es gerade dem Wesen der prozessual-revisionsweisen Neufestlegung von Ergänzungsleistungen nach Art. 53 Abs. 1 Allgemeiner Teil (ATSG; SR 830.1) entspricht, anfänglich unrichtige Leistungsausrichtungen zu korrigieren, wobei der Beschwerdeführer in keiner Weise dartut, dass und inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen zu den Hypothekarzinsen (E. 4.2.3.2 des angefochtenen Entscheides) im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG qualifiziert unrichtig sein sollten,

dass die Beschwerde demzufolge wegen offensichtlich ungenügender Begründung im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG zu erledigen und umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG),

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Dezember 2014

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann